{"id":1678,"date":"2018-01-21T23:05:20","date_gmt":"2018-01-21T21:05:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rad.klausdapp.de\/wordpress\/?p=1678"},"modified":"2018-01-21T23:09:30","modified_gmt":"2018-01-21T21:09:30","slug":"gute-vorsaetze-2018-7-411-km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.liegevelo.de\/?p=1678","title":{"rendered":"Gute Vors\u00e4tze 2018 (7.411 km)"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1681\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070417.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1681\" class=\"size-full wp-image-1681\" src=\"http:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070417.jpg\" alt=\"Grasshopper auf der Trainingsrolle im Fahrradkeller (Bild: Klaus Dapp)\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070417.jpg 1024w, https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070417-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070417-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070417-644x483.jpg 644w, https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070417-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1681\" class=\"wp-caption-text\">Grasshopper auf der Trainingsrolle im Fahrradkeller (Bild: Klaus Dapp)<\/p><\/div>\n<p>Schon nach unserer Radtour im Sommer habe ich mir fest vorgenommen, dass ich mehr im Training bleiben will. Es macht dann einfach auch schon am Anfang einer Tour mehr Spa\u00df. Ganz besonders im dem Winter ist der innere Schweinehund meist ziemlich stark. Da ist es zu kalt, nass, dunkel &#8230; sprich es gibt zu viele Ausreden, um sich nach der Arbeit noch ein St\u00fcndchen aufs Rad zu setzen. Und sp\u00e4testens im Fr\u00fchjahr bei der ersten l\u00e4ngeren Strecke ist dann wieder die Verwunderung gro\u00df, dass es spezielle Liegeradmuskeln gibt &#8211; f\u00fcr Kennerinnen und Kenner, genau die \u201eauf\u201c den Oberschenkeln.<\/p>\n<p>Deshalb habe ich mich im Herbst umgeschaut, ob es Hometrainer in \u201eLiegeradform\u201c oder Rollen gibt, die f\u00fcr den Grasshopper geeignet sind. Hometrainer in \u201eLiegeradform\u201c habe ich nur im Reha-Bereich gesehen &#8211; dann allerdings so riesig und hochpreisig, dass ich das abhaken musste. Am spannendsten h\u00e4tte ich ein Trainingsger\u00e4t gefunden, dass ich f\u00fcr Rennr\u00e4der gesehen habe. Dort wird das Hinterrad ausgebaut und dann das Rad direkt \u00fcber die Kette verbunden. Leider geht das nur mit \u201egro\u00dfen R\u00e4dern\u201c und ist auch nicht wirklich g\u00fcnstig.<\/p>\n<p>Also suchte ich nach einer \u201enormalen\u201c Rolle f\u00fcr kleine R\u00e4der zu einem kleinen Preis. Spezielle Trainingsfunktionen wie Simulationen von klassischen Radrennen, eine Teamfunktion oder Wettkampffunktionen per App schienen mir nur unn\u00fctzer Schnickschnack zu sein.<\/p>\n<p>Eine intensive Internetrecherche zeigt, dass solche Rollen nur f\u00fcr R\u00e4der mit mehr als 20 Zoll angeboten werden. Ich war schon ziemlich angenervt, als ich auf der Internetseite von Decathlon f\u00fcndig wurde. Dort fand ich ein Angebot, das preislich meinen Vorstellungen entgegenkam &#8211; und noch wichtiger &#8211; auch f\u00fcr 20 Zoll R\u00e4der geeignet sein sollte.<\/p>\n<p>Nach kurzem Ringen, ob ich so was wirklich im Internet bestellen sollte, habe ich mich dazu entschlossen. Es kam wie es kommen musste. Erst einmal wurde die Sendung in zwei Sendungen aufgeteilt. Die eine landete nach wenigen Tagen in einem Paketshop und musste innerhalb der \u00d6ffnungszeiten abgeholt werden. Die andere Sendung landete bei einem Nachbarn. Nach zwei Wochen hatte ich dann alle Pakete beisammen und wollte mich endlich ans Aufbauen machen. Leider stand in der Anleitung Nichts mehr von 20 Zoll R\u00e4dern. Stattdessen wurde pr\u00e4zise beschrieben, wo f\u00fcr 29, 28 und 26 Zoll R\u00e4der die Rolle montiert werden sollte. Ich war ziemlich sauer und kurz davor, den ganzen Kram zur\u00fcckzuschicken. Vor allem als ich nachpr\u00fcfte, ob ich mich vielleicht vertan hatte und auf der Internetseite explizit von 20 Zoll R\u00e4dern die Rede war &#8230; und au\u00dferdem, das Modell um 50 Euro auf 150 Euro reduziert angeboten wurde.<\/p>\n<p>Ich wandte mich also an den Decathlon-Service und frage, wie ich denn jetzt das Teil montieren soll. Ich bekam quasi umgehend eine Mail, dass die Anfrage an ein spezielles Kundencenter weitergeschickt wurde &#8230; dann passierte Nichts. Nach mehr als zwei Wochen fragte ich dann nach. Nach einigen Mails zur Erkl\u00e4rung meines Problems bekam ich dann den Hinweis, ich m\u00f6ge doch beim Hersteller nachfragen. Super! Erst als ich dann ziemlich sauer zur\u00fcckschrieb, dass Decathlon das Teil mit der Eigenschaft \u201ekompatibel zu 20 Zoll\u201c verkauft und dann ja wohl daf\u00fcr zust\u00e4ndig sei, dass das auch funktioniert, kam der Service seiner Aufgabe nach. Und einige Tage sp\u00e4ter erhielt ich die Antwort, dass ich die Rolle mit der Position f\u00fcr 26 Zoll R\u00e4der montieren soll.<\/p>\n<p>Als ich dann endlich wieder Zeit hatte, machte ich mich auf und wieder Erwarten lie\u00df sich die Rolle dann auch rasch montieren und das Rad einsetzen. Voller Misstrauen setzte ich mich darauf und konnte erfreut feststellen, dass ich nicht umfalle. Auf Grund der anderen Krafteinwirkung im Vergleich zum Rennrad ist das ganze zwar ein wenig wackelig, aber das darf jetzt wirklich keine Ausrede mehr sein.<\/p>\n<div id=\"attachment_1683\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070419.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1683\" class=\"size-full wp-image-1683\" src=\"http:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070419.jpg\" alt=\"Hinterrad auf der Rolle (Bild: Klaus Dapp)\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070419.jpg 1024w, https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070419-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070419-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070419-644x483.jpg 644w, https:\/\/www.liegevelo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/P1070419-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1683\" class=\"wp-caption-text\">Hinterrad auf der Rolle (Bild: Klaus Dapp)<\/p><\/div>\n<p>Die ersten 15 Minuten haben gut funktioniert &#8230; nur dass es furchtbar langweilig ist, im Fahrradkeller zu sitzen und zu kurbeln. Beim zweiten mal habe ich mir Kopfh\u00f6rer mitgebracht und Musik geh\u00f6rt. Das ist dann ziemlich dekadent, mit geschlossenen Augen und an die Kopfst\u00fctze gelehnt zu pedalieren.<\/p>\n<p>Inzwischen habe ich schon einige Einheiten hinter mir &#8211; mit einem Buch zum Lesen. Das geht wohl nur auf dem Liegerad&#8230; und ist dann noch ein Vorteil, den ich bisher bei Fragen, warum ich Liegeradfahre, noch nie erw\u00e4hnt habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon nach unserer Radtour im Sommer habe ich mir fest vorgenommen, dass ich mehr im Training bleiben will. Es macht dann einfach auch schon am Anfang einer Tour mehr Spa\u00df. Ganz besonders im dem Winter ist der innere Schweinehund meist ziemlich stark. 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