Rhône-Saône-Rhin – Tag 16: Passavant-la-Rochére – Epinal (8.583 km)

Tafel an der Grenze des Departments Vogesen am Kanal der Vogesen (Bild: Klaus Dapp)
Tafel an der Grenze des Departments Vogesen am Kanal der Vogesen (Bild: Klaus Dapp)

Am nächsten Morgen wurden wir mit einem ausgiebigen „Continental“-Frühstück verwöhnt. Da die Entfernung nach La-Rochére nur wenige Kilometer beträgt, beschlossen wir die ältestes Glasfabrik Frankreichs, die seit 1475 besteht, zu besuchen. Wir kamen uns fast vor wie im Schwarzwald, Tannenbäume, Hügel, Bäche und eine kleine Siedlung mit Glashütte. Die liegt aus heutiger Sicht ziemlich ungünstig, da außer Wasser alle anderen Grundstoffe dort hintransportiert werden müssen. Bei der Gründung stand mit dem Wald die notwendige Energie zur Verfügung. Wir schauten zu, wie Glas geblasen wird. Es ist immer wieder faszinierend. In einem Museum wird moderne Glaskunst gezeigt. Das Gebäude ist in einen kleinen japanischen Garten eingefügt und hat so einen ganz besonderen Charakter.

Interessant finde ich, dass neben Produkten für den Haushalt auch Glasbausteine für den Bau hergestellt werden. In der Verkaufsausstellung entschied ich mich für eine kleine Glasschüssel … und durfte dann nicht mehr über die Likörgläser der Herzallerliebsten lästern.

Drehbrücke über den Kanal der Vogesen in Selles (Bild: Klaus Dapp)
Drehbrücke über den Kanal der Vogesen in Selles (Bild: Klaus Dapp)
Echte Hand- und Fußarbeit an der Drehbrücke über den Kanal der Vogesen in Selles (Bild: Klaus Dapp)
Echte Hand- und Fußarbeit an der Drehbrücke über den Kanal der Vogesen in Selles (Bild: Klaus Dapp)
Drehbrücke über den Kanal der Vogesen in Selles (Bild: Klaus Dapp)
Drehbrücke über den Kanal der Vogesen in Selles (Bild: Klaus Dapp)

Von La-Rochére fuhren wir zurück an den Kanal der Vogesen. Der zweigt in Corre von der Saône ab und führt zur Mosel. Die erste Begegnung mit dem Kanal hatten wie an der Drehbrücke in Selles, die auch heute noch per Hand bedient wird.

Rad- und Schiffsverkehr am Kanal der Vogesen (Bild: Klaus Dapp)
Rad- und Schiffsverkehr am Kanal der Vogesen (Bild: Klaus Dapp)
Wir erreichen das Departemant Vogesen - hier noch mit der alten Bezeichnung des Kanals als Canal de l-Est (Bild: Klaus Dapp)
Wir erreichen das Departemant Vogesen – hier noch mit der alten Bezeichnung des Kanals als Canal de l-Est (Bild: Klaus Dapp)
Blick vom höherliegenden Kanal auf den Ort Chaumousey (Bild: Klaus Dapp)
Blick vom höherliegenden Kanal auf den Ort Chaumousey (Bild: Klaus Dapp)
Straßenunterführung des Kanals Chaumousey (Bild: Klaus Dapp)
Straßenunterführung des Kanals Chaumousey (Bild: Klaus Dapp)

Im Höhenprofil lässt sich gut nachvollziehen, wie wir schrittweise von Schleuse zu Schleuse mit dem Kanal bis kurz hinter Girancourt aufgestiegen sind.

Brücke des Kanals der Vogesen über die Mosel in Epinal (Bild: Klaus Dapp)
Brücke des Kanals der Vogesen über die Mosel in Epinal (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Mosel von der Brücke des Kanals der Vogesen in Epinal (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Mosel von der Brücke des Kanals der Vogesen in Epinal (Bild: Klaus Dapp)

In Epinal erfolgt dagegen ein schneller Abstieg, bei dem die Schleusen in dichter Folge liegen und teilweise ineinander übergehen.

Blick auf die Basilika Saint-Maurice (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Basilika Saint-Maurice (Bild: Klaus Dapp)
Bahnhof in Epinal (Bild: Klaus Dapp)
Bahnhof in Epinal (Bild: Klaus Dapp)

In Epinal erreichten wir unser Hotel in der Nähe vom Bahnhof. Nach einer kurzen Dusche wollten wir eigentlich nur noch kurz etwas essen gehen. Dabei kamen wir in ein USA Festival Musik mit Straßenkreuzern und Trucks, Sqaredance und Cheerleading. Die ganze Stadt hatte Spaß – und ich keinen Foto dabei… aber eine solche Atmosphäre lässt sich mit ein paar Bildern sowieso nicht einfangen.

Am nächsten Morgen ... ausschlafen nach der langen Nacht in Epinal (Bild: Klaus Dapp)
Am nächsten Morgen … ausschlafen nach der langen Nacht in Epinal (Bild: Klaus Dapp)
Gesamtstrecke: 70.36 km
Maximale Höhe: 379 m
Minimale Höhe: 248 m
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