Archiv der Kategorie: Touren und Ausflüge

Basel – Haguenau (4.152 km)

Uhr am Museum des Elsass in Hagenau (Bild: Klaus Dapp)
Uhr am Museum des Elsass in Hagenau (Bild: Klaus Dapp)

Nach einer regnerischen Nacht ein kritischer Blick in den Wetterbericht… in Basel sollte es bald aufhören zu regnen und im Elass sollte es gar nicht regnen.

Mit diesen Aussichten packten wir die letzten Sachen in die Taschen und fuhren zum Bahnhof. Eine gute Entscheidung, denn so fuhren wir bis Strasbourg quasi unter dem Regen durch. Die Idee hatten noch mehr Menschen, so dass das Radabteil richtig voll war. Das Pino hatten wir deshalb in das angrenzende große Abteil für Rollstühle gestellt, wo es niemanden störte.

Blick auf den Bahnhof in Strasbourg (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Bahnhof in Strasbourg (Bild: Klaus Dapp)

In Strasbourg gönnten wir uns einen Kaffee in der Sonne, die jedoch bald von Wolken abgelöst wurde, die uns zum Aufbruch mahnten.

Storch an einer Hauswand in Strasbourg (Bild: Klaus Dapp)
Storch an einer Hauswand in Strasbourg (Bild: Klaus Dapp)

Nachdem wir den ersten Storch gesehen hatten, fuhren wir durch die Vororte von Strasbourg zum Kanal nach Saverne. Einen Regenguss nutzten wir zum Mittagessen.

Schleuse am Kanal nach Saverne (Bild: Klaus Dapp)
Schleuse am Kanal nach Saverne (Bild: Klaus Dapp)
Kanal nach Saverne (Bild: Klaus Dapp)
Kanal nach Saverne (Bild: Klaus Dapp)

Wir begegneten etlichen Hausbooten und einigen Radfahrenden, die teilweise mit Zeltausrüstung unterwegs waren, und freundlich zurückgrüßten.

Blick Richtung Haguenau (Bild: Klaus Dapp)
Blick Richtung Haguenau (Bild: Klaus Dapp)

Nach einer Weile bogen wir Richtung Haguenau ab. Mit einer Regen-Unterstehpause im Wald erreichten wir unser Ziel Marienthal.

Basilika in Marienthal (Bild: Klaus Dapp)
Basilika in Marienthal (Bild: Klaus Dapp)

Gegenüber lag unser kleines Hotel. Dort fand eine Modeschau statt, die jedoch von der Herzallerliebsten nicht goutiert wurde – die Größen waren doch eher weiter …

Nachdem wir das Gepäck abgeladen hatten, fuhren wir nach Haguenau, wo wir erst einma unterstanden um einen Gewitterguss trocken zu überstehen. Die Altstadt ist sehr schön und viele Bauten lassen die jahrhundertelange Bedeutung der Stadt erkennen… hätten wir uns mal besser vorbereitet. So schauten wir uns eher zufällig um.

Nekropole aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg in Haguenau (Bild: Klaus Dapp)
Nekropole aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg in Haguenau (Bild: Klaus Dapp)
Markthalle in Haguenau (Bild: Klaus Dapp)
Markthalle in Haguenau (Bild: Klaus Dapp)
Mühle im ehemaligen Gewerbeviertel von Haguenau
Mühlrad im ehemaligen Gewerbeviertel von Haguenau (Bild: Klaus Dapp)
Museum des Elsass / ehemalige Kanzlei (Bild: Klaus Dapp)
Museum des Elsass / ehemalige Kanzlei (Bild: Klaus Dapp)

Nach einem leckeren Flammkuchen fuhren wir dann wieder zurück nach Marienthal und waren richtig bettschwer.

Ausflug zur Burg Biederthal (3.972 km)

Blick auf die Burg Biederthal in Burg (Schweiz - Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Burg Biederthal in Burg (Schweiz – Bild: Klaus Dapp)

Nach einer schwülwarmen und dadurch recht schlafarmen Nacht sollten wir vor dem angekündigten Gewittern noch eine schöne Tour machen. So machten wir uns nach dem Frühstück auf ins Elsass.

Dabei waren wir so früh, dass Mamie Flo noch geschlossen hatte. Also überraschte ich die Herzallerliebste durch den Vorschlag, weiter in die Schweiz zu fahren. Ich hatte mir noch ein bisschen was angelesen und erzählte ein bisschen über die Burg Biederthal und ihre Bedeutung.

Da es nicht ganz so heiß war fuhren wir durch die Burgtaler Klus, ein enger Einschnitt in den Fels durch den Birsig (damit es ein bisschen komplizierter wird heißt er in Frankreich la Birsig). Immer weiter ging es den Bach entlang, bis es so steil wurde, dass wir ein Stückchen schieben mussten. Als wir fast auf der Höhe angekommen waren, begann es kräftig zu regnen … und wir freuten uns, dass wir am Wasserwerk unterstehen konnten.

Dann konnten wir weiterfahren und fuhren von oben nach Burg. Nur der eigentliche Schlossberg war von der Höhe aus nur über einen Fußpfad zu erreichen.

Blick in den Sundgau vom Burgberg in Burg (Schweiz - Bild: Klaus Dapp)
Blick in den Sundgau vom Burgberg in Burg (Schweiz – Bild: Klaus Dapp)
Sommerfrische in Burg (Schweiz - Bild: Klaus Dapp)
Sommerfrische in Burg (Schweiz – Bild: Klaus Dapp)

Außerhalb des alten Kernortes finden sich unterschiedliche Neubauten und auch Spuren des Tourismus um 1900.

Danach sausten wir zurück nach Biederthal und genossen wieder den halben Münsterkäse. Ein leckeres Mittagessen, das uns die Energie für die Rückfahrt gab.

Den ursprünglichen Plan weiter in die Petit Carmargue weiterzufahren, gaben wir wegen des schwülwarmen Wetters auf. Nach einem gemütlichen Mittagsschläfchen sind wir noch durch die Meriangärten spaziert.

Zur Schnecke und zum Fräulein Burg (3.930 km)

Burg Rötteln - Heimat des Fräulein Burg (Bild: Klaus Dapp)
Burg Rötteln – Heimat des Fräulein Burg (Bild: Klaus Dapp)

Für heute hatten wir uns eine kulinarische Runde vorgenommen. Über Weil am Rhein fuhren wird am südlichen Rand des Kandertals überwiegend auf Feldwegen und kleinen Sträßchen nach Kandern. Die alte Industriestadt – seit dem Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts wurde dort Eisenerz abgebaut und verarbeitet – hat eine sehr schöne Innenstad. Darüber hinaus ist Kandern für die Töpfereien bekannt.

Unser Ziel war aber das Restaurant Zur Schnecke. Das historische Restaurant stammt aus dem Jahre 1893 und besitzt noch die wunderschöne originale Eichenvertäfelung aus dem Eröffnungsjahr. Und auch das Essen ist richtig lecker – und es gibt immer auch ein gutes Angebot für Vegetarier. Wegen Corona hatte nur die Außenterrasse offen auf der wir ein tolles Mittagessen genießen konnten. Es war wirklich schade, dass wir die einzigen Gäste waren. Wie immer war es richtig lecker.

Evangelische Kirche in Hofen (Ortsteil von Steinen - Bild: Klaus Dapp)
Evangelische Kirche in Hofen (Ortsteil von Steinen – Bild: Klaus Dapp)

Über Waldwege und teilweise auf Straßen fuhren wir durch den Schwarzwald. Und es war wieder einer der Tage, an dem wir uns im Geist bei Herrn Ruf (Einzelrad in Weil-Haltingen) bedankten, dass er uns einen Motor empfohlen hat. Ohne den wären wir bei den 30 Grad und den Steigungen noch mehr ins Schwitzen gekommen.

Dank meiner Stromsparerei auf dem Weg nach Kandern, den wir zum großen Teil ohne Unterstützung zurückgelegt haben. So konnten wir auch mal in die Vollen gehen.

Aber irgendwann ist jeder Berg zuende … die Abfahrt ins Wiesental war grandios.

Blick in den Schwarzwald (Bild: Klaus Dapp)
Blick in den Schwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Dann fuhren wir das Wiesental hinunter bis Lörrach. Kurz haben wir darüber nachgedacht, einfach weiter nach Basel zu fahren. Es war dann doch ziemlich warm.

Aber der Wunsch nach einer Pause und die Aussicht auf einen Eiskaffee waren dann doch ausschlaggebend. So fuhren wir noch auf die Burg Rötteln hoch zur Fräulein Burg.

Der Eiskaffee war lecker und so gestärkt fuhren wir dann nach Basel. Den größten Teil der Strecke konnten wir stromsparend ohne elektrische Unterstützung zurücklegen, so hatten wir noch genug Strom um im Stadtverkehr Rückenwind zu haben.

Erscheckend waren die letzten Meter. Auf der Münchensteiner Brücke mussten wir einen Beinaheunfall beobachten. Ein Autofahrer fuhr an „der Stelle“ viel zu knapp an einem Radfahrer vorbei und holte ihn fast vom Rad. Und das nur, um am Ende der Brücke völlig irritiert abzubremsen und dann abzubiegen. um Glück wollte der Radfahrer nicht abbiegen und es ging gut aus.

Trotz dem Schrecken am Ende war es ein toller Tag. Nach dem Duschen klebten wir auch kaum noch 🙂 und waren stolz auf kapp 70 Kilometer und rund 600 Höhenmeter Anstieg.

Endlich wieder ins Elsass (3.755 km)

Bistrot Chez Mamie Flo in Biederthal (Bild: Klaus Dapp)
Bistrot Chez Mamie Flo in Biederthal (Bild: Klaus Dapp)

Endlich ist Frankreich durch Deutschland nur noch als Risikogebiet eingestuft und die Außengastronomie macht wieder auf. Dazu noch fast 20 Grad und nur leicht bewölkt, das wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Es macht einfach noch mehr Spaß bei angenehmen Temperaturen mit dem Rad unterwegs zu sein. Und eine schöne Pause mit einem leckeren Essen ist einfach ein Höhepunkt.

Ein halber Münsterkäse (Bild: Klaus Dapp)
Ein halber Münsterkäse (Bild: Klaus Dapp)

Und es macht mir auch viel Freude, andere Menschen wieder zu sehen und gemütlich im Freien zu sitzen und „Leute gucken“. Das konnten wir genießen. Denn nicht nur wir haben mitbekommen, dass sich die Regelungen geändert haben. In der Grenzregion waren viele Menschen wieder wie vor Corona mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs über die Grenzen.

Apfelsaft im Elass (Bild: Klaus Dapp)
Apfelsaft im Elass (Bild: Klaus Dapp)

Umgekehrt bringen wir viele Menschen mit unserem Pino zum Lächeln. Und das nicht nur bei Kindern. An einem Informationsstand der Binnenschifffahrt wollte ein Angestellter gleich ein Foto machen und fand das Rad sehr spannend.

Bei der nächsten Rast begutachtete ein Streetmachine Fahrer, der etwas älter als wir waren, das Pino und war von der E-Unterstützung sehr angetan. Ich war das vor allem gestern, da habe ich doch wieder deutlich die Corona-Pfunde und -Bewegungsarmut gespürt 😉

Leider habe ich das GPS Gerät nicht mitgenommen, sonst gäbe es jetzt noch die Touren.

Ein kleiner Pieks … (3.617 km)

Pino vor dem Corona-Impfzentrum in Basel
Pino vor dem Corona-Impfzentrum in Basel (Bild: Klaus Dapp)

Wir waren nichts die Einzigen, die mit dem Rad zum Impfen zum Imfzentrum des Kantons Basel-Stadt am Kongresszentrum gekommen sind, aber aufgefallen ist das Pino dann doch.

Nach einer guten Viertelstunde konnte ich die Herzallerliebste wieder in Empfang nehmen und dann haben wir zur Feier des Tages wiedereröffnete Außengastronomie besucht.

Terrasse des Ausflugsrestaurants Predigerhof (Bild: Klaus Dapp)
Terrasse des Ausflugsrestaurants Predigerhof (Bild: Antje Hammer)

Die Temperaturen des Wonnemonats Mai waren mit 14 Grad nicht ganz sommerlich, Spaß gemacht hat es trotzdem.

Jetzt bin ich gespannt, wann ich einen Termin bekomme… vielleicht klappt es ja noch mit einer schönen Radtour in diesem Sommer.

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 8 Nagold – Calw / Hiersau (2.314 km)

Jagdschloss im Kloster Hirsau bei Calw (Bild: Klaus Dapp)
Jagdschloss im Kloster Hirsau bei Calw (Bild: Klaus Dapp)

Am nächsten Tag fuhren wir bei bestem Radwetter gemütlich das Nagoldtal hinab nach Calw. Die Dörfer und Städte auf dem Weg bieten oft schöne Blicke auf Fachwerkhäuser in den Ortskernen.

Turm in Wildberg (Württemberg) (Bild: Klaus Dapp)
Turm in Wildberg (Württemberg) (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhäuser in Wildberg (Württemberg) (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhäuser in Wildberg (Württemberg) (Bild: Klaus Dapp)

In Calw genossen wir in der Fußgängerzone einen guten Kaffee und ein Eis und rollten dann weiter zum Kloster Hirsau, einer beeindruckenden ehemaligen Klosteranlage.

Nachdem wir uns die ehemalige Klosteranlage angesehen hatten, gingen wir noch ins Klostermuseum. Das in einem weiteren ehemaligen Kloster in Hirsau untergebracht ist.

Dort wird die Geschichte der bedeutenden Benediktinerabtei Hirsau dargestellt. Es war schon beeindruckend, dass von hier aus diverse Klöster gegründet und geistig beeinflusst wurden. Bei seinem Bau im späten 11. Jahrhundert war St. Peter und Paul das baulich größte Kloster im deutschsprachigen Raum. Es brannte im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekrieges 1692 aus und verfiel dann bzw. wurde von der Bevölkerung auch als Steinbruch genutzt.

Nach der Besichtigung fuhren wir wieder zurück nach Calw. Unsere Unterkunft war in einem alten Fachwerkhaus am Marktplatz direkt unter dem Dach – bei den sommerlichen Temperaturen schon eine Herausforderung. Dafür stand das Pino dann nebenan vor dem Schaufenster der Bank im Nachbarhaus. Da sei es sicher meinte der Wirt, da es videoüberwacht sei. Nach Duschen schauten wir uns auch Calw an – der Geburtsstadt von Hermann Hesse.

Marktplatz in Calw (Bild: Klaus Dapp)
Marktplatz in Calw (Bild: Klaus Dapp)
Geburtshaus von Hermann Hesse (rechts) (Bild: Klaus Dapp)
Geburtshaus von Hermann Hesse (rechts) (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhaus in Calw (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhaus in Calw (Bild: Klaus Dapp)

Nach dem leckeren Abendessen ging es dann ins warme Zimmer… das glücklicherweise dann doch abkühlte.

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 7 Rottenburg – Nagold (2.275 km)

Blick über Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Nagold (Bild: Klaus Dapp)

Nach den letzten Blicken zur Hohenzollernburg ging es teilweise stark bergab ins Neckartal. Auf dem Neckartalradweg fuhren wir weitgehend autofrei neckaraufwärts nach Horb. Dort schauten wir uns das kleine Stadtmuseum an und spazierten durch die Innenstadt.

Blick aus dem Neckartal (Bild: Klaus Dapp)
Blick aus dem Neckartal (Bild: Klaus Dapp)
Jüdischer Friedhof (Bild: Klaus Dapp)
Jüdischer Friedhof (Bild: Klaus Dapp)
Schurkenturm in Horb am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Schurkenturm in Horb am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Innerer Ringmauerturm in Horb am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Innerer Ringmauerturm in Horb am Neckar (Bild: Klaus Dapp)

Danach stiegen wir aus dem Neckartal auf einer stark befahrenen steilen Innerortsstraße auf. Ich war wirklich froh als wir oben auf eine Nebenstraße abbiegen konnten. Von dort ging es dann an den Rand der Bebauung und dann über Wirtschaftswege weiter zum Industriegebiet Heiligenfeld. Nach einigen Kilometern erreichten wir den höchsten Punkt des Tages und fuhren dann – teilweise ziemlich steil – wieder bergab ins Tal der Steinach bis nach Nagold.

Abwärts Richtung Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Abwärts Richtung Nagold (Bild: Klaus Dapp)

In Nagold haben wir am Rand der Innenstadt übernachtet. Nachdem Gepäck und Rad versorgt waren, schauten wir uns die Stadt an.

Innenstadt in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Innenstadt in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Brunnen in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Brunnen in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Brunnen in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Brunnen in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Nagold in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Nagold in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Festung Hohennagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Festung Hohennagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den nächstlichen Busbahnhof in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den nächtlichen Busbahnhof in Nagold (Bild: Klaus Dapp)

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 6 Rosenfeld – Rottenburg am Neckar / Dettingen (2.227 km)

Pino vor der Burg Hohenzollern bei Hechingen (Bild: Klaus Dapp)
Pino vor der Burg Hohenzollern bei Hechingen (Bild: Klaus Dapp)

Für den nächsten Tag hatten wir einen Schlenker über Hechingen geplant, um die Burg Hohenzollern anzuschauen. Wegen Corona haben wir schon im Vorfeld auf eine Besichtigung verzichtet, da eine Reservierung für eine bestimmte Einlassstunde gefordert war – das war mir zu risikoreich. So setzte ich darauf, der Herzallerliebsten die Burg vom Weg aus in unterschiedlichen Perspektiven zeigen zu können.

Ich mit Sonnenbrille - immer optimistisch (Bild: Antje Hammer)
Ich mit Sonnenbrille – immer optimistisch (Bild: Antje Hammer)

Aller Optimismus half nichts… kurz nach dem Losfahren begann der Nieselregen. Aber erfreulicherweise blieb es dabei. Außerdem motivierten uns dunkle Wolken hinter uns, zügig Richtung Hechingen zu fahren.

Auf dem Weg Richtung Balingen (Bild: Klaus Dapp)
Auf dem Weg Richtung Balingen (Bild: Klaus Dapp)

Nur einmal sind wir dann doch für 15 Minuten untergestanden, um einen stärkeren Schauer abzuwarten. Und in Hechingen sahen wir dann auch blauen Himmel. Nur die Burg blieb ziemlich lange im Nebel.

Mit Linsen (auf besonderen Wunsch ohne Seitenwurst für mich) stärkte ich mich „schwäbisch“, dann ging es weiter Richtung Neckar.

Blauer Himmel (Bild: Klaus Dapp)
Blauer Himmel (Bild: Klaus Dapp)

Und im Rückblick hatten wir dann doch noch die Aussicht auf die Burg.

Schwäbische Alb mit Hohenzollernburg (Bild: Klaus Dapp)
Schwäbische Alb mit Hohenzollernburg (Bild: Klaus Dapp)

Zügig erreichten wir dann das Hotel in Dettingen. Dort machten wir eine Pause und luden noch einmal kräftig nach. Dann führen wir von der Hochebene hinab ins Neckartal nach Rottenburg. Dabei bewährte sich wieder einmal die neue Bremse am Vorderrad mit deren Hilfe wir immer sicher zum stehen kamen. In Rottenburg machten wir dann einen Stadtrundgang durch die schöne Altstadt.

Zehntscheuer in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Zehntscheuer in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Marktplatz in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Marktplatz in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neue Stadtbibliothek am Eingang zur Altstadt von Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neue Stadtbibliothek am Eingang zur Altstadt von Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Corona-Aktion in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Corona-Aktion in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Herzallerliebste am Neckar gerahmt (Bild: Klaus Dapp)
Herzallerliebste am Neckar gerahmt (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 4 Rottweil (2.131 km)

Römer in Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Römer in Rottweil (Bild: Klaus Dapp)

Den Ruhetag in Rottweil haben wir gut geplant – es regnete weite Teile des Tages. So nutzten wir die Gelegenheit und besichtigten das Dominikaner-Museum, in dem auch die römische Vergangenheit ausgiebig dargestellt wurde.

Außerdem schauten wir uns die mittelalterliche Innenstadt an. Das Mittagessen war typisch schwäbisch … wir genossen ein indisches Mittagessen 😉

Schwarzes Tor in Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Schwarzes Tor in Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Cafe oberhalb der Altstadt (Bild: Klaus Dapp)
Cafe oberhalb der Altstadt (Bild: Klaus Dapp)

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 3 Blumberg/Epfenhofen – Rottweil (2.131 km)

Stadtansicht Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Stadtansicht Rottweil (Bild: Klaus Dapp)

Nach der Bewegung der letzten Tage und letzter dienstlicher Mails am Vortag (Hurra – in einem Monat wird eine Stelle wieder besetzt) habe ich wunderbar geschlafen. Meine Beine waren noch ziemlich müde an diesem Morgen – die letzten Wochen war ich einfach zuviel gesessen.

Wir starteten mit einem ausgiebigen und gemütlichen Frühstück in den Tag. Das Packen lief noch etwas unrund aber dann kamen wir doch in Schwung. Nach einer kurzen Steigung unterquerten wir die Sauschwänzlebahn und fuhren in Richtung Blumberg.

Am Waldrand schaute uns eine Gruppe Jäger etwas entgeistert an. Nach einigen Metern wussten wir warum. Der Waldweg stieg so stark an, dass wir schon bald trotz höchster elektrischer Unterstützung nicht mehr fahren konnten, sondern schieben mussten.

Steiler Waldweg bei Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)
Steiler Waldweg bei Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)

Oben erwarteten uns einige berggängige Schafe. Wir machten dann erst einmal eine Pause und schauten uns noch einmal die Streckenführung der Sauschwänzlebahn an.

Blick zurück nach Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)
Blick zurück nach Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging es nach Blumberg.

Dampflok der Sauschwänzlebahn im Bahnhof Blumberg-Zollhaus (Bild: Klaus Dapp)
Dampflok der Sauschwänzlebahn im Bahnhof Blumberg-Zollhaus (Bild: Klaus Dapp)

Danach sausten wir in Richtung Neckar. In Donaueschingen schauten wir uns Park und Stadt und die angebliche Donauquelle an – leider sind die schönen Bilder für den Blog verschwunden. So kann ich hier nur schreiben, dass sich ein Besuch lohnt.

Im Schwenninger Stadtteil Allmendshofen hielten wir beim ehemaligen Rathaus an, dass uns mit seiner markanten Farbe auffiel. Eine Bewohnerin aus einem der angrenzenden Häuser war vom Pino völlig begeistert und ließ sich erklären, wie das so funktioniert. Sie war ganz begeistert als wir für sie noch eine kleine Runde gefahren sind.

Rathaus Allmendshofen (Bild: Klaus Dapp)
Rathaus Allmendshofen (Bild: Klaus Dapp)

Ab Schwenningen ging es dann dem Neckar entlang.

Landschaft bei Schwenningen (Bild: Klaus Dapp)
Landschaft bei Schwenningen (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging es dann nach Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs. Dort übernachteten wir in der Altstadt in der Jugendherberge im ehemaligen Dominikanerkloster. Ein wirklich tolles Gebäude in bester Innenstadtlage.

Stadtansicht Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Stadtansicht Rottweil (Bild: Klaus Dapp)