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Satteltausch & Neuer Netzsitz von HP (3.290 km)

Neuer Ergon Sattel auf dem Pino (Bild: Klaus Dapp)
Neuer Ergon Sattel auf dem Pino (Bild: Klaus Dapp)

Machmal gibt es schon merkwürdige Zufälle. Am selben Tag als ich zum Schutz meines geplagten Hinterns auf dem Pino einen neuen Sattel bestellt habe, erreichte mich die Information über das neue Sitzsystem von HP Velotechnik.

Unter dem bescheidenen Titel „Sitzen wie Gott in Frankreich“ informiert HP-Velotechnik über den neuen Komfortsitz für die Street- und Speedmachine und den Scorpion.

Scorpion Plus 26 mit ErgoMesh Premium-Sitz (Bild: HP-Velotechnik)
Scorpion Plus 26 mit ErgoMesh Premium-Sitz (Bild: HP-Velotechnik)

Beim ersten Blick dachte ich erst an einen Gamer-Sitz. Und auf dem Scorpion mit Display ist der Gedanke vielleicht nicht ganz falsch. Aber ich bin ehrlich gespannt, mal auf einem solchen Sitz zu sitzen, der sieht schon sehr bequem aus.

Ich bin von den Netzsitzen bei meinen Liegerädern abgekommen, da ich immer schief darauf gesessen bin und keinen guten Seitenhalt hatte. Außerdem habe ich immer das Netz durchgeschwitzt. Mit dem Schalensitz Bodylink auf dem Grasshopper bin ich zufrieden, auch wenn so langsam mal ein Tausch des Bezugs fällig ist. Nach knapp 10.000 Kilometern und meinem nicht gerade zarten Gewicht kann ich darüber nicht klagen. Der Bodylink gibt mir halt und der „Schwitzstreifen“ am Rücken fällt deutlich kleiner aus als bei den Netzsitzen zuvor.

Allerdings ist der neue Komfortsitz auch nicht mit dem Netzsitz eines Peer Gynt oder Ostrades zu vergleichen. Da stecken eine ganze Menge guter Ideen drin, die ich hoffentlich bald einmal ausprobieren kann. Das gute für mich ist, dass ich gar keine Angst um meinen Geldbeutel haben muss, da der Sitz beim Grasshopper nicht passt. Knapp 600 Euro bei einer Nachrüstung sind schon ein Wort – 200 Euro Aufpreis bei einem neuen Modell schon eher verkraftbar.

Mich freut, dass sich HP damit weiter auch im Spitzensegment engagiert. Meine Sorge, dass mit den Special Edition Modellen die Vielfalt sinken könnte, sind wohl unbegründet. Hoffentlich gibt es 2021 wieder eine Spezi, auf der sich die Neuigkeiten ausprobieren lassen. Bei den Testfahrten mit dem neuen Sattel auf dem Pino konnte ich bei Einzelrad in Weil schon einmal einen Blick auf das neue Pino werfen … das sieht auch spannend aus. Und eines ist auch klar. Der neue Sattel auf dem Pino ist deutlich bequemer … aber so komfortabel wie ein Liegeradsitz ist er natürlich nicht.

Neue Kette für Drei (3.206 km)

Alte und neue Kette (Bild: Klaus Dapp)
Alte und neue Kette (Bild: Klaus Dapp)

Schon vor unserer Basel-Schwarzwald-Tour war mir aufgefallen, dass die hintere Kette des Pino sich deutlich gelängt hatte. Deshalb habe ich mir vorgenommen, diese nach unserer Reise zu tauschen.

Ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass nach weniger als 2.000 Kilometern eine Kette so stark gelängt ist. Allerdings hatte ich auch noch nie eine Kette, die die Kraft von zwei Personen und dem Motor übertragen hat.

Ich bin gespannt, ob die neue Kette länger hält – Wippermann beschreibt sie mit:

„Ihre Stärken spielt die 7R8 vor allem im Einsatz auf Schwerlasträdern und Touringbikes aus – eben überall, wo extreme Kräfte auf die Fahrradkette wirken. Die verstärkte Kette und das gebuchste Gelenk bieten zusätzlich eine noch längere Lebensdauer.“

Auf den ersten Kilometern ist mir bei größerer Belastung ein Rasselgeräusch aufgefallen, das ich noch nicht lokalisieren kann. Ich hoffe, dass das nur „Einfahrgeräusche“ sind…

Schachtel der neuen Wippermann-Schwerlastkette 7R8 (Bild: Klaus Dapp)
Schachtel der neuen Wippermann-Schwerlastkette 7R8 (Bild: Klaus Dapp)

Technische Probleme – gelöst

Leider hatte ich große technische Probleme mit meinem Blog. Das tolle Plugin WP GPX Maps , das die Tourendarstellung ermöglicht. Verträgt sich leider nicht mit der aktuellen WordPress-Version. Ich habe leider einige Stunden gebraucht, um das Problem am 29.7. zu identifizieren. Immerhin hatte ich dann einen Weg gefunden, das Problem halbwegs zu umgehen, indem ich das Plugin bei der Eingabe abgeschaltet habe und dann (hoffentlich immer) wieder aktiviert habe. Und schon am 30.7. war eine neue Version verfügbar, die ich heute installiert habe. Wieder einmal etwas gelernt…

Ich trage jetzt schrittweise die Berichte unserer Basel-Schwarzwald-Tour nach. Jeweils nach dem Tagesdatum der Tour. Viel Spaß beim Lesen.

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 8 Nagold – Calw / Hiersau (2.314 km)

Jagdschloss im Kloster Hirsau bei Calw (Bild: Klaus Dapp)
Jagdschloss im Kloster Hirsau bei Calw (Bild: Klaus Dapp)

Am nächsten Tag fuhren wir bei bestem Radwetter gemütlich das Nagoldtal hinab nach Calw. Die Dörfer und Städte auf dem Weg bieten oft schöne Blicke auf Fachwerkhäuser in den Ortskernen.

Turm in Wildberg (Württemberg) (Bild: Klaus Dapp)
Turm in Wildberg (Württemberg) (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhäuser in Wildberg (Württemberg) (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhäuser in Wildberg (Württemberg) (Bild: Klaus Dapp)

In Calw genossen wir in der Fußgängerzone einen guten Kaffee und ein Eis und rollten dann weiter zum Kloster Hirsau, einer beeindruckenden ehemaligen Klosteranlage.

Nachdem wir uns die ehemalige Klosteranlage angesehen hatten, gingen wir noch ins Klostermuseum. Das in einem weiteren ehemaligen Kloster in Hirsau untergebracht ist.

Dort wird die Geschichte der bedeutenden Benediktinerabtei Hirsau dargestellt. Es war schon beeindruckend, dass von hier aus diverse Klöster gegründet und geistig beeinflusst wurden. Bei seinem Bau im späten 11. Jahrhundert war St. Peter und Paul das baulich größte Kloster im deutschsprachigen Raum. Es brannte im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekrieges 1692 aus und verfiel dann bzw. wurde von der Bevölkerung auch als Steinbruch genutzt.

Nach der Besichtigung fuhren wir wieder zurück nach Calw. Unsere Unterkunft war in einem alten Fachwerkhaus am Marktplatz direkt unter dem Dach – bei den sommerlichen Temperaturen schon eine Herausforderung. Dafür stand das Pino dann nebenan vor dem Schaufenster der Bank im Nachbarhaus. Da sei es sicher meinte der Wirt, da es videoüberwacht sei. Nach Duschen schauten wir uns auch Calw an – der Geburtsstadt von Hermann Hesse.

Marktplatz in Calw (Bild: Klaus Dapp)
Marktplatz in Calw (Bild: Klaus Dapp)
Geburtshaus von Hermann Hesse (rechts) (Bild: Klaus Dapp)
Geburtshaus von Hermann Hesse (rechts) (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhaus in Calw (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhaus in Calw (Bild: Klaus Dapp)

Nach dem leckeren Abendessen ging es dann ins warme Zimmer… das glücklicherweise dann doch abkühlte.

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 7 Rottenburg – Nagold (2.275 km)

Blick über Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Nagold (Bild: Klaus Dapp)

Nach den letzten Blicken zur Hohenzollernburg ging es teilweise stark bergab ins Neckartal. Auf dem Neckartalradweg fuhren wir weitgehend autofrei neckaraufwärts nach Horb. Dort schauten wir uns das kleine Stadtmuseum an und spazierten durch die Innenstadt.

Blick aus dem Neckartal (Bild: Klaus Dapp)
Blick aus dem Neckartal (Bild: Klaus Dapp)
Jüdischer Friedhof (Bild: Klaus Dapp)
Jüdischer Friedhof (Bild: Klaus Dapp)
Schurkenturm in Horb am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Schurkenturm in Horb am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Innerer Ringmauerturm in Horb am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Innerer Ringmauerturm in Horb am Neckar (Bild: Klaus Dapp)

Danach stiegen wir aus dem Neckartal auf einer stark befahrenen steilen Innerortsstraße auf. Ich war wirklich froh als wir oben auf eine Nebenstraße abbiegen konnten. Von dort ging es dann an den Rand der Bebauung und dann über Wirtschaftswege weiter zum Industriegebiet Heiligenfeld. Nach einigen Kilometern erreichten wir den höchsten Punkt des Tages und fuhren dann – teilweise ziemlich steil – wieder bergab ins Tal der Steinach bis nach Nagold.

Abwärts Richtung Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Abwärts Richtung Nagold (Bild: Klaus Dapp)

In Nagold haben wir am Rand der Innenstadt übernachtet. Nachdem Gepäck und Rad versorgt waren, schauten wir uns die Stadt an.

Innenstadt in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Innenstadt in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Brunnen in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Brunnen in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Brunnen in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Brunnen in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Nagold in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Nagold in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Festung Hohennagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Festung Hohennagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den nächstlichen Busbahnhof in Nagold (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den nächtlichen Busbahnhof in Nagold (Bild: Klaus Dapp)

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 6 Rosenfeld – Rottenburg am Neckar / Dettingen (2.227 km)

Pino vor der Burg Hohenzollern bei Hechingen (Bild: Klaus Dapp)
Pino vor der Burg Hohenzollern bei Hechingen (Bild: Klaus Dapp)

Für den nächsten Tag hatten wir einen Schlenker über Hechingen geplant, um die Burg Hohenzollern anzuschauen. Wegen Corona haben wir schon im Vorfeld auf eine Besichtigung verzichtet, da eine Reservierung für eine bestimmte Einlassstunde gefordert war – das war mir zu risikoreich. So setzte ich darauf, der Herzallerliebsten die Burg vom Weg aus in unterschiedlichen Perspektiven zeigen zu können.

Ich mit Sonnenbrille - immer optimistisch (Bild: Antje Hammer)
Ich mit Sonnenbrille – immer optimistisch (Bild: Antje Hammer)

Aller Optimismus half nichts… kurz nach dem Losfahren begann der Nieselregen. Aber erfreulicherweise blieb es dabei. Außerdem motivierten uns dunkle Wolken hinter uns, zügig Richtung Hechingen zu fahren.

Auf dem Weg Richtung Balingen (Bild: Klaus Dapp)
Auf dem Weg Richtung Balingen (Bild: Klaus Dapp)

Nur einmal sind wir dann doch für 15 Minuten untergestanden, um einen stärkeren Schauer abzuwarten. Und in Hechingen sahen wir dann auch blauen Himmel. Nur die Burg blieb ziemlich lange im Nebel.

Mit Linsen (auf besonderen Wunsch ohne Seitenwurst für mich) stärkte ich mich „schwäbisch“, dann ging es weiter Richtung Neckar.

Blauer Himmel (Bild: Klaus Dapp)
Blauer Himmel (Bild: Klaus Dapp)

Und im Rückblick hatten wir dann doch noch die Aussicht auf die Burg.

Schwäbische Alb mit Hohenzollernburg (Bild: Klaus Dapp)
Schwäbische Alb mit Hohenzollernburg (Bild: Klaus Dapp)

Zügig erreichten wir dann das Hotel in Dettingen. Dort machten wir eine Pause und luden noch einmal kräftig nach. Dann führen wir von der Hochebene hinab ins Neckartal nach Rottenburg. Dabei bewährte sich wieder einmal die neue Bremse am Vorderrad mit deren Hilfe wir immer sicher zum stehen kamen. In Rottenburg machten wir dann einen Stadtrundgang durch die schöne Altstadt.

Zehntscheuer in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Zehntscheuer in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Marktplatz in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Marktplatz in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neue Stadtbibliothek am Eingang zur Altstadt von Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neue Stadtbibliothek am Eingang zur Altstadt von Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Corona-Aktion in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Corona-Aktion in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Herzallerliebste am Neckar gerahmt (Bild: Klaus Dapp)
Herzallerliebste am Neckar gerahmt (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckarblick in Rottenburg am Neckar (Bild: Klaus Dapp)

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 5 Rottweil – Rosenfeld (2.163 km)

Testturm von ThyssenKrupp (Bild: Klaus Dapp)
Testturm von ThyssenKrupp (Bild: Klaus Dapp)

Am nächsten Tag fuhren wir nach Rosenfels zu Verwandten. Am Morgen hatten wir mehrfach den Blick auf den Aufzug-Testturm von Thyssenkrupp. Er ist eine beeindruckende Landmarke geworden.

Schon am frühen Nachmittag kamen wir an. Wir konnten unsere Wäsche waschen. Außerdem haben wir unser Gepäck um ein Fläschchen selbstgemachten Balsamikoessig ergänzt, das wir nach Darmstadt gefahren haben.

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 4 Rottweil (2.131 km)

Römer in Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Römer in Rottweil (Bild: Klaus Dapp)

Den Ruhetag in Rottweil haben wir gut geplant – es regnete weite Teile des Tages. So nutzten wir die Gelegenheit und besichtigten das Dominikaner-Museum, in dem auch die römische Vergangenheit ausgiebig dargestellt wurde.

Außerdem schauten wir uns die mittelalterliche Innenstadt an. Das Mittagessen war typisch schwäbisch … wir genossen ein indisches Mittagessen 😉

Schwarzes Tor in Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Schwarzes Tor in Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Cafe oberhalb der Altstadt (Bild: Klaus Dapp)
Cafe oberhalb der Altstadt (Bild: Klaus Dapp)

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 3 Blumberg/Epfenhofen – Rottweil (2.131 km)

Stadtansicht Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Stadtansicht Rottweil (Bild: Klaus Dapp)

Nach der Bewegung der letzten Tage und letzter dienstlicher Mails am Vortag (Hurra – in einem Monat wird eine Stelle wieder besetzt) habe ich wunderbar geschlafen. Meine Beine waren noch ziemlich müde an diesem Morgen – die letzten Wochen war ich einfach zuviel gesessen.

Wir starteten mit einem ausgiebigen und gemütlichen Frühstück in den Tag. Das Packen lief noch etwas unrund aber dann kamen wir doch in Schwung. Nach einer kurzen Steigung unterquerten wir die Sauschwänzlebahn und fuhren in Richtung Blumberg.

Am Waldrand schaute uns eine Gruppe Jäger etwas entgeistert an. Nach einigen Metern wussten wir warum. Der Waldweg stieg so stark an, dass wir schon bald trotz höchster elektrischer Unterstützung nicht mehr fahren konnten, sondern schieben mussten.

Steiler Waldweg bei Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)
Steiler Waldweg bei Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)

Oben erwarteten uns einige berggängige Schafe. Wir machten dann erst einmal eine Pause und schauten uns noch einmal die Streckenführung der Sauschwänzlebahn an.

Blick zurück nach Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)
Blick zurück nach Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging es nach Blumberg.

Dampflok der Sauschwänzlebahn im Bahnhof Blumberg-Zollhaus (Bild: Klaus Dapp)
Dampflok der Sauschwänzlebahn im Bahnhof Blumberg-Zollhaus (Bild: Klaus Dapp)

Danach sausten wir in Richtung Neckar. In Donaueschingen schauten wir uns Park und Stadt und die angebliche Donauquelle an – leider sind die schönen Bilder für den Blog verschwunden. So kann ich hier nur schreiben, dass sich ein Besuch lohnt.

Im Schwenninger Stadtteil Allmendshofen hielten wir beim ehemaligen Rathaus an, dass uns mit seiner markanten Farbe auffiel. Eine Bewohnerin aus einem der angrenzenden Häuser war vom Pino völlig begeistert und ließ sich erklären, wie das so funktioniert. Sie war ganz begeistert als wir für sie noch eine kleine Runde gefahren sind.

Rathaus Allmendshofen (Bild: Klaus Dapp)
Rathaus Allmendshofen (Bild: Klaus Dapp)

Ab Schwenningen ging es dann dem Neckar entlang.

Landschaft bei Schwenningen (Bild: Klaus Dapp)
Landschaft bei Schwenningen (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging es dann nach Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs. Dort übernachteten wir in der Altstadt in der Jugendherberge im ehemaligen Dominikanerkloster. Ein wirklich tolles Gebäude in bester Innenstadtlage.

Stadtansicht Rottweil (Bild: Klaus Dapp)
Stadtansicht Rottweil (Bild: Klaus Dapp)

Basel – Schwarzwald – Tour – Tag 2 Laufenburg – Blumberg/Epfenhofen (2.073 km)

Viadukt der Sauschwänzlebahn bei Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)
Viadukt der Sauschwänzlebahn bei Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)

Am Morgen frühstückten wir am Stehtisch vor der benachbarten Bäckerei. Coronabedingt gab es kein Frühstück im Hotel. Der Kaffee aus dem Pappbecher half nur wach zu werden.

Nun ging es weiter den Rhein hinauf. Bis Waldshut war die Stecke sehr schön. Meist leicht schattig und oft mit Blick auf den Rhein kamen wir gut voran. Nach einem Blick auf das Atomkraftwerk Leibstadt (Schweiz) erreichten wir Waldshut.

Atomkraftwerk Leibstadt in der Schweiz (Bild: Klaus Dapp)
Atomkraftwerk Leibstadt in der Schweiz (Bild: Klaus Dapp)

Obwohl wir diesmal dank gutem GPS-Track Waldshut-Tiengen zügig durchquerten, war ich froh, durch zu sein. Die Radführungen sind trotz erkennbar viel Mühe doch noch recht abenteuerlich. So waren wir froh, als wir in Lauchringen angekommen waren und machten bei einer Pizzeria mit Eisdiele halt. Die italienischen Crèpes als zweites Frühstück waren sehr lecker.

So gestärkt fuhren wir weiter das Wutachtal hinauf. Nach einigen Gewerbegebieten sahen wir auch sehr schöne Dörfer. An der alten Brücke über die Wutach im Wutöschinger Ortsteil Ofteringen machten wir eine kleine Pause und einen Spaziergang zum Kloster Marienburg.

Kloster Marienburg ist ein Benediktinerinnenkloster im Wutöschinger Ortsteil Ofteringen (Bild: Klaus Dapp)
Kloster Marienburg ist ein Benediktinerinnenkloster im Wutöschinger Ortsteil Ofteringen (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging es stetig leicht aufwärts die Wutach entlang. Obwohl wir jetzt schon im Schwarzwald unterwegs waren, wurde es ziemlich warm. So machten wir eine ausgedehnte Mittagspause an der Aue der Wutach. Danach ging es weiter nach Grimmelshofen. Hier kämpften wir uns ziemlich den Berg hinauf – unter uns der Kehrtunnel der Sauschwänzle-Bahn, die hier im Berg Höhe gewinnt.

Ziemlich erschöpft kamen wir oben an und fuhren dann weiter Richtung Epfenhofen. Mit aufmerksamen Blick ließ sich fast überall ein Stückchen der Sauschwänzlebahn erkennen. Es ist wirklich beeindruckend, wie diese Bahn angelegt wurde – auch wenn es militärische Gründe waren, warum die Steigung so gering sein sollte.

Im Gegensatz dazu hatten wir noch kräftig zu treten und rund drei Kilometer vor Epfenhofen war dann auch der Akku leer. So kamen wir ganz schön müde an unserem Hotel an. Nach dem Abendessen machten wir dann noch einen Spaziergang zur Sauschwänzlebahn und bewunderten die kurvenreiche Steckenführung – eben das geringelte Sauschwänzle.

Sauschwänzlebahn bei Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)
Sauschwänzlebahn bei Epfenhofen (Bild: Klaus Dapp)
Sauschwänzlebahn vom Bahnhof Epfenhofen aus in Richtung Blumberg (Bild: Klaus Dapp)
Sauschwänzlebahn vom Bahnhof Epfenhofen aus in Richtung Blumberg (Bild: Klaus Dapp)