Archiv des Autors: admin

Vorbereitung auf den Slow Up Basel-Dreiland (934 km)

Radschuhe mit SPD Klicksystem (Bild: Klaus Dapp)
Radschuhe mit SPD Klicksystem (Bild: Klaus Dapp)

Heute war es (endlich) soweit. Von Anfang an habe ich beim Pino für den Fahrer (Captain) das ein Pedal montiert, das ein Fahren sowohl Schuhe mit als auch ohne Klicksystem ermöglicht. Bisher war ich mir einfach noch nicht sicher genug, um auch die Klickseite zu nutzen. Heute habe ich die Schuhe passend montiert und wir sind einen Kilometer Probe gefahren. Anfahren und Anhalten hat sehr gut geklappt. Morgen kommt der Praxistest mit dem Slow Up Basel Dreiland.

Deshalb kann ich bis jetzt nur berichten, dass ich mit der „Nicht-Klick“-Seite des montierten Shimano XT PD-T8000-Pedals auf den bisherigen über 900 Kilometern sehr zufrieden bin. Mit Halbschuhen habe ich einen guten Halt und fühle mich sicher.

Die neuen Schuhe – das selbe Modell, dass ich auch auf dem Grasshopper fahre – habe ich eine gute halbe Stunden alleine getestet und mehrfach umgeschraubt, bis ich eine brauchbare Einstellung gefunden habe. Dann sind wir zu Zweit Probegefahren. Der Unterschied ist schon deutlich. Ich habe bewusst den Motor ausgelassen und wir sind im Quartier rumgefahren. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen ich Morgen damit mache.

Ausflug zur Burg Rötteln (931 km)

Blick über Basel (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Basel (Bild: Klaus Dapp)

Am Tag nach der Eurobike war ich so richtig müde. Gleichzeitig hatte ich das dringende Bedürfnis nach Licht und Luft. So machten wir uns auf nach Weil, um ein paar spezielle Dinge zu besorgen.

Danach waren wir zu faul, wieder zurück nach Basel zu fahren, und sind dann mit den Einkäufen weiter zur Burg Rötteln gefahren – die E-Unterstützung macht auch das möglich.

Die Fahrt durch die Weinberge nach Ötlingen und der Aufstieg zur Burg Rötteln hat ein meine Konditionsschwächen offenbart.

Im Biergarten genossen wir ein leckeres Mittagessen. Die beiden „Burgfräuleins“ haben mit Fräulein-Burg eine Gaststätte geschaffen, die mir richtig gut gefällt. Eine gute Mischung aus neuen Ideen und einfachen Gerichten, ohne zuviel Schnickschnack. Und dabei gibt es immer auch etwas ohne Fleisch zu essen, das nicht nur nach den Resten oder der berühmt berüchtigten „Käsetasche“ und dem „Gemüsetaler“ aussieht.

Nach dem Genusserlebnis haben wir den Geschwindigkeitsrausch genossen und sind ins Tal nach Tumringen gesaust. Das Pino fährt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck einfach klasse. Der längere Radstand macht sich dabei positiv bemerkbar. Und auch das Bremsen funktioniert dank der Scheibenbremsen in Kombination mit der Gewichtsverteilung sehr gut.

Danach sind wir gemütlich der Wiese entlang nach Basel zurückgerollt. Trotz Samstag-Nachmittag-Einkaufsverkehr und überforderter Autofahrer im SUV und mit Wohnmobil sind wir gut zurückgekommen.

Bei bestem Fotowetter haben wir am frühen Abend noch eine kleinen Panoramaspaziergang gemacht und über Basel in den Schwarzwald geschaut.

Gesamtstrecke: 32.54 km
Maximale Höhe: 360 m
Minimale Höhe: 210 m
Herunterladen

Jahrestag

Es gibt so Tage, da wünsche ich mir, ich wäre einfach im Bett geblieben. Heute war wieder einer davon … am Abend habe ich auf den Kalender geschaut und dann ist mir klar geworen, dass heute Jahrestag war.

Einerseits bin ich glücklich, was alles wieder geht. Andererseits hat die Herzallerliebste noch einen Weg vor sich, damit noch möglichst viel wieder geht – und der Umgang mit dem was nicht mehr möglich ist, irgendwie erträglich wird. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Riechen und Schmecken sind zwei von fünf der menschlichen Sinne, die auch nicht ersetzbar sind.

Jetzt springt er wieder … (9.623 km)

Rock Shox Dämpfer am Grasshopper (Bild: Klaus Dapp)
Rock Shox Dämpfer am Grasshopper (Bild: Klaus Dapp)

Nach der längeren Pause war ich bei meinen ersten Fahrten mit dem Grasshopper im Frühsommer doch etwas überrascht, wie schlecht die Federung funktioniert. Ich hatte nach den ersten Fahrten Nackenschmerzen. Ich habe das alleine auf die lange Pause geschoben. Beim Austausch der hinteren Bremse im Juni hat mich mein Radhändler darauf hingewiesen, dass der Dämpfer nicht mehr funktioniert und sofort zurückfedert.

Nach etwas Überlegung und dem Ringen mit der Frage, wie lange ich den Grasshopper stehen lassen will, habe ich mich dazu entschieden einen neuen Dämpfer zu bestellen. Den alten kann ich dann in Ruhe zur Wartung bringen – das traue ich mir nicht zu.

Ich hatte ziemlich Respekt davon, die Dämpfer zu tauschen. Aber mit Hilfe der Herzallerliebsten ging es viel schneller als gedacht. Mit Hilfe der Bedienungsanleitung des Grasshoppers und des Dämpfers habe ich das Werkzeug zusammengeholt. Dann hat die Hersallerliebste das Rad gehalten und ich habe die Schrauben gelöst. Danach habe ich den Dämpfer einfach getauscht und die vordere Schraube an der Kettenrolle wieder richtig festgezogen (17 Nm ist schon ziemlich kräftig). Mit ein bisschen hin und her konnte ich dann den hinteren Bolzen wieder passgenau einsetzen und dann anziehen (6 Nm waren jetzt quasi nur noch „handwarm“). Der hintere Bolzen sitzt sehr präzise, da war die Hilfe der Herzallerliebsten Gold wert.

Danach war ich kurz vor der Verzweiflung, da sich das Rad kaum herunterdrücken lies. Die Erklärung war dann im nachhinein ziemlich einfach – der Druck im Dämpfer war mit 15 bar einfach viel höher als er sein sollte. Ich habe kurz etwas Luft abgelassen und auf 10 bar aufgepumpt. Dann bin ich losgefahren und habe die weiche Federung genossen. Eine entgegenkommende Radlerinnen und Radler schauten etwas irritiert, dass ich gezielt Schlaglöcher gesucht habe … es macht jetzt einfach wieder Spaß.

Die Investition hat sich gelohnt. Ich muss leider zugeben, dass ich mich mit dem Thema Dämpfer und Federung nicht beschäftigt habe. Mir war nicht klar, wie viel Pflege so ein Dämpfer laut Hersteller braucht. Alle 50 Stunden sollen bestimmte Wartungsschritte unternommen werden, die mit einem Auseinandernehmen des Elements verbunden sind. Dafür hat das Teil ziemlich lange gehalten. Nächste Baustelle ist jetzt die Vorderradgabel…

Neues bei HP Velotechnik (9.554 km)

Kaffeehalter am Trike (Bild: HP Velotechnik)
Kaffeehalter am Trike (Bild: HP Velotechnik)

Jetzt ist es schon fast einen Monat her, dass HP Velotechnik Neuigkeiten 2020 vorgestellt hat… und ich bin nicht dazu gekommen, darüber zu berichten. Das will ich jetzt endlich nachholen, damit die Vorfreude auf die „Gläserne Manufaktur“ Ende September noch etwas größer wird. Am 20. und 27. September von 11 bis 15 Uhr werden die Geschäftsführer Daniel Pulvermüller und Paul Hollants je rund 20 Besucher empfangen. Die können sich, bei laufendem Betrieb, ein Bild von der Arbeit bei HP Velotechnik machen (Anmeldungen unter dem Stichwort „Gläserne Manufaktur“ per E-Mail an mail(at)hpvelotechnik.com).

Bis jetzt habe ich auf die Frage, was denn an Trikes interessant ist, geantwortet, dass es das einzige Rad ist, auf dem es möglich ist während der Fahrt Pizza zu essen und der eigenen Stuhl immer dabei ist. Inzwischen habe ich gelernt, dass das zumindest für eine Person auch auf dem Pino gehen würde. Wir machen uns ab und zu einen Spaß, wenn Passanten mit sehr ungläubigen Blick nach dem Lenker suchen, dass die Herzallerliebste mit beiden Armen seitlich winkt und uns Auftrieb gibt.

Aber HP ist einen Schritt weitergegangen, beim neuen Gepäckkonzept ist es nicht nur möglich am Lenker, am Gepäckträger und am Sitz zusätzliches Gepäck anzubringen. Auch ein Kaffeebecherhalter gehört dazu. HP zielt dazu auf Komfortreisende ab, die nicht nur auf dem Trike sehr komfortabel reisen wollen, sondern auch umfangreiches Gepäck mitnehmen wollen. Da ich auch zu denen gehöre, die eher zuviel mitnehmen und gerne ein Gadget installiere, kann ich das gut nachvollziehen. Das liegt bei mir auch daran, dass ich beim Thema Gewichtsreduktion vor allem mal bei mir anfangen müsste… Hier die Pressemitteilungen von HP zum Gepäcksystem und zur Lenkererweiterung.

Ein weiteres Thema, das HP Velotechnik angegangen ist, ist der Heckmotor. HP wurde vom unerwarteten Rückzug von Go Swissdrive vom Markt überrascht. Jetzt setzt HP den Motor neodrives der Firma Alber ein. Damit bleiben die Vorteile des Heckmotors auch weiterhin für HP Räder erhalten. Ein Alleinstellungsmerkmal ist sicher der Rückwärtsgang. Das macht nicht nur Spaß, das ist im Reha Bereich ein wichtiger Bestandteil eigenständiger Mobilität. Ich erwarte kein völlig neues Fahrgefühl, freue mich aber auf eine Probefahrt. Hier die Pressemitteilung von HP zum neuen Motor neodrives mit dem Hinweis auf die Möglichkeit der Nachrüstung… keine Sorge, noch bin ich nicht ganz dem E-Bazillus erlegen. So viel Spaß das am Pino macht und so praktisch das im Alltag ist, der Grasshopper dient mir ja vor allem der Freizeit und da gibt es noch genug liegeradfreundliche Ziele.

Fast schon ein Wunder (821 km)

Fahrradtransport im ICE (Bild: Klaus Dapp)
Fahrradtransport im ICE (Bild: Klaus Dapp)

Manchmal gibt es doch positive Überraschungen. Da bin ich in einem ICE nach Frankfurt unterwegs, der ist pünktlich, die Ansagen sind verständlich und motiviert und beim Weg zum Aussteigen schaue ich staunend in ein normales Abteil.

Der Zugchef war dann doch etwas irritiert, dass ich gleich das Mobiltelefon aus der Tasche zog und ein Bild gemacht habe. Als ich ihm dann erzählte, dass ich völlig begeistert bin, dass so etwas möglich ist, klagte er mir sein Leid.

Er sei kein Freund von der Fahrradmitnahme. Denn da würden Versprechungen gemacht, die dann nicht gehalten werden können und dann auf dem Rücken des Personals ausgetragen werden.

Was war passiert: Der reguläre Zug mit Fahrradmitnahme in den Norden war ausgefallen. Die Radler wären an dem Tag nicht mehr zu ihrem Ziel gekommen. Da hat die Transportleitung bei ihm angefragt, ob eine Mitnahme möglich ist. Da der ICE nicht ausgebucht war, hat er zugesagt. Daraufhin gab es einen zusätzlichen Halt, die Räder wurden eingeladen und die Radler kamen mit einer Stunde Verspätung an ihr Ziel.

Er hat dann noch mit dem Zugchef des Anschlusszuges Kontakt aufgenommen, damit er den Radlern sagen kann, wo am nächsten ICE sie jetzt hingehen müssen. Kurz: Es gibt auch richtig gute Erfahrungen.

Störche im Hessischen Ried (9.554 km)

Störche im Hessischen Ried westlich von Griesheim (Bild: Klaus Dapp)
Störche im Hessischen Ried westlich von Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Fast hätte ich die vielen Störche übersehen. Ich wollte endlich mal wieder eine Runde liegen und bei einem Storchennest vorbeifahren und schauen. Entspannt fuhr ich – abseits vom Autoverkehr – vor mich hin als mir zwei andere Radfahrer auffielen, die auf dem Weg standen und auf ein Feld schauten. Da habe ich dann möglichst geräuschlos angehalten und mein Mobiltelefon aus der Tasche geholt.

Spargelfeld vor dem Melibokus, dem höchsten Berg der Bergstraße (Bild: Klaus Dapp)
Spargelfeld vor dem Melibokus, dem höchsten Berg der Bergstraße (Bild: Klaus Dapp)

So langweilig das Hessische Ried an vielen Stellen sein mag, die Blicke über die Ebene und auf die Bergstraße finde ich immer wieder beeindruckend. Um so mehr freue ich mich, dass beispielsweise durch Blühstreifen die Landschaft wechselhafter gestaltet und damit auch ökologisch aufgewertet wird. Und der Grasshopper im Vordergrund kommt dabei auch gut zur Geltung …

Grasshopper vor einem Blühstreifen (Bild: Klaus Dapp)
Grasshopper vor einem Blühstreifen (Bild: Klaus Dapp)
Gesamtstrecke: 27.65 km
Maximale Höhe: 153 m
Minimale Höhe: 89 m
Herunterladen

Ausflug ins Elsass (721 km)

Pino am Rastplatz an der alten Kanalschleuse von Saint-Louis-la-chaussee (Bild: Klaus Dapp)
Pino am Rastplatz an der alten Kanalschleuse von Saint-Louis-la-chaussee (Bild: Klaus Dapp)

Heute Morgen sind wir schon am Vormittag losgekommen und es war schon fast kühl. Zügig fuhren wir durch Basel in Richtung Frankreich und den Rhein-Seitenkanal bis Kembs. Dort bogen wir an den Rhein-Rhone Kanal Richtung Mulhouse ab. Nach einigen Kilometern bogen wir nach Petit-Landau ab fuhren zurück nach Kembs. Dort fanden wir nach längerer Suche eine Bäcker und machten eine kurze Mittagspause. Danach kauften wir noch in einem französischen Supermarkt ein.

Elsass-Cola mit Storch (Bild: Klaus Dapp)
Elsass-Cola mit Storch (Bild: Klaus Dapp)

Zurück nach Basel fuhren wir am Canal de Huningue entlang. Im Naturschutzzentrum im ehemaligen Schleusenhaus machten wir eine Nachmittagsrast. Die Herzallerliebste genoss Elsass-Cola und ich machte mich mit einem Kaffee wieder wach. Danach fuhren wir gemütlich zurück nach Basel.

Cockpit unseres Pinos (Bild: Klaus Dapp)
Cockpit unseres Pinos (Bild: Klaus Dapp)

Gestern habe ich noch eine Halterung für mein neues GPS-Gerät gekauft. Es war bisher unten am Lenker befestigt. Das hat sich leider nicht bewährt, da ich auf dem Display nichts erkennen konnte, ohne mich nach unten zu beugen. Der neue Platz ist deutlich besser. Allerdings müsste ich noch die Neigung verstellen können. Vielleicht finde ich da ja noch etwas besseres.

Das ganze sieht mit dem Wassersack, Spiegel, Klingel usw. ziemlich unaufgeräumt aus, ist aber ganz brauchbar. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, bastele ich mal weiter…

Gesamtstrecke: 59.92 km
Maximale Höhe: 315 m
Minimale Höhe: 235 m
Herunterladen

Eis- und Tortentour nach Bad Säckingen (636 km)

Längste gedeckte Holzbrücke in Europa in Bad Säckingen (Bild: Klaus Dapp)
Längste gedeckte Holzbrücke in Europa in Bad Säckingen (Bild: Klaus Dapp)

Wohin fahren bei 35 Grad? Über die Tour haben wir länger diskutiert. Ich wollte mal wieder ins Elsass fahren wo es flach ist und an den Kanälen auch etwas kühler. Die Herzallerliebste wollte lieber erst ein Stück mit dem Zug und dann losfahren, statt nur auf bekannten Wegen rumzufahren.

Wir einigten uns auf eine Fahrt entlang am Hochrhein nach Bad Säckingen. Erst holten wir noch unsere Begleitung am Bahnhof ab und fuhren dann gemeinsam auf der deutschen Seite rheinaufwärts. Die Strecke verläuft vor allem über Wirtschaftswege und Nebenstraßen. Da es relativ flach ist, sind wir den größten Teil ohne unseren elektrischen Rückenwind gefahren. Außer dem Trainingseffekt war ich ein bisschen unsicher, ob wir auf der Rückfahrt noch genug Saft haben würden.

In der Fußgängerzone in Rheinfelden (Baden) (Bild: Felix Reichert)

Gestärkt mit Eis und Kaffee ging es dann weiter nach Bad Säckingen. Im Schlosspark mit Blick auf die berühmte Holzbrücke ließen wir uns dann den leckeren Kuchen schmecken.

In Bad Säckingen trennten wir uns. Wir überquerten den Rhein und fuhren dann auf der schweizer Seite zurück. Ein großer Teil der Strecke verlief auf Waldwegen, was ein bisschen gegen die Hitze half. Wir kamen gut voran und wenn mein Hintern mitgemacht hätte, wären wir ohne Pause nach Basel zurückgekommen.

Einige Kilometer vor Basel konnte ich aber kaum mehr sitzen und an einer Einmündung machten wir eine kurze Rast im Stehen. Danach rollten wir mit kräftigem elektrischen Rückenwind das letzte Stück.

Nach dem Duschen habe ich mich über einen kurzen Nachmittagsschlaf sehr gefreut. Es war wieder eine schöne Tour mit dem Pino.

Gesamtstrecke: 75.92 km
Maximale Höhe: 306 m
Minimale Höhe: 235 m
Herunterladen

Zur Spitze Basels und andere Ausflüge (408 km)

Fernsehturm auf der St. Chrischona (Bild: Klaus Dapp)
Fernsehturm auf der St. Chrischona (Bild: Klaus Dapp)

Am Christi Himmelfahrt sind wir mit dem Pino auf Basels Hausberg St. Chrischona gefahren. Auf 522 m. ü. NN steht nicht nur der Fernsehturm sondern auch die Kirche mit gleichem Namen.

Danke unserem Motor hatten wir kein Problem mit der an manchen Stellen kräftigen Steigung. Ein Klick am Lenker und schon lässt sich die Unterstützung steigern. Dabei ist der Motor zwar zu hören, nervt aber nicht. Oben angekommen genossen wir den Blick über die Gegend. Nur der Alpenblick hat nicht funktioniert.

Die Abfahrt war klasse und die Bremsen sind wirklich zuverlässig. So dass wir uns nicht den Berg runterzittern sondern mit viel Spaß fahren.

Blick von der St. Chrischona in Richtung Alpen (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der St. Chrischona in Richtung Alpen (Bild: Klaus Dapp)
Schautafel über die Alpengipfel (Bild: Klaus Dapp)
Schautafel über die Alpengipfel (Bild: Klaus Dapp)
Gesamtstrecke: 30.47 km
Maximale Höhe: 441 m
Minimale Höhe: 176 m
Herunterladen

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nur Spargel und Erdbeeren einkaufen. Das konnten wir gut mit einer kleinen Dreiländertour kombinieren. Als wir an einer Gastwirtschaft zum Mittagessen anhielten trafen wir auf ein Ehepaar auf einer Radtour auf Grasshoppern, die uns erzählten, dass Sie auf einem Pino geheiratet hatten. Ich war so perplex von der Begegnung, dass ich leider versäumt habe zu fragen, ob sie das Pino noch haben und warum sie mit den beiden Grasshoppern unterwegs sind. Nach dem leckeren Mittagessen am Rheinufer und einem Kaffee auf der Rheininsel zwischen Rhein und Rheinkanal wollten wir zügig nach Basel zurück.

Das hätte auch gut geklappt, wenn nicht bei voller Fahrt bei einer Bodenwelle der Gepäckträger nach hinten weggeklappt wäre. Wir legten eine spektakuläre Notbremsung hin und schauten uns etwas überrascht den weggeklappten Gepäckträger an. Im ersten Moment waren wir etwas ratlos, denn wir hatten darauf verzichtet, Werkzeug mitzunehmen. Dann kam uns die Idee zwei Gurte mit dem das Trinksystem an der Sitzlehne befestigt ist zu nutzen, um den Gepäckträger an das Sattelrohr zu binden. Leider habe ich vergessen, die Bastelei zu fotografieren.

Trotz der Panne hatten wir viel Spaß. Nachdem wir zurück waren, habe ich den Gepäckträger wieder fest angezogen. Ich hoffe, jetzt hält er dauerhaft.

Wehr im Schiffahrtskanal bei Kembs (Bild: Klaus Dapp)
Wehr im Schiffahrtskanal bei Kembs (Bild: Klaus Dapp)
Schifffahrtskanal oberhalb von Kembs (Bild: Klaus Dapp)
Schifffahrtskanal oberhalb von Kembs (Bild: Klaus Dapp)
Endlich Sommer ... (Bild: Klaus Dapp)
Endlich Sommer … (Bild: Klaus Dapp)
Gesamtstrecke: 40 km
Maximale Höhe: 299 m
Minimale Höhe: 172 m
Herunterladen

Trotz ein bisschen Muskelzwicken machten wir uns auf zu einer Rundtour ins Elsass. Wir fuhren im „Energiesparmodus“ etwas schneller als 25 km/h, so dass uns der Motor nur bei Bodenwellen kurz anschob. Meist fuhren wir getrennt vom Autoverkehr auf Waldwegen oder Radwegen. Auf der Straße wurden wir – wie in Frankreich üblich – fast immer mit großem Abstand überholt. Und das auch als wir fast auf die Autobahnauffahrt gefahren wären.

Der Blick auf den Euroairport ist ebenso wie die Fahrt unter der Landesbahn beeindruckend. Die Rückfahrt am Kanal jedoch deutlich entspannter. Dank gut 30 Grad waren wir ziemlich müde, als wir wieder nach Basel zurückkamen. Trotzem sind wir noch rasch zum Baumarkt gefahren und waren überrascht, dass uns auch dort ein Liegeradfahrer begegnete. Das Pino bewährte sich wieder einmal als Lastenesel.

Mit Sonnenbrille ist das Pino schon fast eine Sonnenbank (Bild: Klaus Dapp)
Mit Sonnenbrille ist das Pino schon fast eine Sonnenbank (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Euroairport (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Euroairport (Bild: Klaus Dapp)
Landung auf dem Euroairport (Bild: Klaus Dapp)
Landung auf dem Euroairport (Bild: Klaus Dapp)
Catbike Tieflieger beim Baumarkt (Bild: Klaus Dapp)
Catbike Tieflieger beim Baumarkt (Bild: Klaus Dapp)
Pino als Lastenesel - gefahren bin ich erst nachdem der Sack Erde mit dem 5-Punkt-Gurt gesichert war (Bild: Klaus Dapp)
Pino als Lastenesel – gefahren bin ich erst nachdem der Sack Erde mit dem 5-Punkt-Gurt gesichert war (Bild: Klaus Dapp)
Gesamtstrecke: 57.17 km
Maximale Höhe: 255 m
Minimale Höhe: 188 m
Herunterladen