
Nach einem ausgedehnten Frühstück gingen wir zum nahegelegenen Bahnhof. Dort luden wir das Rad der Herzallerliebsten in den durchgehenden Zug nach Basel, mit dem sie mit nur geringer Verspätung am Nachmittag ankam.
Ich machte mich dann auf den Weg zu zu meinem Rad und umfuhr die Umleitung, die wir auf der Hinfahrt genutzt hatten. Auf einer Behelfsbrücke kam ich über den Rhein. Auf der anderen Seite des Rheins verfuhr ich mich erst einmal und ärgerte mich ein wenig über die Beschilderung. In Lahnstein querte ich die Lahn und erreichte den Rheinradweg.






Bis Filsen waren etliche Radfahrende unterweg. Das änderte sich an der dortigen Fähre nach Boppart, die Viele nutzten, um auf die andere Rheinseite zu wechseln.

Danach sah ich nur wenige Radfahrende. Das passte leider auch zur Wegeführung, deren Ausbau bis zur Bundesgartenschau 2029 vorgesehen ist.


In St. Goarshausen musste ich mich entscheiden auf der ziemlich stark befahrenden B42 ohne Radinfrastruktur zu fahren oder auf dem Leinpfad. Ich entschied mich für den Leinpfad und war froh, dass der Grasshopper halbwegs geländegängig ist.


Nach dem Ort gab es wieder einen Fuß- und Radweg. Allerdings nur für ein Stück. Danach hatte ich die Wahl, auf der Straße zu fahren oder auf einem Mehrzweckstreifen in Gegenrichtung. Das Schrammbord vor der Leitplanke war zu schmal, dass ich darauf mit Satteltaschen nicht fahren konnte. Auch für diesen Abschnitt ist ein Ausbau geplant.

Ich war froh als ich wieder auf einen Weg in Fahrtrichtung wechseln konnte. Auf dem Abschnitt kam mir glücklicherweise niemand entgegen.

Ab Kaub gab es dann wieder einen gut fahrbaren Weg und ich konnte mich wieder auf das Mittelrheintal konzentrieren. Da gibt es mit den Burgen, Schiffen, Felsen wirklich viel zum Anschauen.




In dem gut ausgebauten Wegebereich waren dann auch wieder Reiseradler unterwegs und nicht nur Rennradler, die schmerzbefreit auch auf der B42 unterwegs waren.
Ab der Landesgrenze in Hessen machte ich mir Gedanken, wie ich weiterfahren sollte. Da für den Abend und die nächsten Tage eine Regenfront angekündigt war, beschloss ich noch bis nach Lorch zu fahren und dort in den Zug zu wechseln.


Und es gab auch keine Bahngeschichten zu erzählen. Ich konnte in Wiesbaden in den Zug nach Darmstadt umsteigen und dann noch nach Hause radeln. Nach 620 Kilometern war unsere Tour dann zu Ende.

























































































