Archiv der Kategorie: Grasshopper fx Liegerad

Eurobike 2018 – Neues bei HP Velotechnik (9.030 km)

Stand von HP-Velotechnik bei der Eurobike 2018 (Bild: Klaus Dapp)

Stand von HP-Velotechnik bei der Eurobike 2018 (Bild: Klaus Dapp)

Eigentlich wollte ich in diesem zweiten Teil meines Berichts von der Eurobike über Neuigkeiten im Liegeradbereich schreiben – aber die habe ich nur beim Stand von HP Velotechnik gesehen. Es sind dieses Jahr AZUB und HP Velotechnik auf die Eurobike gekommen. AZUB hat einige seiner bewährten Modelle gezeigt und dafür gesorgt, dass der Liegeradbereich als eigener Bereich überhaupt wahrnehmbar wurde. Die Velomobilausstellung war „ums Eck“, so dass die Besucherinnen und Besucher sie erst einmal finden mussten. Aber zum Messekonzept 2018 habe ich im letzten Beitrag alles gesagt.

Stand von AZUB bei der Eurobike 2018 (Bild: Klaus Dapp)

Stand von AZUB bei der Eurobike 2018 (Bild: Klaus Dapp)

Im Mittelpunkt der Vorstellung bei HP stand die E-Bike-Version des Scorpions mit einer elektrischen Unterstützung bis 45 km/h und das Einsteiger-Modell des Gekko.

Mindestens ebenso interessant sind aber sicher die zusätzlichen Motoren. Die Nachfrage nach einer Kombination von Rohloff-Schaltung und Motor war so relevant, dass es als Alternative zum GO Swissdrive auch die Kombination aus Shimano E8000 Motor und Rohloff-Schaltung anbietet.

Das zeigt, dass es – auch im Liegeradbereich – auch eine Nachfrage nach sehr hochwertigen Produkten gibt.

Das neue schnelle E-Bike-Scorpion von HP Velotechnik „Blinker links“ (Bild: Klaus Dapp)

Das neue schnelle E-Bike-Scorpion von HP Velotechnik „Blinker links“ (Bild: Klaus Dapp)

Die elektrisch betriebene Hupe – eine Voraussetzung für die Zulassung als E-Bike mit Unterstützung bis 45 km/h (Bild: Klaus Dapp)

Die elektrisch betriebene Hupe – eine Voraussetzung für die Zulassung als E-Bike mit Unterstützung bis 45 km/h (Bild: Klaus Dapp)

Dazu passt die E-Bike-Version des Scorpions, das die Modellpalette von HP nach oben abrundet. Durch die Unterstützung bis 45 km/h gilt es als Kraftfahrzeug und muss damit eine Vielzahl von Regelwerken einhalten. Dazu gehört der Blinker, den HP entwickelt hat, ebenso wie eine Wegfahrsperre, die einfach in Form eines Rahmenschlosses und umfasst eine optische Ölstandskontrolle für die Hydraulikbremse und eine elektrische Hupe. Viele Kleinigkeiten, die viel Arbeit machen. Es bleibt zu hoffen, dass durch die Anforderungen und die daraus resultierenden Entwicklungen auch insgesamt Verbesserungen erreicht werden können. Als Beispiel dafür kann der Blinker gelten, der nicht nur für die E-Bike Version nachgefragt wird, sondern auch an anderen Modellen gute Dienste leistet.

Das neue Einsteiger-Gekko von HP-Velotechnik (Bild: Klaus Dapp)

Das neue Einsteiger-Gekko von HP-Velotechnik (Bild: Klaus Dapp)

Aber HP schaut nicht nur an das obere Ende der Produktpalette. Mit dem Gekko 26 soll eine ganz neue Zielgruppe angesprochen werden. Das ist in den USA, wo ein vergleichbares Konzept seit dem letzten Jahr von HP ausprobiert wurde, sehr gut angekommen. Es entspricht auch mehr dem dortigen Kaufverhalten – in den Laden, anschauen und mitnehmen… statt konfigurieren, bestellen, zur Zeit rund 7 Wochen warten und nach langer Zeit der Vorfreude endlich fahren.

Im neuen Design / Glanz – der Grasshopper von HP Velotechnik (Bild: Klaus Dapp)

Im neuen Design / Glanz – der Grasshopper von HP Velotechnik (Bild: Klaus Dapp)

Ich bin gespannt, ob das Konzept auch in Deutschland gut ankommt. Gute Erfahrungen mit einem ähnlichen Konzept hat Hasebike mit dem Trigo gemacht. Meiner Sorge auf eine Verschiebung innerhalb des Verkaufssegments hin zu einfacheren Rädern begegnete Alexander Kraft, Pressesprecher von HP Velotechnik, mit dem Hinweis auf die gute Auslastung mit langen Lieferzeiten. Ich bin gespannt, wie die Entwicklung weitergeht.

Schotten – Frankfurt / Darmstadt (9.311 km)

Blick auf die Mainebene (Bild: Klaus Dapp)

Blick auf die Mainebene (Bild: Klaus Dapp)

Kurzfristig hatten wir die Route geändert und „steigungsoptimiert“. Bei 36 Grad im Schatten und gefühlt oft mehr entlang der abgeernteten Felder wollten wir am Ziel ankommen. So ging es weitgehend bergab die Nidda entlang.

Störche im Niddatal (Bild: Klaus Dapp)

Störche im Niddatal (Bild: Klaus Dapp)

Wir kamen durch schöne Fachwerkstädtchen und erreichten zur Mittagszeit Karben. Nach kurzem Suchen fanden wir eine Pizzeria mit schattigem Außenbereich für eine schöne Mittagspause.

Blick ins Niddatal aus Niederdorfelden (Bild: Klaus Dapp)

Blick ins Niddatal aus Niederdorfelden (Bild: Klaus Dapp)

Danach verließen wir das Niddatal und wechselten in die Untermainebene. Die Querung des flachen Höhenzuges wurde uns durch etwas Wind erleichtert, der den Eindruck von Abkühlung erweckte.

Blick zum Kohlekraftwerk Staudinger (Bild: Klaus Dapp)

Blick zum Kohlekraftwerk Staudinger (Bild: Klaus Dapp)

Durch diverse Industriegebiete und nach Querung von Schnellstraßen erreichten wir die Fähre in Rumpenheim, mit der wir auf die andere Mainseite wechselten.

Mainfähre Rumpenheim (Bild: Klaus Dapp)

Mainfähre Rumpenheim (Bild: Klaus Dapp)

Dort fuhren wir der Mainschleife entlang an Offenbach vorbei nach Frankfurt zum Südbahnhof. Wir waren froh, dass die S-Bahn schon am Bahnsteig wartete und die Klimaanlage funktionierte. In Darmstadt angekommen erfrischten wir uns mit einer Dusche und machten uns einen gemütlichen Abend.

volle Distanz: 111.26 km
Maximale Höhe: 284 m
Minimale Höhe: 102 m
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Schlitz – Schotten (9.227 km)

Blick über Wetterau und Vogelsberg Richtung Frankfurt (Blid: Klaus Dapp)

Blick über Wetterau und Vogelsberg Richtung Frankfurt (Blid: Klaus Dapp)

Nach einem umfangreichen Frühstück starteten wir in den Tag. Mit einer kleinen Routenänderung ersparten wir uns den ersten Hügel und rollten gemütlich die Fulda hinab und die Schlitz hinauf in den Ort Schlitz. Bei der dortigen Brennerei schauten (wirklich nur mit den Augen) wir uns das Sortiment an und entschieden uns angesichts der Route für zwei 0,5 Liter Fläschchen. So beladen schauten wir noch kurz in die Altstadt bevor wir gemütlich auf einer alten Bahntrasse nach Lauterbach fuhren.

Vorderburg in Schlitz (Bild: Klaus Dapp)

Vorderburg in Schlitz (Bild: Klaus Dapp)

Bilck in das Tal der Schlitz bei Schlitz (Blid: Klaus Dapp)

Bilck in das Tal der Schlitz bei Schlitz (Blid: Klaus Dapp)

Beim örtlichen Metzger deckten wir uns mit Salaten ein und machten an der Lauter eine gemütliche Rast. Danach begann die Bergetappe, die uns ziemlich ins Schwitzen brachte. Bei über 30 Grad war das kein großes Wunder. Zum Glück verlief ein Teil der Strecke im Wald, so dass es auch kühlere Abschnitte gab.

Hopfmannsfelder Galgen (Bild: Klaus Dapp)

Hopfmannsfelder Galgen (Bild: Klaus Dapp)

Rathaus der "Windenergiegemeinde" Ulrichstein (Bild: Klaus Dapp)

Rathaus der „Windenergiegemeinde“ Ulrichstein (Bild: Klaus Dapp)

Altstadt in Schotten (Bild: Klaus Dapp)

Altstadt in Schotten (Bild: Klaus Dapp)

Am Nachmittag fuhren wir in Schotten ein, dass wir im Dämmerzustand vorfanden. Ein Großteil der Läden und Gaststätten, das Museum und die Kirche haben montags Ruhetag. Um so mehr haben wir nach dem Duschen Pizza bzw. Pasta beim einzig geöffneten Italiener genossen.

Handtuchschwan in Schotten (Bild: Klaus Dapp)

Handtuchschwan in Schotten (Bild: Klaus Dapp)

Trotz der Wärme hatte ich die notwendige Bettschwere…

volle Distanz: 63.63 km
Maximale Höhe: 606 m
Minimale Höhe: 223 m
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Rasdorf – Schlitz (9.163 km)

Blick in die Rhön (Bild: Klaus Dapp)

Blick in die Rhön (Bild: Klaus Dapp)

Nach einem guten Frühstück machten wir uns auf, um den ersten Hügel zu erklimmen. Oben angekommen konnten wir den Blick über die Kuppenrhön genießen. Leider verlief die Abfahrt auf einem kräftig geschotterten Weg, so dass wir uns mühsam nach unten bremsten.

Gemütlich ging es auf einer alten Bahntrasse weiter, die wir schon nach wenigen Kilometern wieder verlassen mussten. Auf kaum befahrenen Kreis- und Landesstraßen fuhren wir durch die hügelige Landschaft weiter Richtung Fulda, die wir nach einer grandiosen Abfahrt erreichten.

Altes Schulhaus im Schlitzer Ortsteil Pfordt (Bild: Klaus Dapp)

Altes Schulhaus im Schlitzer Ortsteil Pfordt (Bild: Klaus Dapp)

Dort machten wir eine ausführliche Pause. Hitze (rund 30 Grad) und Hügel hatten uns ziemlich geschafft. So waren wir froh, dass wir schon am frühen Nachmittag unser Quartier erreichten und duschen konnten. Nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf schauten wir uns das Dorf an, genossen dann ein leckeres Abendessen mit klappernden Störchen auf dem benachbarten ehemaligen Schulhaus. Danach gingen wir früh ins Bett um für die anstehenden Hügel am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein.

volle Distanz: 48.5 km
Maximale Höhe: 416 m
Minimale Höhe: 222 m
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Darmstadt – Rasdorf (9.114 km)

Erster Wegweiser des Iron Curtain Trail in Hessen (Bild: Klaus Dapp)

Erster Wegweiser des Iron Curtain Trail in Hessen (Bild: Klaus Dapp)

Es war nicht einfach, die Herzallerliebste zu überreden, dann hat sie sich doch erweichen lassen mit mir ein bisschen durch Hessen zu radeln. So sind wir mit dem Zug nach Fulda gefahren. Nachdem wir uns in Fulda mit einem großen Rührei gestärkt hatten, brachen wir auf Richtung Milseburgradweg.

Ein ungewohnter Anblick: Grasshopper in der Fußgängerzone in Fulda (Bild: Klaus Dapp)

Ein ungewohnter Anblick: Grasshopper in der Fußgängerzone in Fulda (Bild: Klaus Dapp)

Der Weg durch Fulda zeigte schnell, dass wir in einem Mittelgebirge unterwegs sind. Da ich der Herzallerliebsten mein Birdy gegeben habe, habe ich alles Gepäck mitgenommen und kam gut ins Schwitzen. Gleichzeitig war ich begeistert, wie gut ich trotz Gepäck vorankam.

Altes Vorsignal auf dem Milseburg-Radweg (Bild: Klaus Dapp)

Altes Vorsignal auf dem Milseburg-Radweg (Bild: Klaus Dapp)

Nachdem wir den Milseburgradweg erreicht hatten, ging es erst einmal ein kleines Stück bergab und wir genossen es, entspannt dahinzugleiten mit einem weiten Blick in die Landschaft. Es sollte nicht all zu lange dauern, da begann der Aufstieg – mit der Steigung der ehemaligen Bahnlinie.

Eingangsportal des Milseburg-Tunnels (Bild: Klaus Dapp)

Eingangsportal des Milseburg-Tunnels (Bild: Klaus Dapp)

Der Höhepunkt war sicher die Durchquerung des Fahrradtunnels. Der hatte nicht nur den Vorteil, dass er uns eine ziemliche Quälerei zur Überwindung von weiteren Höhenmetern ersparte, sondern auch angenehm kühl war. Danach war es wieder über 30 Grad warm.

Notversorgung für Nicht-Vegetarier in Unterrückersbach in Thüringen (Bild: Klaus Dapp)

Notversorgung für Nicht-Vegetarier in Unterrückersbach in Thüringen (Bild: Klaus Dapp)

Danach fuhren wir entspannt entlang der Ulster bis Geisa in Thüringen und erreichten danach – leider zum Schluss schiebend auf einem Reitweg – die Point Alpha Gedenkstätte bzw. das Haus auf der Grenze. Dort wird sehr anschaulich die ehemalige deutsch-deutsche-Grenze dargestellt. Im Point Alpha wurde die Funktion des ehemaligen Grenzpostens der US Armee erläutert und durch Militärfahrzeuge sowie Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes und des Militärs ausgestellt. Besonders erschreckend war die strategische Darstellung eines Angriffs auf Point Alpha durch die Warschauer Pakt Staaten, der dann unter Einsatz von Atomwaffen in Hessen zurückgeschlagen werden sollte.

Wiederaufgebaute DDR-Grenzanlage vom Überwachungsturm in Point Alpha aus gesehen (Bild: Klaus Dapp)

Wiederaufgebaute DDR-Grenzanlage vom Überwachungsturm in Point Alpha aus gesehen (Bild: Klaus Dapp)

Die Fahrt zur Unterkunft verlief ziemlich stürmisch. Auf halben Weg kam uns kräftig Gegenwind entgegen, so dass unsere schöne Bergabfahrt ziemlich gebremst wurde. Als dann noch die ersten Regentropfen fielen, traten wir noch einmal kräftig in die Pedale, um nicht ins Gewitter zu kommen. Als wir dann unser Zimmer bezogen hatten, regnete es tatsächlich ein bisschen und es kühlte ein wenig ab, so dass wir nach dem Abendessen gut schlafen konnten.

Das Höhenprofil übertreibt ein wenig… der Milseburgtunnel kappt die Spitze um fast hundert Höhenmeter.

volle Distanz: 166.82 km
Maximale Höhe: 585 m
Minimale Höhe: 126 m
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Rhône-Saône-Rhin – Tag 0: Die Vorbereitung (7.729 km)

Eigentlich war alles klar. Beim letzten Urlaub haben wir in Bordeaux die Véloroute des Deux Mers vom Atlantik zum Mittelmeer gesehen und beschlossen, dass das sicher sehr spannend ist. Im Frühjahr begannen wir mit ersten Vorbereitungen als uns die Nachricht erreichte, dass die französische Staatsbahn SNCF die Mitnahme von Fahrrädern in den TGV-Zügen zwischen Basel bzw. Straßburg und Paris pünktlich zu Beginn der Fahrradsaison eingestellt hat. Aus den vier Klappsitzen wird jetzt ein Businessabteil. Als Alternative verweist die SNCF auf den Nahverkehr … aus statt rund drei Stunden hätte das nach Paris acht Stunden gedauert und wäre mit mehrfachem Umsteigen verbunden gewesen. Darüber hinaus kann im Nahverkehr nicht reserviert werden. Mit etwas Pech würde sich die Reise schnell um weitere Stunden verlängern.

Nicht nur wir haben uns darüber sehr geärgert. In Frankreich gab es sogar eine Petition, bei der schnell Tausende Radfahrende unterschrieben haben. Aber offensichtlich braucht es erst brennende Barrikaden.

Also planten wir um und beschlossen die Zugfahrt in Frankreich so kurz wie möglich zu halten und möglichst mit dem Rad komplett zurückzufahren. Nach etwas Recherche war klar, dass wir halbwegs erträglich bis nach Avignon kommen. Dann bastelten wir die Radroute zusammen. Damit nichts schiefgeht, habe ich gleich die Fahrradreservierung in Deutschland gemacht und Antje hat die Fahrkarten und Reservierungen in der Schweiz und Frankreich besorgt.

Dann machten uns die französischen Gewerkschaften im Kampf für die Privilegien der Eisenbahner Kummer. Glücklicherweise müssen Streiks frühzeitig angekündigt werden. Mein Vorgesetzter schaute zwar etwas überrascht, als ich um eine Verlängerung meines Urlaubs wegen Streiks in Frankreich bat, hatte dann aber volles Verständnis und zugestimmt.

Da die Strecke kein durchgehender Radweg ist, musste ich den Track aus verschiedenen Quellen zusammenbauen: Via Rhôna, Tour de Bourgogne, Eurovelo 5 und 6 und der V50 sowie der V52.

Danach reservierte die Herzallerliebste die Quartiere und ich passte dann die Tracks für die einzelnen Tage an. Wenn alles gut läuft, kommen wir so direkt zum Quartier. Beeindruckt hat mich dabei die auch im Luftbild erkennbare Fahrradinfrastruktur in den Städten. Die grünen Streifen und Fahrradpiktogramme sind oft sehr gut zu erkennen. Ich bin gespannt, wie gut wir die Auswahl vor Ort finden. Mit diesen Vorbereitungen verbrachten wir jeweils rund 15 Stunden – ganz schön viel für drei Wochen Urlaub.

Schnell mal zum Flughafen, um die Herzallerliebste zu überraschen (7.729 km)

Blick auf den Frankfurter Flughafen (Bild: Klaus Dapp)

Blick auf den Frankfurter Flughafen (Bild: Klaus Dapp)

Rund 80.000 Menschen arbeiten am Frankfurter Flughafen, 64,5 Millionen Passagiere wurden 2017 gezählt, mehrere Dutzend Menschen stehen am Wochenende an einem der Beobachtungsposten und betreiben „Planespotting“.

Und heute war ich unterwegs zum Flughafen, um die Herzallerliebste bei der Durchreise zu treffen.  Ich war überrascht, wer an einem Sonntag alles mit dem Rad rund um den Flughafen unterwegs war. Auf der Fahrt meldete die App, dass der Flug fast 25 Minuten früher ankam als geplant, da habe ich noch kräftiger in die Pedale getreten, um rechtzeitig da zu sein.

Herzallerliebste mit Manga-Portrait (Bild: Klaus Dapp)

Herzallerliebste mit Manga-Portrait (Bild: Klaus Dapp)

Und dann konnte ich die Herzallerliebste mit einem Manga-Portrait von Alexandra Sokol überraschen. Das hat Sie im Rahmen des Comic-Salon in Erlangen von einem Bild im Internet gemalt. Ich war wirklich beeindruckt und auch die Herzallerliebste hat sich gefreut.

Ich brachte Sie noch zum Zug, erfrischte mich in der DB Lounge und machte mich auf den Rückweg.

Grasshopper am Flughafen (Bild: Klaus Dapp)

Grasshopper am Flughafen (Bild: Klaus Dapp)

Erst einmal war ich froh, dass der Grasshopper noch keinen Terroreinsatz ausgelöst hat – einen offiziellen Fahrradständer habe ich keinen gefunden.

Die Rückfahrt verlief ebenso gut wie auf der Hinfahrt – nur dass die Beine etwas schwerer waren. Zuhause angekommen habe ich mich über eine kalte Dusche gefreut – 30 Grad sind  zum Radfahren auch ohne Gepäck und im Wald ziemlich viel.

volle Distanz: 60.85 km
Maximale Höhe: 163 m
Minimale Höhe: 106 m
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Der Kreis rollt (7.666 km)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aktionstages "Dre Kreis rollt" bei Trebur (Bild: Klaus Dapp)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aktionstages „Dre Kreis rollt“ bei Trebur (Bild: Klaus Dapp)

„Hier kommst Du heute nicht mir dem Auto hin, nimm Dein Rad und komm“ rief eine resolute ältere Frau in ihr Mobiltelefon. Und recht hatte Sie. Der Landkreis Groß-Gerau hatte unter dem Motte „Der Kreis rollt“ wieder zu einem großen Fahrradfest eingeladen. Zwischen zwischen Bauschheim und Erfelden verlief die Route auf gut 20 Kilometern entlang der Rheinauen. Dafür waren wieder Landesstraßen gesperrt worden. Die Nachfrage war riesig. Oft waren beide Spuren voll belegt. Das Spektrum reichte vom Vatertagswagenund Partybike über alle möglichen Arten von Fahrrädern bis zu Inline Skatern.

Immerhin habe ich ein Pinos von Hase gesehen, mehrere Traix-Kinder-Liegedreirad-Anhänger von Hase und ein Mini-Liegerad auf dem ein etwas 10 Jahre alter Junge fuhr, das ich noch nie gesehen habe.

Fahrrad Claus in Trebur an der Route (Bild: Klaus Dapp)

Fahrrad Claus in Trebur an der Route (Bild: Klaus Dapp)

Die Strecke führte auch bei Fahrrad Claus vorbei, mein „HP-Premiumhändler“ in Trebur. Dort konnten nicht nur kleine Reperaturen durchgeführt werden, es gab auch einen Fahrradflohmarkt. Obwohl der Radverkehr so dicht war, dass es schwierig war, einen Parkplatz zu finden war es im Laden voll und auch der Seniorchef war kräftig im Einsatz.

Als ich bei einem Festgelände mit Blasmusik vorbeigeschaut habe, habe ich den radbegeisterten Landrat Will getroffen und ihm zu der tollen Veranstaltung gratuliert.

Radstaffel des Deutschen Roten Kreuzes (Bild: Klaus Dapp)

Radstaffel des Deutschen Roten Kreuzes (Bild: Klaus Dapp)

Immer wieder beeindruckend ist die Organisation „rundrum“. Die Hilfsorganisationen waren umfangreich eingebunden – ich habe zum Glück nur einen echten Einsatz gesehen. Ich hoffe es war nur die Hitze.

Storchenkinder bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Storchenkinder bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Auf der Rückfahrt habe ich noch nach den Storchenkindern geschaut, die sich sofort versteckt haben, als sie mich gesehen haben. Ein wirklich schöner Ausflug!

volle Distanz: 59.51 km
Maximale Höhe: 251 m
Minimale Höhe: 91 m
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Einfach mal einen Tag rumliegen (7.553 km)

Historische Ölpumpe im Naturschutzgebiet Kühkopf (Bild: Klaus Dapp)

Historische Ölpumpe im Naturschutzgebiet Kühkopf (Bild: Klaus Dapp)

Einfach mal einen Tag rumliegen … das hatte ich mir für heute vorgenommen. Am Vormittag habe ich mich gemütlich im Liegen zum Kühkopf aufgemacht und Antje ist mit dem Birdy mitgekommen. Bei Sonnenschein und bis auf 15 Grad steigenden Temperaturen war das eine schöner Ausflug in den Frühling. Und es macht auch viel mehr Spaß, gemütlich durch die Landschaft zu fahren, statt im Wohnzimmer zu stampeln – und das trotz Buch.

Blick auf den Kühkopf (Bild: Klaus Dapp)

Blick auf den Kühkopf (Bild: Klaus Dapp)

Nach dem Duschen und einem späten Mittagessen habe ich dann den Nachmittag gemütlich auf dem Sofa verbracht und nach dem zunehmend schlechteren Wetter geschaut. Es war die richtige Entscheidung, gleich am Vormittag loszufahren.

Am Abend haben wir  aus dem gepflückten Bärlauch ein leckeres Bärlauchpesto gemacht: So schmeckt der Frühling.

volle Distanz: 38.97 km
Maximale Höhe: 206 m
Minimale Höhe: 91 m
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Endlich Frühling ? (7.513 km)

Blick in Richtung Bergstraße (Bild: Klaus Dapp)

Blick in Richtung Bergstraße (Bild: Klaus Dapp)

In bester Frühlingslaune bin ich heute aufgebrochen, um zu schauen, ob auch die Natur schon in Frühlingslaune ist. Ich wollte zum Naturschutzreservat Kühkopf fahren und mir die ersten Frühjahrsblüher anschauen.

Leider begann es schon kurz nach Griesheim zu nieseln … und nach einiger Zeit hatte ich dann doch keine Lust mehr und bin umgedreht. Aber immerhin bin ich schon etwas weiter gekommen als beim letzten mal. Nur war diesmal die Dusche nicht solargewärmt.

volle Distanz: 30.99 km
Maximale Höhe: 264 m
Minimale Höhe: 63 m
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