
Es gibt gute Gründe, warum für den Weg vom Atlantik nach Bordeaux eine alte Bahntrasse von Lacanau empfohlen wird – leider war das für uns mit einem zu großem Umweg verbunden. So nutzen wir die Verbindung über Biganos entland der Bahn. Bis Croix d’Hins nutzen wir den zum Teil neuen Radweg. Statt auf einem 50 cm „breiten“ Mehrzeckstreifen an der vielbefahrenen D1250 entlangzufahren, nutzen wir bis Toctoucau einen Feldweg entlang der Bahn.
Die Sonne brannte vom Himmel und der Weg war wegen der langen Trockenheit eher eine Sandpiste. Deshalb blieb die Herzallerliebste teilweise mit dem Birdy stecken. Ich übernahm das Gepäck und kämpfte mich weiter. Die 50mm breiten Reifen am Vello erwiesen sich als sehr gute Entscheidung, so konnte ich fast durchgehend fahren. Die Freude war groß, als wir Toctoucau erreicht hatten und endlich wieder auf einem befestigten Weg weiterfahren konnten. In Bordeaux mussten wir dann nur noch quer durch eine Baustelle schieben und konnten dann wie geplant zu unserem Quartier fahren.
Die Dusche danach war großartig und dank eines benachbarten Waschsalons bekamen wir auch den Staub aus den Kleidern. Danach stand das Abendessen und die Tagesplanung für den nächsten Tag auf dem Programm … wo sind in Bordeaux Wohlfühlorte für 40 Grad?




















