Kategoriearchiv: Grasshopper fx Liegerad

Von Altenkunstadt nach Trebgast (10.965 km)

Neumühle in Altenkunstadt (Bild: Klaus Dapp)
Neumühle in Altenkunstadt (Bild: Klaus Dapp)

In Altenkunstadt deckte ich mich beim örtlichen Supermarkt mit Brötchen ein und machte mich auf den Weg. Vom Vortag hatte ich gelernt und mich früh auf den Weg gemacht, damit ich die schiefe Ebene bei Neumarkt nicht in der Mittagshitze erreiche.

Zur Mittagszeit wollte ich in Kulmbach sein und eine Mittagspause machten – ich hatte nicht gewusst, dass zu der Zeit die Bierwoche tobte. Dementsprechend voll waren die Straßen und die Innenstadt. Das war mir dann doch zu anstrengend und ich fuhr weiter – auch motiviert von den aufziehenden Wolken.

Festzelt auf dem Marktplatz in Kulmbach (Bild: Klaus Dapp)
Festzelt auf dem Marktplatz in Kulmbach (Bild: Klaus Dapp)

Kurze Zeit später musste ich dann unterstehen und habe den kurzen Regenschauer für eine Pause genutzt. Danach trat ich kräftig ins Pedal, um in Trebgast noch ein Mittagessen zu bekommen und nicht nass zu werden.

Vor Himmelskron machte der Himmel dann dem Ortsnamen alle Ehre – und unter entfernten Gewitterdonner radelte ich weiter.

Gewitterwolken bei Himelkron (Bild: Klaus Dapp)
Gewitterwolken bei Himelkron (Bild: Klaus Dapp)
Blick über das Tal des Weißen Main bei Himmelkron (Bild: Klaus Dapp)
Blick über das Tal des Weißen Main bei Himmelkron (Bild: Klaus Dapp)

Der letzte Anstieg vor Trebgast war ziemlich unangenehm. Auf einer engen und unübersichtlichen Landstraße kurbelte ich mich nach oben – um so mehr freute ich mich, gesund und munter in Trebgast anzukommen. Und das auch noch rechtzeitig, um ein Mittagessen zu bekommen. Das hat dann die Aufbackbrötchen doch deutlich in den Schatten gestellt und meine Zweifel, ob ich von einem Kloß satt werde, wurden schnell beseitigt. Und dann gab es noch einen leckeren Nachtisch.

Kloß mit Soß (Bild: Klaus Dapp)
Kloß mit Soß (Bild: Klaus Dapp)
Nachtisch (Bild: Klaus Dapp)
Nachtisch (Bild: Klaus Dapp)

Und nach dem Duschen genoss ich einen erholsamen Mittagsschlaf. Am Abend traf ich dann die Herzallerliebste und unser gemeinsamer Urlaub konnte beginnen.

Von Bamberg nach Altenkunstadt (10.896 km)

Cappuchino am Hauptbahnhof Bamberg (Bild: Klaus Dapp)
Cappuchino am Hauptbahnhof Bamberg (Bild: Klaus Dapp)

Was war ich froh, in Bamberg mit dem Rad aus dem Zug auszusteigen… Dank umfangreicher – und leider um Jahre/Jahrzehnte überfälliger Bauarbeiten fuhr nur ein sehr ausgedünntes Bahnangebot. Die Herzallerliebste bekam das in der Woche vorher mit als schon ihr erster Zug ausfiel und die Züge dann knallvoll waren. Ich hatte deshalb gleich eine Verbindung geplant, bei der mit nur einem Umstieg und langer Umsteigezeit eigentlich nichts schiefgehen konnte – und das hat dann zum Glück auch funktioniert. Stressig war es leider trotzdem und meine Nerven sind beim Thema Bahn leider auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre auch blank… jetzt konnte der Urlaub beginnen!

Brücke über den Main bei Hallstadt (Bild: Klaus Dapp)
Brücke über den Main bei Hallstadt (Bild: Klaus Dapp)

Zuerst musste ich ein Dokumentationsfoto machen, damit ich der Herzallerliebsten auch beweisen konnte, dass ich meine Strecke so rausgesucht hatte, dass ich fast nur dem Main bzw. seinen Zuflüssen entlang zu ihr nach Trebgast gefahren bin. Dann ging in der Mittagswärme weiter.

Maintal bei Hallstadt (Bild: Klaus Dapp)
Maintal bei Hallstadt (Bild: Klaus Dapp)

Die aufziehenden Gewitterwolken motivierte zum zügigen Fahren. Ich wollte ja trocken ankommen und nach dem Sitzen im Zug mich auch mal bewegen. Ich habe etwas gebraucht, um ein Bild ohne andere Radelnde hinzubekommen – an dem Wochenende war ziemlich was los auf dem Mainradweg.

Kirche in Oberbrunn (Bild: Klaus Dapp)
Kirche in Oberbrunn (Bild: Klaus Dapp)

Es machte Spaß auf kleinen Sträßchen mit wenig Autoverkehr oder abseits der Straßen zu fahren und die Dörfer anzuschauen. Schon von weitem sichtbar war das Kloster Banz bei Bad Staffelstein. Die volle Stadt habe ich ausgelassen und den Weg auf den Berg habe ich mir auch gespart.

Kloster Banz oberhalb von Bad Staffelstein (Bild: Klaus Dapp)
Kloster Banz oberhalb von Bad Staffelstein (Bild: Klaus Dapp)
Pause unterhalb des Klosters Vierzehnheiligen bei Lichtenfels (Bild: Klaus Dapp)
Pause unterhalb des Klosters Vierzehnheiligen bei Lichtenfels (Bild: Klaus Dapp)

Mir machte inzwischen die Hitze ziemlich zu schaffen und ich habe es geschafft, bis Lichtenfeld die drei Litter Wasser auszutrinken, die ich dabeihatte. Der Rüssel hat sich auch an diesem Tag wieder bewährt – und für die Pausen habe ich mir den Luxus gegönnt, Wasser in den neuen grasgrünen Faltbecher zu zapfen.

Wirklich beeindruckt haben mich die schönen Orte auf dem Weg. Gut, dass sich die vom Rad aus so gut anschauen lassen.

Stadttor in Lichtenfels (Bild: Klaus Dapp)
Stadttor in Lichtenfels (Bild: Klaus Dapp)

Die intensiven Regelfälle der Tage vorher und meine müden Beine zeigten an der ein oder anderen Stelle ihre Folgen – dafür genoss ich im Wald den Schatten.

Waldweg bei Burgstall (Bild: Klaus Dapp)
Waldweg bei Burgstall (Bild: Klaus Dapp)

Die Gewitterwolken hatten sich zum Glück verzogen und so nahm ich mir auch mehr Zeit, die Landschaft anzuschauen.

Turm von Schloss Strößendorf (Bild: Klaus Dapp)
Turm von Schloss Strößendorf (Bild: Klaus Dapp)

Als ich am Nachmittag im Hotel ankam, waren schon etliche Radelnde da. Neben den Genussradelnden mit und ohne E-Unterstützung natürlich auch die echten Radhelden, die in großer Lautstärke das gesamte Hotel über ihre Heldentaten informierten … vielleicht hätte ich doch ein Bild von ihnen und ihren Rädern machen sollen – aber nach § 201a Absatz 2 Strafgesetzbuch gilt: „Ebenso wird bestraft, wer unbefugt von einer anderen Person eine Bildaufnahme, die geeignet ist, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden, einer dritten Person zugänglich macht.“ … weit davon entfernt war das nicht…

Ich zog mich in eine ruhige Ecke zurück und genoss meine Käsespätzle. Auf dem Spaziergang zur Eisdiele für den Nachtisch habe ich mir dann noch den alten Ortskern von Altenkunstadt angesehen. Zum Einschlafen konnte ich dann noch den Gesprächen des Küchenpersonals zuhören, das unter meinem Zimmer aufräumte – beim Klappern des Geschirrs bin ich ziemlich schnell eingeschlafen.

Fachwerkhaus in Altenkunstadt (Bild: Klaus Dapp)
Fachwerkhaus in Altenkunstadt (Bild: Klaus Dapp)

Urlaubsvorbereitungen (10.733 km)

Hessisches Ried bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)
Hessisches Ried bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Ein Rad abstauben zu müssen, ist kein gutes Zeichen. Aber nach der Spezialradmesse 2024 wollte ich dann doch auch mal wieder mit meinem Grasshopper unterwegs sein. Leider musste ich dann feststellen, dass die schwache Bremsleistung nicht durch neue Bremsklötze zu beheben war.

Also musste ein Werkstatttermin gemacht werden… und zu meiner großen Freude habe ich den auch kurzfristig bekommen. Ein großer Dank an das Team von Fahrrad Claus. Mit einem neuen Bremsgriff konnte das Problem gelöst werden.

Und beim Abholen kam dann alles zusammen: Das Wetter war gut, die Mit- Pendelnden am Morgen haben mich zum fahren statt (im Zug) mitfahren motiviert… und dann ist auch noch der Zug ausgefallen. Also gab es keine Ausrede mehr.

Hessisches Ried bei Dornheim (Bild: Klaus Dapp)
Hessisches Ried bei Dornheim (Bild: Klaus Dapp)

So bin ich dann das erste mal seit längerem wieder von Trebur nach Darmstadt geradelt. So viel hat sich gar nicht geändert. Und auch die Waldpassage hatte ich noch in Erinnerung und konnte die Brennnesseln umfahren.

Waldpassage bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)
Waldpassage bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Damit ist der Urlaub schon ein bisschen vorbereitet 🙂

Tag der offenen Tür bei HP Velotechnik

Daniel Pulvermüller (Gründer und Geschäftsführer), Alexander Kraft (Pressesprecher) und Thomas Wilkens (Vertriebsleiter) beim Aufwärmen vor der Gesprächsrunde (Bild: Klaus Dapp)
Daniel Pulvermüller (Gründer und Geschäftsführer), Alexander Kraft (Pressesprecher) und Thomas Wilkens (Vertriebsleiter) beim Aufwärmen vor der Gesprächsrunde (Bild: Klaus Dapp)

Am 9. September ist es wieder soweit: Tag der offenen Tür bei HP-Velotechnik in Kriftel. Wie in den letzten Jahren besteht die Möglichkeit, die Fabrik gründlich und mit fachkundiger Führung anzuschauen und auch Probezufahren. Mit dabei auch der neue Chopper, der ab 2024 erhältlich sein wird. Auch das weitere Programm hört sich spannend an – ich habe mich deshalb schon angemeldet.

Unter dem Link wird auch das gesamte Programm beschrieben – und das auch wieder ohne Eintritt.

HP-Velotechnik ist höchst vertrauenswürdiges Unternehmen

Alexander Kraft am hp-Messestand bei der eurobico 2021 (Bild: Klaus Dapp)
Alexander Kraft am HP-Messestand bei der eurobico 2021 (Bild: Klaus Dapp)

Dass HP- Velotechnik eine Fangemeinde hat, überrascht sicher nicht. Maria Jeanne berichtet z.B. auf ihrem Blog von ihren (meist positiven) Alltagserfahrungen mit ihrem Skorpion. Und auch bei den Tagen der offenen Tür bei HP oder der Spezi finden sich viele Überzeugte … auch wenn es natürlich immer mal was zu nörgeln bzw. zu verbessern gibt.

Und wer mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von HP zu tun hat, wird sicher auch das Gefühl haben, dass dort solide gearbeitet wird.

Die FAZ hat im Herbst 2021 Aussagen im Internet analysiert und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass HP als höchst vertrauenswürdiges Unternehmen gilt. Auch wenn ich ein bisschen an der Methodik derAnalyse zweifle, von meiner Seite herzlichen Glückwunsch. Und ich bin sicher, dass HP sich darauf nicht ausruht, sondern die Bewertung auch als Verpflichtung für die Zukunft versteht.

Klar, dass sich HP über das Lob gefreut hat und dazu eine Presseerklärung veröffentlicht hat.

Ja wo fliegen sie denn? (9.823 km)

Flug AI125 von Mumbai nach Frankfurt am Main kurz vor der Landung (Bild: Klaus Dapp)
Flug AI125 von Mumbai nach Frankfurt am Main kurz vor der Landung (Bild: Klaus Dapp)

Nach den Berichten dass der Flugverkehr durch die Reiseverbote um 90% eingebrochen ist, wollte ich mir das einmal live anschauen. Also bin ich von Darmstadt aus aufgebrochen und durch den Frankfurter Stadtwald zur Startbahn West des Flughafens gefahren.

Die Fahrt war beeindruckend. Während ich mich oft gefragt habe, warum Menschen in der Einflugschneise Erholung suchen, war die Fahrt ganz anders. Das lauteste Geräusch waren die Vögel. Selbst auf den Straßen war so wenig los, dass selbst Kinderlachen deutlich zu hören war. So etwas habe ich im Kern des Rhein-Gebiets noch nicht erlebt.

Ende der Startbahn West am Frankfurter Flughafen (Bild: Klaus Dapp)
Ende der Startbahn West am Frankfurter Flughafen (Bild: Klaus Dapp)

So stand ich dann am Ende der Startbahn West und brauchte einige Zeit um zu begreifen, was los war: Nichts. Ich bin dann noch an der Landebahn entlanggefahren, um ein Blick auf das Flughafengelände zu bekommen. Und in einer halben Stunde gab es nur ein Flugzeug zu sehen – ansonsten wird im Minutenabstand gestartet und gelandet, so dass rung 100 Flugbewegungen pro Stunde möglich sind.

Blick auf das Flughafengelände in Frankfurt von der Startbahn West aus (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf das Flughafengelände in Frankfurt von der Startbahn West aus (Bild: Klaus Dapp)

Endlich wieder im Liegen unterwegs (9.743 km)

Radweg an der Landesstraße (Bild: Klaus Dapp)
Blick nach vorne (Bild: Klaus Dapp)

Eigentlich wollte ich mit der Herzallerliebsten unterwegs sein … Dank Corona (und der Tourismusbranche in Ischgl und anderen Vollpfosten in Tirol) wird das wohl länger nichts.

Deshalb bin ich heute endlich mal wieder mit dem Grasshopper unterwegs gewesen. Es war richtig klasse. Leider macht sich das lange rumstehen beim Grasshopper und mir bemerkbar. Beim Grasshopper ist die Kette deutlich hörbar … und ich spüre mein Knie.

Stiefmütterchen (Bild Klaus Dapp)
Stiefmütterchen (Bild Klaus Dapp)

Bleibt gesund! Ich freue mich schon auf gemeinsame Touren mit der Herzallerliebsten.

Neue Homepage von HP Velotechnik (9.722 km)

Homepage von HP Velotechnik (Screenshot vom 1.1.2020)
Homepage von HP Velotechnik (Screenshot vom 1.1.2020)

Da habe ich so lange auf die neue Internetseite von HP-Velotechnik gewartet … und sie dann heute zufällig entdeckt. Unter der (für mich neuen) Adresse https://www.hpvelotechnik.com/de/ lässt sich die ganze Welt der HP Liegeräder anschauen.

Ich finde die Seite sehr übersichtlich und sie funktioniert auch auf unterschiedlichen – und vor allem auf mobilen Geräten – richtig gut. Ich wünsche mit, dass es HP damit gelingt, noch mehr Menschen für das Liegeradeln zu begeistern.

Neues bei HP Velotechnik (9.554 km)

Kaffeehalter am Trike (Bild: HP Velotechnik)
Kaffeehalter am Trike (Bild: HP Velotechnik)

Jetzt ist es schon fast einen Monat her, dass HP Velotechnik Neuigkeiten 2020 vorgestellt hat… und ich bin nicht dazu gekommen, darüber zu berichten. Das will ich jetzt endlich nachholen, damit die Vorfreude auf die „Gläserne Manufaktur“ Ende September noch etwas größer wird. Am 20. und 27. September von 11 bis 15 Uhr werden die Geschäftsführer Daniel Pulvermüller und Paul Hollants je rund 20 Besucher empfangen. Die können sich, bei laufendem Betrieb, ein Bild von der Arbeit bei HP Velotechnik machen (Anmeldungen unter dem Stichwort „Gläserne Manufaktur“ per E-Mail an mail(at)hpvelotechnik.com).

Bis jetzt habe ich auf die Frage, was denn an Trikes interessant ist, geantwortet, dass es das einzige Rad ist, auf dem es möglich ist während der Fahrt Pizza zu essen und der eigenen Stuhl immer dabei ist. Inzwischen habe ich gelernt, dass das zumindest für eine Person auch auf dem Pino gehen würde. Wir machen uns ab und zu einen Spaß, wenn Passanten mit sehr ungläubigen Blick nach dem Lenker suchen, dass die Herzallerliebste mit beiden Armen seitlich winkt und uns Auftrieb gibt.

Aber HP ist einen Schritt weitergegangen, beim neuen Gepäckkonzept ist es nicht nur möglich am Lenker, am Gepäckträger und am Sitz zusätzliches Gepäck anzubringen. Auch ein Kaffeebecherhalter gehört dazu. HP zielt dazu auf Komfortreisende ab, die nicht nur auf dem Trike sehr komfortabel reisen wollen, sondern auch umfangreiches Gepäck mitnehmen wollen. Da ich auch zu denen gehöre, die eher zuviel mitnehmen und gerne ein Gadget installiere, kann ich das gut nachvollziehen. Das liegt bei mir auch daran, dass ich beim Thema Gewichtsreduktion vor allem mal bei mir anfangen müsste… Hier die Pressemitteilungen von HP zum Gepäcksystem und zur Lenkererweiterung.

Ein weiteres Thema, das HP Velotechnik angegangen ist, ist der Heckmotor. HP wurde vom unerwarteten Rückzug von Go Swissdrive vom Markt überrascht. Jetzt setzt HP den Motor neodrives der Firma Alber ein. Damit bleiben die Vorteile des Heckmotors auch weiterhin für HP Räder erhalten. Ein Alleinstellungsmerkmal ist sicher der Rückwärtsgang. Das macht nicht nur Spaß, das ist im Reha Bereich ein wichtiger Bestandteil eigenständiger Mobilität. Ich erwarte kein völlig neues Fahrgefühl, freue mich aber auf eine Probefahrt. Hier die Pressemitteilung von HP zum neuen Motor neodrives mit dem Hinweis auf die Möglichkeit der Nachrüstung… keine Sorge, noch bin ich nicht ganz dem E-Bazillus erlegen. So viel Spaß das am Pino macht und so praktisch das im Alltag ist, der Grasshopper dient mir ja vor allem der Freizeit und da gibt es noch genug liegeradfreundliche Ziele.

Störche im Hessischen Ried (9.554 km)

Störche im Hessischen Ried westlich von Griesheim (Bild: Klaus Dapp)
Störche im Hessischen Ried westlich von Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Fast hätte ich die vielen Störche übersehen. Ich wollte endlich mal wieder eine Runde liegen und bei einem Storchennest vorbeifahren und schauen. Entspannt fuhr ich – abseits vom Autoverkehr – vor mich hin als mir zwei andere Radfahrer auffielen, die auf dem Weg standen und auf ein Feld schauten. Da habe ich dann möglichst geräuschlos angehalten und mein Mobiltelefon aus der Tasche geholt.

Spargelfeld vor dem Melibokus, dem höchsten Berg der Bergstraße (Bild: Klaus Dapp)
Spargelfeld vor dem Melibokus, dem höchsten Berg der Bergstraße (Bild: Klaus Dapp)

So langweilig das Hessische Ried an vielen Stellen sein mag, die Blicke über die Ebene und auf die Bergstraße finde ich immer wieder beeindruckend. Um so mehr freue ich mich, dass beispielsweise durch Blühstreifen die Landschaft wechselhafter gestaltet und damit auch ökologisch aufgewertet wird. Und der Grasshopper im Vordergrund kommt dabei auch gut zur Geltung …

Grasshopper vor einem Blühstreifen (Bild: Klaus Dapp)
Grasshopper vor einem Blühstreifen (Bild: Klaus Dapp)