
Der Tag begann mit Nieselregen … blöd, da wir kein Frühstück in der Unterkunft bekommen konnten und die Etappe mit den meisten Höhenmetern vor uns lag. So war die Stimmung am Morgen doch etwas gedrückt. Aber ein grandioses „mehrstöckiges“ Frühstück sorgte für eine gute Grundlage.

Nach einigen Wirrungen und einer knackigen Schiebestrecke fanden wir dann auch den Einstieg in den Kegelspiel Radweg.

Leider weicht der ab und an von der alten Bahnstrecke ab, so dass es nicht ganz von selbst lief … aber wir kamen voran.

In Großentaft erkannten wir zum Glück noch rechtzeitig, dass wir bei einer Umleitung falsch abgebogen waren … da Sonntag war, fuhren wir durch die Baustelle und kamen so wieder auf den ursprünglich geplanten Weg nach Rasdorf. Auf den neuen Wegen fährt es sich richtig klasse … auch wenn es bei 15% Steigung mal Schiebestrecken gibt. Es gab halt nicht überall Bahnlinien, die sich in Radwege umwandeln lassen.

Die Herzallerliebst musste sich wieder die gute alte Geschichte anhören, dass an „dem Mast“ Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir im Juli 2018 das erste Täfelchen für den Iron-Curtain-Trail in Hessen aufgehängt haben.



Nach einem Besuchs des Haus der Grenze und einer Rast machten wir uns auf den Weg. Erst einmal ging es schön bergab und dann konnten wir auf knapp 20 Kilometern die Kuppenröhn erfahren.

Die letzten 20 Kilometer genossen wir, dass es fast nur bergab ging… da sich die Wolken verdichteten fuhren wir durch nach Bad Hersfeld. Da dort wegen der Festspiele Übernachtungen in der Innenstadt nicht zu bekommen waren, konzentrierten wir uns auf ein üppiges Abendessen, so dass wir Bad Hersfeld gar nicht richtig gesehen habe. Das nächste mal…
