Harald Heckmann konzentriert am Arbeiten (Bild: HP Velotechnik)
Ich finde da können die Krifteler stolz drauf sein: Im deutschlandweiten HändlerInnenranking des Verbundservice und Fahrrad (VSF) erzielte HP den ersten Platz bei den Spezialradherstellern und den zweiten Platz unter den 22 Herstellern. Das bestätigen auch die völlig unrepräsentativen Rückmeldungen meiner Radhändler – und meinen Eindruck bei den Besuchen vor Ort.
Daniel Pulvermüller, einer der beiden Gründer von HPVELOTECHNIK, freut sich über das „Riesenkompliment“ und ergänzt in der Pressemitteilung von HP: „Das Schönste an dem Ergebnis für HP VELOTECHNIK ist, dass sich Anstrengungen, die man auf lange Sicht und abteilungsübergreifend angelegt hat, in einem so unbestechlichen Bewertungswerkzeug wie dem VSF-Ranking widerspiegeln. Und gerade, wenn sich eine Entwicklung über längere Zeiträume nachvollziehen lässt, spricht das für die Objektivität.“
Und was sicher auch für HP ganz wichtig ist … die Radläden haben wieder offen und dürfen verkaufen.
Ich hoffe, dass HP nicht zu sehr unter Corona leidet. Einerseits haben die Läden genau zum Start der Saison zugehabt, dann ist auch noch die SPEZI ausgefallen und viele Menschen haben nicht das Glück auf einem festen Arbeitsplatz mit vollem Verdienst zu sitzen – das macht dann auch Kaufentscheidungen schwerer.
Flug AI125 von Mumbai nach Frankfurt am Main kurz vor der Landung (Bild: Klaus Dapp)
Nach den Berichten dass der Flugverkehr durch die Reiseverbote um 90% eingebrochen ist, wollte ich mir das einmal live anschauen. Also bin ich von Darmstadt aus aufgebrochen und durch den Frankfurter Stadtwald zur Startbahn West des Flughafens gefahren.
Die Fahrt war beeindruckend. Während ich mich oft gefragt habe, warum Menschen in der Einflugschneise Erholung suchen, war die Fahrt ganz anders. Das lauteste Geräusch waren die Vögel. Selbst auf den Straßen war so wenig los, dass selbst Kinderlachen deutlich zu hören war. So etwas habe ich im Kern des Rhein-Gebiets noch nicht erlebt.
Ende der Startbahn West am Frankfurter Flughafen (Bild: Klaus Dapp)
So stand ich dann am Ende der Startbahn West und brauchte einige Zeit um zu begreifen, was los war: Nichts. Ich bin dann noch an der Landebahn entlanggefahren, um ein Blick auf das Flughafengelände zu bekommen. Und in einer halben Stunde gab es nur ein Flugzeug zu sehen – ansonsten wird im Minutenabstand gestartet und gelandet, so dass rung 100 Flugbewegungen pro Stunde möglich sind.
Blick auf das Flughafengelände in Frankfurt von der Startbahn West aus (Bild: Klaus Dapp)
Eigentlich wollte ich mit der Herzallerliebsten unterwegs sein … Dank Corona (und der Tourismusbranche in Ischgl und anderen Vollpfosten in Tirol) wird das wohl länger nichts.
Deshalb bin ich heute endlich mal wieder mit dem Grasshopper unterwegs gewesen. Es war richtig klasse. Leider macht sich das lange rumstehen beim Grasshopper und mir bemerkbar. Beim Grasshopper ist die Kette deutlich hörbar … und ich spüre mein Knie.
Stiefmütterchen (Bild Klaus Dapp)
Bleibt gesund! Ich freue mich schon auf gemeinsame Touren mit der Herzallerliebsten.
Pino mit neu montierter Halterung am Lenker (Bild: Klaus Dapp)
Oft sind es Kleinigkeiten, mit denen sich gute Produkte doch noch deutlich verbessern lassen. Eine solche Kleinigkeit konnte ich heute mit Hilfe von Herrn Ruf (http://www.einzelrad.de) in einer knappen halben Stunde am Pino erledigen. So lange bzw. kurz hat es gedauert, bis die neue Display-Halterung montiert war. Ein großes Lob an Hase! Die Kabel waren alle mit der notwendigen Reserve verlegt, so dass der Umbau wirklich keine große Aktion war.
Jetzt habe ich einen freien Blick auf das Display und kann auch bei angehängtem Wassersack und bei nicht optimalen Lichtverhältnissen die Informationen ablesen. Mir geht es da weniger um „Sportdaten“ sondern eher um lebenspraktische Fragen wie die noch verfügbare Reichweite der elektrischen Unterstützung. Wieder ein bisschen mehr Spaß beim Radfahren.
Homepage von HP Velotechnik (Screenshot vom 1.1.2020)
Da habe ich so lange auf die neue Internetseite von HP-Velotechnik gewartet … und sie dann heute zufällig entdeckt. Unter der (für mich neuen) Adresse https://www.hpvelotechnik.com/de/ lässt sich die ganze Welt der HP Liegeräder anschauen.
Ich finde die Seite sehr übersichtlich und sie funktioniert auch auf unterschiedlichen – und vor allem auf mobilen Geräten – richtig gut. Ich wünsche mit, dass es HP damit gelingt, noch mehr Menschen für das Liegeradeln zu begeistern.
Messestand der Generation Riesling auf der Frankfurter Buchmesse (Bild: Klaus Dapp)
Das Spektrum der Frankfurter Buchmesse ist eigentlich kaum zu beschreiben. Ich wollte mich nach neuen Radtourenführern erkundigen. Aber natürlich habe ich auch geschaut, was es noch so gibt.
Da der Buchhandel auch verstärkt Geschenke ins Sortiment nimmt und dem Bereich Kochbücher und Genießen eine ganze Zone war, habe ich mich nur ein bisschen darüber gewundert, dass es auch Kochshows und Wein gibt. Der Stand der Generation Riesling, ein Projekt junger Winzerinnen und Winzer, war besonders fahrradaffin. Das Personal hatte auch ernsthaft Ahnung, was sie da ausschenkten und die Stimmung am Stand war ganz sicher nicht nur wegen des Alkohols sehr gut.
Stand des Esterbauer-Verlags (Bild: Klaus Dapp)
Am Stand des Esterbauer Verlags habe ich mir die geplanten neuen Radtourenbücher und die Neuauflagen angeschaut. Es ist schon beeindruckend, welche Routen inzwischen in Europa bestehen. Ich finde die bikeline-Radtourenbücher auf Grund der Kombination von Karte und Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten sehr gut. Die Routenbeschreibung lese ich kaum noch, seit ich ein GPS-Gerät habe. Da sind für mich eigentlich nur die Hinweise auf schlecht befahrbare Abschnitte interessant.
Dem trägt der Verlag Rechnung, indem zukünftig eine zweite Reihe aufgelegt wird, die quasi als Taschenbuch herauskommen soll. Dabei wird auf die Routenbeschreibung verzichtet und mit dem Format von 12 x 12 cm wird ein Büchlein herausgebracht, das sich wesentlich einfacher und damit kostengünstiger produzieren lässt als die bikeline-Bücher mit Spiralbindung. Das ermöglicht es dann auch, für regionale Wege ein Angebot zu schaffen, für das die bikeline-Bücher viel zu umfangreich wären. Leider konnte wegen Problemen mit der Druckerei noch kein Beispiel gezeigt werden. Ich bin gespannt, die neue Serie ein Erfolg wird.
Kompass Fahrradführer und Fahrrad-Tourenkarte (Bild: Klaus Dapp)Innenseiten von Kompass Fahrradführer und Fahrrad-Tourenkarte (Bild: Klaus Dapp)
Auch bei Kompass bekommt der klassische Fahrradführer mit Wegbeschreibung Konkurrenz. Hier ist es die Tourenkarte, die ein langes Leporello ist, so dass tatsächlich die gesamte Tour in Abschnitten auf einem langen Stück zu sehen ist. Dabei kann das Leporello auch so gefaltet werden, dass der Kartenausschnitt das gewohnte Format hat. Auf der Rückseite werden die Sehenswürdigkeiten usw. erläutert. Auf eine Wegbeschreibung wird verzichtet. Auch hier ist das Leporello ca. 30% günstiger als der Fahrradführer mit Spiralbindung. Außerdem ist die Tourenkarte leichter. Ich finde auch das einen interessanten Ansatz.
Demonstration der wasserfesten Karten des Verlags grünes herz (Bild: Klaus Dapp)
Etwas überrascht hat mich die Entdeckung des Verlages grünes herz aus Thüringen. Der stellt seit 1992 Radkarten – teilweise in Zusammenarbeit mit dem ADFC – her. Diese sind in der wasserfesten Version nicht auf Papier laminiert sondern vollständig aus Kunststofffolie. Das hat einmal den Vorteil, dass sie sich recyceln lassen, andererseits, dass sie deutlich leichter sind. Kartenbild und -inhalte sind auf den Radverkehr ausgelegt und enthalten alle wichtigen Informationen (Steigungen, Belag, hohe Kfz-Belastung von Straßen usw.). Ich muss zugeben, dass ich von dem Verlag vorher noch nie etwas gesehen habe.
Einen anderen Weg in die Zukunft geht der Kartenhersteller freytag & bermdt mit einer eigenen App. In der Basisversion soll sie kostenlos sein und sich durch Werbung finanzieren. Eine zukünftige Premiumversion soll dann werbefrei sein. Ich bin gespannt, ob sich diese App gegenüber den anderen Konzepten und Anbietern wie Komoot, outdooraktive oder openstreetmaps behaupten kann. Inhalte sollen durch die Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen (Tourismusverbände usw.) gewonnen werden.
Die Digitalisierung und die Altersentwicklung führen zu sehr unterschiedlichen Anforderungen. Während die einen gerne am bewährten Printmedium mit Wegbeschreibung festhalten, wollen die anderen gerne das sowieso mitgeführte Mobiltelefon nutzen. Ich bin gespannt, wie sich die Angebote weiterentwickeln.
Allradfahrzeug von Ruff Cycles aus Regensburg (Bild: Klaus Dapp)
Die Eurobike hat auch 2019 wieder einmal gezeigt, dass Radfahren viele Facetten hat. Während auf dem Freigelände unter anderem die BMXer in der Gegend rumgesprungen sind und von manchem Hersteller deutlich gemacht wurde, dass beim Radfahren Klimaschutz keine Rolle spielt, gab es vom biederen Hollandrad bis zum Campinganhänger für das Rad eine Menge zu sehen.
Ich habe diesmal mein Brompton Faltrad im Zug mitgenommen – eine weise Entscheidung, da wie so oft auf der Hochrheinbahn mal wieder einer von zwei Triebwagen ausfiel. Dementsprechend voll war es dann. In Friedrichtshafen konnte ich gemütlich am Messestau vorbeiradeln. So kam ich gut gelaunt an der Messe an.
Dort traf ich dann am Eingang das Team von Fahrrad Claus, die mehrere Tage auf der Eurobike waren und ein volles Programm hatten.
Schaufensterpuppe mit besonders aerodynamischer Kleidung (Bild: Klaus Dapp)
Ich bin diesmal bewusst nicht zuerst zu meinen „üblichen“ Ständen gegangen, sondern habe mal in die anderen „Ecken“ geschaut. Für meine Figur sicher völlig ungeeignet ist die besonders aerodynamische Kleidung. Warum es nicht gelingt, gelbe Jacken mit schwarzem Rand zu machen, konnte ich auch dieses mal wieder nicht klären. Witzig fand ich Ideen wie einen Campinganhänger für das Fahrrad und einen Grill für den Lenker.
Campinganhänger für Fahrräder (Bild: Klaus Dapp)Grill für den Lenker (Bild: Klaus Dapp)
Wirklich ernst gemeint ist ein Helm mit eingebauten, per Smartphone gesteuertem Blinker und Bremslicht.
Helm mit Blinker (Bild: Klaus Dapp)
Absolutes „Gadget-Highlight“ ist aber eine Brille, in die alle (vermeintlich) wichtigen Daten zur Fahrt eingeblendet werden.
Datenbrille für das ambitionierte Radfahren (Bild: Klaus Dapp)
Schließlich schaute ich mir aber auch die spannenden Liegerad-Neuheiten an. Am Velomobilstand wurde auch das Projekt Pony4 vorgestellt. Pony4 ist ein Gemeinschaftsprodukt der Firmen KATAGANA s.r.o Brno/CZ, VELOMO GmbH in Weida/D und FLEVO in Lübeck/D. Ich finde es spannend, dass sich hier Spezialfirmen zusammentun und gemeinsam ein neues Konzept angehen. Leider war nur gucken mit den Augen erlaubt. Ich wäre gerne mal eine Testrunde gefahren. Mal sehen, ob es auf der Spezi klappt.
Pony4 Erlkönig (Bild: Klaus Dapp)
Hase hat sich für 2020 viele Detailverbesserungen an den unterschiedlichen Modellen ausgedacht. Die Ankündigung „2020 ist ein Schaltjahr“ greift das sehr schön auf. Für das Pino ist eine neue und stärkere Tektro Bremse angekündigt. Außerdem hat sich Hase etwas einfallen lassen, damit das Display für die elektrische Unterstützung nicht mehr unten am Lenker angebracht werden muss. Diese Lösung hat den Nachteil, dass das Ablesen in fast einem Meter Abstand eine gute Sehkraft benötigt und bei einer Montage eines Wassersacks das Display verdeckt wird. Was mich am meisten freut, die neue Halterung ist nachrüstbar und mit unserem Radhändler habe ich schon ausgemacht, dass wir das nach der Händlerschulung im November in Angriff nehmen.
Neue Displayhalterung von Hase (Bild: Klaus Dapp)
Auch bei HP Velotechnik standen die Dreiräder im Vordergrund. In der „Zweiradecke“ gab es die neuen Neodrives Motoren in Kombination mit der Pinion-Schaltung zu sehen. Mit Heike Truppel, dem Online-Marketing-Manager von HP, habe ich gemütlich gefachsimpelt. Spannend – für mich als Getriebefan aber nicht so überraschend – war die Entwicklung der Verkaufszahlen von Rohloffschaltung und Pinionschaltung. Entgegen der Erwartungen ging der Verkauf der Rohloff-Schaltungen nicht zurück. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es etliche Menschen gibt, die in Ergänzung zum Nabenmotor auch noch das Geld in die Hand nehmen und sich eine Pinionschaltung leisten.
Streetmachine auf der Eurobike (Bild: Klaus Dapp)Blick auf die „Einspurerecke“ des Eurobike-Standes von HP Velotechnik (Bild: Klaus Dapp)
Zum Schluss war ich vom vielen Schauen wieder richtig müde und ließ mir bei Schmidts Nabendynamo den toll fotografierten neuen Katalog zeigen. Bei Rohloff habe ich mir den Hinterbau für das Brompton mit Rohloffnabe angeschaut – der hatte einen ziemlich starken „haben will“-Faktor. Und natürlich habe ich mir auch viele unterschiedliche Lastenräder angeschaut. Die Auswahl ist überwältigend und etliche Konzepte sind vielversprechend. Das Spektrum reicht vom Schwerlastfahrzeug bis zur Ergänzung eines „normalen“ Rades. Ich bin gespannt, was davon auch wirklich auf den Straßen auftaucht. Was mich am meisten gefreut hat, dass es immer noch viele spannende alltagstaugliche Ideen für den Radverkehr gibt und durch die elektrische Unterstützung und die Spezialräder immer mehr Menschen die Möglichkeit haben, mit dem Rad unterwegs zu sein.
Heute war es (endlich) soweit. Von Anfang an habe ich beim Pino für den Fahrer (Captain) das ein Pedal montiert, das ein Fahren sowohl Schuhe mit als auch ohne Klicksystem ermöglicht. Bisher war ich mir einfach noch nicht sicher genug, um auch die Klickseite zu nutzen. Heute habe ich die Schuhe passend montiert und wir sind einen Kilometer Probe gefahren. Anfahren und Anhalten hat sehr gut geklappt. Morgen kommt der Praxistest mit dem Slow Up Basel Dreiland.
Deshalb kann ich bis jetzt nur berichten, dass ich mit der „Nicht-Klick“-Seite des montierten Shimano XT PD-T8000-Pedals auf den bisherigen über 900 Kilometern sehr zufrieden bin. Mit Halbschuhen habe ich einen guten Halt und fühle mich sicher.
Die neuen Schuhe – das selbe Modell, dass ich auch auf dem Grasshopper fahre – habe ich eine gute halbe Stunden alleine getestet und mehrfach umgeschraubt, bis ich eine brauchbare Einstellung gefunden habe. Dann sind wir zu Zweit Probegefahren. Der Unterschied ist schon deutlich. Ich habe bewusst den Motor ausgelassen und wir sind im Quartier rumgefahren. Ich bin gespannt, welche Erfahrungen ich Morgen damit mache.
Am Tag nach der Eurobike war ich so richtig müde. Gleichzeitig hatte ich das dringende Bedürfnis nach Licht und Luft. So machten wir uns auf nach Weil, um ein paar spezielle Dinge zu besorgen.
Danach waren wir zu faul, wieder zurück nach Basel zu fahren, und sind dann mit den Einkäufen weiter zur Burg Rötteln gefahren – die E-Unterstützung macht auch das möglich.
Die Fahrt durch die Weinberge nach Ötlingen und der Aufstieg zur Burg Rötteln hat ein meine Konditionsschwächen offenbart.
Im Biergarten genossen wir ein leckeres Mittagessen. Die beiden „Burgfräuleins“ haben mit Fräulein-Burg eine Gaststätte geschaffen, die mir richtig gut gefällt. Eine gute Mischung aus neuen Ideen und einfachen Gerichten, ohne zuviel Schnickschnack. Und dabei gibt es immer auch etwas ohne Fleisch zu essen, das nicht nur nach den Resten oder der berühmt berüchtigten „Käsetasche“ und dem „Gemüsetaler“ aussieht.
Nach dem Genusserlebnis haben wir den Geschwindigkeitsrausch genossen und sind ins Tal nach Tumringen gesaust. Das Pino fährt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck einfach klasse. Der längere Radstand macht sich dabei positiv bemerkbar. Und auch das Bremsen funktioniert dank der Scheibenbremsen in Kombination mit der Gewichtsverteilung sehr gut.
Danach sind wir gemütlich der Wiese entlang nach Basel zurückgerollt. Trotz Samstag-Nachmittag-Einkaufsverkehr und überforderter Autofahrer im SUV und mit Wohnmobil sind wir gut zurückgekommen.
Bei bestem Fotowetter haben wir am frühen Abend noch eine kleinen Panoramaspaziergang gemacht und über Basel in den Schwarzwald geschaut.
Es gibt so Tage, da wünsche ich mir, ich wäre einfach im Bett geblieben. Heute war wieder einer davon … am Abend habe ich auf den Kalender geschaut und dann ist mir klar geworen, dass heute Jahrestag war.
Einerseits bin ich glücklich, was alles wieder geht. Andererseits hat die Herzallerliebste noch einen Weg vor sich, damit noch möglichst viel wieder geht – und der Umgang mit dem was nicht mehr möglich ist, irgendwie erträglich wird. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Riechen und Schmecken sind zwei von fünf der menschlichen Sinne, die auch nicht ersetzbar sind.
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