Kategoriearchiv: Touren und Ausflüge

Von Marburg nach Wetzlar (12.128 Km)

Dom in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)
Dom in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)

Nach der Erfahrung des Vortags wussten wir, wie wir ohne Treppen zum Lahnradweg kommen konnten. So waren wir schon nach kurzer Zeit zügig unterwegs das Lahntal hinunter.

Blick in die Lahnaue bei Sichertshausen (Bild: Klaus Dapp)
Blick in die Lahnaue bei Sichertshausen (Bild: Klaus Dapp)

Der nasse Sommer hätte uns fast einen größeren Umweg gebracht. Aber die überflutete Unterführung konnten wir durch die höher angeordneten Überflutungsentlastung im Bahndamm umfahren… auch wenn die niedrige Röhre schon etwas unheimlich war.

Überflutete Unterführung der Bahn in der Lahnaue (Bild: Klaus Dapp)
Überflutete Unterführung der Bahn in der Lahnaue (Bild: Klaus Dapp)

Durch einen schönen Zufall entdeckten wir den Dorfladen Ruttershausen. Wir genossen einen leckeren Kaffee und kauften noch ein paar Kleinigkeiten ein. Da war das nicht so tolle Wetter doch schon fast wieder ausgeglichen.

Dorfladen Ruttershausen (Bild: Klaus Dapp)
Dorfladen Ruttershausen (Bild: Klaus Dapp)

Da ich Gießen beruflich schon mehrfach besucht habe, hatten wir beschlossen, uns auf Wetzlar zu konzentrieren. Deshalb fuhren wir ohne Pause durch Gießen und machten unsere Pause am Ortsrand von Heuchelheim mit Blick auf die Lahnaue – und hatten auch Sonne zum Mittagessen.

Lahnaue bei Heuchelheim (Bild: Klaus Dapp)
Lahnaue bei Heuchelheim (Bild: Klaus Dapp)

So erreichten wir am frühen Vormittag Wetzlar. Leider ließ sich der geplante Weg auf den Domhügel nicht fahren und schieben wollten wir auch nicht. Deshalb quälten wir uns eine viel befahrene Straße hoch, auf der wir mehrfach viel zu knapp überholt wurden. Wirklich blöd, wenn 500 Meter so schlecht in Erinnerung bleiben…

Um so mehr freuten wir uns, dass wir unsere Räder sicher abstellen konnten und nach einer warmen Dusche durch die schöne Altstadt in Wetzlar laufen konnten.

Domplatz in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)
Domplatz in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)

Wirklich sehenswert ist der Dom in Wetzlar. Und das nicht nur, weil er viele bauliche Schönheiten bzw. Besonderheiten hat. Interessant ist auch, dass er bis heute eine sogenannte Simultankirche ist, d.h. sowohl von der evangelischen und der katholischen Gemeinde genutzt wird. Dass erst 1978 eine finale Klärung des Besitzes erfolgte, zeigt dann auch, dass das nicht immer ganz einfach ist.

Bevor es kräftig zu schütten anfing, gelang es uns einen Platz in einer Pizzeria zu bekommen, so dass wir nach dem Regenguss auch gut gesättigt zurück in unser Hotel gehen konnten.

Von Schwalmstadt-Ziegenhain nach Marburg (12.074 Km)

Schloss in Marburg (Bild: Klaus Dapp)
Schloss in Marburg (Bild: Klaus Dapp)

Das kühle und wolkige Wetter und das leckere Frühstück machten es schwer auf die Räder und in Fahrt zu kommen. In Stadtteil Schwalmstadt-Treysa schauten wir noch kurz zum schönen Rathaus und an den Marktplatz. Ich kannte den Blick aus diversen Dienstreisen und habe doch tatsächlich vergessen, ein Foto zumachen.

An der reletiv stark befahrenen B454 entlang fuhren wir einige Kilometer bis nach Wiera und ich war froh, dass es dann auf Wirtschaftswegen weiter nach Neustadt ging. Dort machten wir eine kurze Pause und besichtigten den Junker-Hansen-Turm, der mit knapp 49 Metern Höhe und einem Durchmesser von rund 12,6 Metern als größter erhaltener Fachwerkrundbau der Welt gilt. Leider war die Ausstellung geschlossen, das Fachwerk hätten wir uns gerne auch von innen angeschaut.

Junker Hansen Turm in Neustadt (Bild: Klaus Dapp)
Junker Hansen Turm in Neustadt (Bild: Klaus Dapp)

Dank einer Umleitung und weil ich die Karten nicht aktualisiert habe, machten wir dann noch einen Abstecher zur neu gebauten A49, die in diesem Abschnitt im März 2025 in Betrieb genommen wurde. Die Umleitung enthielt einige Schotterpisten und so waren wir froh, als es nach der A49 und einer Rast unter einer Windkraftanlage bergab nach Stadtallendorf ging.

Windkraftanlage an der A49 bei Neustadt (Bild: Klaus Dapp)
Windkraftanlage an der A49 bei Neustadt (Bild: Klaus Dapp)

In Stadtallendorf sind wir in das Dokumentations- und Informationszentrum zu den ab 1938 gebauten Sprengstoffwerken Allendorf und Herrenwald gegangen. Eine Ausstellung, die sich wirklich lohnt. Auf der weiteren Fahrt fuhren wir dann entlang der ehemaligen Sprengstofffabrik weiter.

Über das Ohmtal kamen wir an die Lahn und fuhren dann nach Marburg. Auf dem stark befahrenen Lahnradweg kamen wir bis zur Weidenhäuser Brücke und wechselten die Lahnseite in Richtung Innenstadt. Obwohl ich wusste, dass die Altstadt von Marburg „am Hang“ liegt, war ich dann doch überrascht, wie groß der Höhenunterschied ist. Und an einer Stelle war leider auch die Karte falsch, so dass wir an einer Treppe schieben mussten. Nachdem die Räder verräumt waren, schauten wir uns deshalb zu Fuß in der Altstadt von Marburg um.

Marktplatz in Marburg (Bild: Klaus Dapp)
Marktplatz in Marburg (Bild: Klaus Dapp)
Marburg Barfüßerstraße (Bild: Klaus Dapp)
Marburg Barfüßerstraße (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Marburg mit der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Marburg mit der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien (Bild: Klaus Dapp)

Von Bad Hersfeld nach Schwalmstadt-Ziegenhain (12.019 Km)

Festung Ziegenhain mit Wassergraben (Bild: Klaus Dapp)
Festung Ziegenhain mit Wassergraben (Bild: Klaus Dapp)

Nach einem Frühstück am Großparkplatz des Supermarktes machten wir uns auf. Die Fulda hinauf in Richtung Niederaula, wo die Aula in die Fulda fließt.

Radbrücke über die Fulda bei Bad Hersfeld (Bild: Klaus Dapp)
Radbrücke über die Fulda bei Bad Hersfeld (Bild: Klaus Dapp)

In Niederaula verließen wir die Fulda und bogen auf dem Bahnradweg Rotkäppchenland auf der ehemaligen Knüllwaldbahn in das Aulatal ab. Auf der ehemaligen Bahnlinie ging es bergauf nach Oberaula.

Bahnradweg Rotkäppchenland bei Heddersdorf (Bild: Klaus Dapp)
Bahnradweg Rotkäppchenland bei Heddersdorf (Bild: Klaus Dapp)
Ehemaliger Bahnhof von Oberaula (Bild: Klaus Dapp)
Ehemaliger Bahnhof von Oberaula (Bild: Klaus Dapp)

Ab Oberaula steigt der Weg kontinuierlich an bis in Olberode der höchste Punkt (ca. 400m ü. NN) erreicht ist – und es von dort in die Ebene der Schwalm hinabgeht.

Blick auf Hausen (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf Hausen (Bild: Klaus Dapp)

In der Schwalmebene machten wir noch einen Abstrecher nach Trutzhain. Ein Ort dessen Geschichte 1939 als Kriegsgefangenenlager begann. Und die Geschichte lässt sich auch heute noch erkennen.

Hauptstraße in Trutzhain (Bild: Klaus Dapp)
Hauptstraße in Trutzhain (Bild: Klaus Dapp)
Feuerwehrhaus in Trutzhain (Bild: Klaus Dapp)
Feuerwehrhaus in Trutzhain (Bild: Klaus Dapp)

Danach fuhren wir nach Ziegenhain und freuten uns auf die Landgräfinnen.

Wo Sommerträume Schaumkrönchen tragen ... (Bild: Klaus Dapp)
Wo Sommerträume Schaumkrönchen tragen … (Bild: Klaus Dapp)

Leider war das Restaurant wegen einer Familienfeier geschlossen – aber beim Frühstück konnten wir dann kulinatisch genießen. Für mich hatte das den Vorteil, dass ich mich noch zu einem Spaziergang motivieren konnte und wir so noch die schönen Fachwerkhäuser angeschaut haben. Und am Abend schliefen wir bei guter Partymusik ein.

Gasthaus Landgraf der Landgräfinnen in Ziegenhain (Bild: Klaus Dapp)
Gasthaus Landgraf der Landgräfinnen in Ziegenhain (Bild: Klaus Dapp)
Kirche und Gefängnis Ziegenhain (Bild: Klaus Dapp)
Kirche und Gefängnis Ziegenhain (Bild: Klaus Dapp)
Hauseingang in Ziegenhain (Bild: Klaus Dapp)
Hauseingang in Ziegenhain (Bild: Klaus Dapp)
Gasthaus Rosengarten in Ziegenhain (Bild: Klaus Dapp)
Gasthaus Rosengarten in Ziegenhain (Bild: Klaus Dapp)

Von Burghaun nach Bad Hersfeld (11.952 Km)

Willkommen in Hessen an der Grenze zu Thüringen bei Rasdorf (Bild: Klaus Dapp)
Willkommen in Hessen an der Grenze zu Thüringen bei Rasdorf (Bild: Klaus Dapp)

Der Tag begann mit Nieselregen … blöd, da wir kein Frühstück in der Unterkunft bekommen konnten und die Etappe mit den meisten Höhenmetern vor uns lag. So war die Stimmung am Morgen doch etwas gedrückt. Aber ein grandioses „mehrstöckiges“ Frühstück sorgte für eine gute Grundlage.

Frühstück in Burghaun (Bild: Klaus Dapp)
Frühstück in Burghaun (Bild: Klaus Dapp)

Nach einigen Wirrungen und einer knackigen Schiebestrecke fanden wir dann auch den Einstieg in den Kegelspiel Radweg.

Beginn des Kegelspiel-Radwegs in Burghaun (Bild: Klaus Dapp)
Beginn des Kegelspiel-Radwegs in Burghaun (Bild: Klaus Dapp)

Leider weicht der ab und an von der alten Bahnstrecke ab, so dass es nicht ganz von selbst lief … aber wir kamen voran.

Kegelspielradweg bei Steinbach (Bild: Klaus Dapp)
Kegelspielradweg bei Steinbach (Bild: Klaus Dapp)

In Großentaft erkannten wir zum Glück noch rechtzeitig, dass wir bei einer Umleitung falsch abgebogen waren … da Sonntag war, fuhren wir durch die Baustelle und kamen so wieder auf den ursprünglich geplanten Weg nach Rasdorf. Auf den neuen Wegen fährt es sich richtig klasse … auch wenn es bei 15% Steigung mal Schiebestrecken gibt. Es gab halt nicht überall Bahnlinien, die sich in Radwege umwandeln lassen.

Abfahrt nach Großentaft (Bild: Klaus Dapp)
Abfahrt nach Großentaft (Bild: Klaus Dapp)

Die Herzallerliebst musste sich wieder die gute alte Geschichte anhören, dass an „dem Mast“ Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir im Juli 2018 das erste Täfelchen für den Iron-Curtain-Trail in Hessen aufgehängt haben.

Zusammentreffen des Iron Curtain Trail (Eurovelo 13) und des Radweges Deutsche Einheit (Bild: Klaus Dapp)
Zusammentreffen des Iron Curtain Trail (Eurovelo 13) und des Radweges Deutsche Einheit (Bild: Klaus Dapp)
Grenze zwischen Thüringen und Hessen am Point Alpha (Bild: Klaus Dapp)
Grenze zwischen Thüringen und Hessen am Point Alpha (Bild: Klaus Dapp)
Ehemaliger DDR-Grenzturm bei Gaisa (Bild: Klaus Dapp)
Ehemaliger DDR-Grenzturm bei Gaisa (Bild: Klaus Dapp)

Nach einem Besuchs des Haus der Grenze und einer Rast machten wir uns auf den Weg. Erst einmal ging es schön bergab und dann konnten wir auf knapp 20 Kilometern die Kuppenröhn erfahren.

Kuppenröhn bei Treitschfeld (Bild: Klaus Dapp)
Kuppenröhn bei Treitschfeld (Bild: Klaus Dapp)

Die letzten 20 Kilometer genossen wir, dass es fast nur bergab ging… da sich die Wolken verdichteten fuhren wir durch nach Bad Hersfeld. Da dort wegen der Festspiele Übernachtungen in der Innenstadt nicht zu bekommen waren, konzentrierten wir uns auf ein üppiges Abendessen, so dass wir Bad Hersfeld gar nicht richtig gesehen habe. Das nächste mal…

Von Neuhof nach Burghaun (11.884 Km)

Kirche St. Andreas in Hünhan (Bild: Klaus Dapp)
Kirche St. Andreas in Hünhan (Bild: Klaus Dapp)

Heute hatten wir uns Zeit für Fulda genommen. Von Neuhof aus ging es erst einmal knapp 5 Kilometer entlang der A66, dann fuhren wir gemütlich entlang der Fulda in Richtung Fulda.

Beschirmter Garten bei Neuhof (Bild: Klaus Dapp)
Beschirmter Garten bei Neuhof (Bild: Klaus Dapp)

Nach wenigen Kilometern hatten wir mit der Propstei Johannesberg schon das nächste Zwischenziel erreicht. Wir spazierten durch die Gartenanlage und schauten uns die beeindruckende Gesamtanlage an.

Probstei Johannesberg bei Fulda (Bild: Klaus Dapp)
Probstei Johannesberg bei Fulda (Bild: Klaus Dapp)

Danach fuhren wir durch das Gelände der Landesgartenschau 2023 nach Fulda. Dank eines Abteilungsausflugs wusste ich, dass es im Schloss bei der Touristinfos gute Schließfächer gab. So stellten wir die Räder ab, schlossen unsere Sachen ein und spazierten durch Fulda.

Schließfach im Fuldaer Schloss (Bild: Klaus Dapp)
Schließfach im Fuldaer Schloss (Bild: Klaus Dapp)

Danach fuhren wir durch Fulda zum Beginn des Milseburg-Radwegs. Diesen wirklich tollen Radweg fuhren wir diesmal nur wenige Kilometer und verpassten so den beeindruckenden Tunnel.

Start des Milseburgradwegs bei Fulda (Bild: Klaus Dapp)
Start des Milseburgradwegs bei Fulda (Bild: Klaus Dapp)

Bei Almendorf bogen wir in das Haunetal ab. Unsere Unterkunft lag im Ortsteil Hünhan der Marktgemeinde Burghaun. In unserer Unterkunft wurden wir sehr nett empfangen und Dank des guten Wetters genossen wir ein typisches Standbadessen (Pommes :-)) am Weiher zwischen Hünhan und Burghaun.

Am Abend machten wir noch einen Spaziergang in die Kirche St. Andreas, deren Besichtigung uns der Vermieter sehr empfohlen hat. Und die fast vollständig ausgemalte Kirche hat uns sehr gefallen. Erst im nachhinein haben wir erfahren, dass dort auch eine wertvolle Orgel steht.

Von Gelnhausen nach Neuhof (11.844 Km)

Radweg auf dem Diestelrasen (Bild: Klaus Dapp)
Radweg auf dem Distelrasen (Bild: Klaus Dapp)

Auch heute folgten wir der Via Regia. Kein Wunder, dass wir auf ziemlich geschichtsträchtigem Boden unterweg waren, was neben des vielen historischen Gebäuden auch Gemarkungsnamen bzw. der Zusatz „an der Straße“ bei der Stadt Steinau an der Straße verdeutlichte.

Das schöne beim Radfahren ist, dass vieles beim Vorbeifahren zu sehen ist oder es einfach möglich ist, wenn etwas aus der Ferne spannend ist, einfach kurz hinzufahren. So „entdeckten“ wir das ehemalige Kloster von Salmünster.

Klosterkirche im Kloster Salmünster (Bild: Klaus Dapp)
Klosterkirche im Kloster Salmünster (Bild: Klaus Dapp)
Garten im Kloster Salmünster (Bild: Klaus Dapp)
Garten im Kloster Salmünster (Bild: Klaus Dapp)

Und im Stadtteil Bad Soden folgten wir dem Schild Altstadt und nutzen die Mittagspause um uns die Altstadt anzuschauen und in einer Bäckerei eine leckere Mittagspause zu machen. Und am Tag vor dem Urlaub herrschte dort auch sehr gute Stimmung.

Huttenschloss in Bad Soden Salmünster (Bild: Klaus Dapp)
Huttenschloss in Bad Soden Salmünster (Bild: Klaus Dapp)

Das nächste Etappenziel war Steinau an der Straße. Von dort waren es noch 332 Kilometer nach Leipzig. Leider gab es kein offenes Cafe … aber wir hatten ja Proviant dabei.

Steinau an der Straße (Bild: Klaus Dapp)
Steinau an der Straße (Bild: Klaus Dapp)

Das Kinzigtal kenne ich sehr gut aus dem Zugfenster, fahren doch viele Züge von Frankfurt am Main durch das Kinzigtal in Richtung Kassel / Hamburg / Fulda / Berlin. Um so spannender sind dann die Details, die sich vom Fahrrad aus beobachten lassen.

Naturbeobachtungsstation an der Kinzigtalsperre (Bild: Klaus Dapp)
Naturbeobachtungsstation an der Kinzigtalsperre (Bild: Klaus Dapp)
Kinzigaue zwischen Steinau an der Straße und Schlüchtern (Bild: Klaus Dapp)
Kinzigaue zwischen Steinau an der Straße und Schlüchtern (Bild: Klaus Dapp)

Und so erreichten wir die Bergwinkelstadt Schlüchtern. Ich musste zurück an meine Schulzeit denken, da unserer Gemeinschaftskundelehrer damals aus seinen Erfahrungen in der Kommunalpolitik in Schlüchtern berichtete – ganz so progressiv

Ehemaliges Kloster in Schlüchtern (Bild: Klaus Dapp)
Ehemaliges Kloster in Schlüchtern (Bild: Klaus Dapp)

Und ich wusste, was auf uns wartet: Der Diestelrasen. Mit rund 370 Metern Höhe der niedrigste Pass über die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser und damit zwischen Vogelsberg und der Rhön. Im Mittelgebirge von Pass zu sprechen bringt die „Alpinisten“ sicher zum Lachen … ich gebe ja zu, dass ich mit dem Liegerad da immer memme… und dann war es noch sollerlich heiß und ein netter Radfahrer, den wir unterwegs bei einer Pause vor Schlüchtern getroffen haben, meinte dann noch aufmunternd, dass jetzt ja nur noch der Distelrasen kommt, der wegen der Autos halt doof sei. Wir vereinbarten, dass wir uns „oben“ treffen und kurbelten los… und kamen dann auch oben an. Ich gebe offen zu, dass ich mich gefreut habe, die Autobahnraststätte zu sehen. Da wusste ich, dass es bald bergab geht.

Radweg auf dem Distelrasen (Bild: Klaus Dapp)
Radweg auf dem Distelrasen (Bild: Klaus Dapp)

Und so sausten wir den Berg runter … und währen wir auf dem Hessischen Radfernweg 3 geblieben, wäre es auch fast nur noch runtergegangen… aber wir entscheiden uns spontan für die kürzere Strecke auf der Via Regia und nahmen damit noch mal eine zusätzliche rasante Abfahrt und einen knackigen Anstieg mit.

Alte Straße bei Flieden (Bild: Klaus Dapp)
Alte Straße bei Flieden (Bild: Klaus Dapp)

Dafür lief der Weg abseits der vielbefahrenen Landesstraße und wir kamen am Jüdischen Friedhof vorbei.

Jüdischer Friedhof zwischen Flieden und Neuhof (Bild: Klaus Dapp)
Jüdischer Friedhof zwischen Flieden und Neuhof (Bild: Klaus Dapp)

Und wir konnten von dort aus auch auf den Monte Kali bei Neuhof sehen.

Monte Kali bei Neuhof (Bild: Klaus Dapp)
Monte Kali bei Neuhof (Bild: Klaus Dapp)

An unserer Ankunft angekommen haben wir gleich ein Zimmer bekommen. Dem Koch haben wir noch ein paar Fragen zum Liegeradfahren beantwortet – trotz guter Argumente: Er blieb bei seinem Motorrad.

Nach einem leckeren Abendessen spazierten wir noch kurz durch Neuhof und schauten uns die Türme des ehemalischen Wasserschlosses an. Das auch an der historischen Handelsstraße zwischen Frankfurt und Leipzig lag.

Türme des Wasserschlosses Neuhof (Bild: Klaus Dapp)
Türme des Wasserschlosses Neuhof (Bild: Klaus Dapp)

Und obwohl die Unterkunft an der Bahnstrecke zu den Kali-Werken lag und wir deshalb die Rangierarbeiten mitbekamen, habe ich richtig gut geschlafen.

Von Frankfurt am Main nach Gelnhausen (11.783 Km)

Kaiserpfalz in Gelnhausen (Bild: Klaus Dapp)
Kaiserpfalz in Gelnhausen (Bild: Klaus Dapp)

Unser Treffpunkt war der Hauptbahnhof in Frankfurt. Und Überraschung – mein Zug war pünktlich und auch die Herzallerliebste erreichte mit unter einer Stunde Verspätung das Ziel. Geht doch – und die unruhige Nacht war unnötig. Und nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt machten wir dann Mittagspause am Main und freuten uns auf die erste Etappe am Main entlang.

Die erste Rast am Holbeinsteg in Frankfurt am Main (Bild: Klaus Dapp)
Die erste Rast am Holbeinsteg in Frankfurt am Main (Bild: Klaus Dapp)

Dank der Vorbereitung wussten wir, dass und was es zu sehen gibt… und ließen uns auch überraschen wie bei der Hafenbahn in Offenbach.

Hafenbahn in Offenbach ... nach Behandlung durch die Hochschule für Gestaltung (Bild: Klaus Dapp)
Hafenbahn in Offenbach … nach Behandlung durch die Hochschule für Gestaltung (Bild: Klaus Dapp)

Der erste geplante Kulturhalt war das Schloss Rumpenheim von dem aus wir nach einem Spaziergang durch den Garten mit der Fähre auf die andere Mainseite wechselten.

Schloss Rumpenheim (Bild: Klaus Dapp)
Schloss Rumpenheim (Bild: Klaus Dapp)
Mainfähre Rumpenheim (Bild: Klaus Dapp)
Mainfähre Rumpenheim (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging es durch Hanau – und auch wenn die Schlösser nicht ganz so pompös sind wie an der Loire ist doch schon auffallend, was am Main für Schlösser standen. In Hanau erinnerte sich die Herzallerliebste, dass wir da schon mal waren – wir haben dort meine Mutter im Hospiz besucht. Und auch die nächsten Kilometer waren für mich mit vielen Erinnerungen verbunden. In Langenselbold habe ich mich in der Evangelischen Kirche gerne an meine Zeit im Posaunenchor erinnert.

Evangelische Kirche in Langenselbold (Bild: Klaus Dapp)
Evangelische Kirche in Langenselbold (Bild: Klaus Dapp)

In der Mittagshitze ging es dann weiter nach Gelnhausen. Nach einer erfrischenden Dusche und einem guten Essen machten wir noch einen Spaziergang durch die Stadtmitte.

Blick auf das Geburtshaus von Philipp Reis (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf das Geburtshaus von Philipp Reis (Bild: Klaus Dapp)
Tafel am Geburtstag von Philipp Reis (Bild: Klaus Dapp)
Tafel am Geburtstag von Philipp Reis (Bild: Klaus Dapp)
Marienkirche Gelnhausen (Bild: Klaus Dapp)
Marienkirche Gelnhausen (Bild: Klaus Dapp)
Engste Stelle auf dem Handelsweg von Frankfurt am Main nach Leipzig (Bild: Klaus Dapp)
Engste Stelle auf dem Handelsweg von Frankfurt am Main nach Leipzig (Bild: Klaus Dapp)
Untermarkt Gelnhausen mit Blick auf die Marienkirche (Bild: Klaus Dapp)
Untermarkt Gelnhausen mit Blick auf die Marienkirche (Bild: Klaus Dapp)

Hessentour 2025 (11.728 Km)

Schild "Willkommen in Hessen" (Bild: Klaus Dapp)
Schild „Willkommen in Hessen“ an der Landesgrenze (Bild: Klaus Dapp)

Eigentlich sollte hier ein ausführlicher Bericht über eine Radtour am Atlantik stehen – so hatte sich das die Herzallerliebste gewünscht. Im März 2025 haben wir deshalb kräftig recherchiert, welche Möglichkeiten es gibt – und sind dann an erwartungsgemäß an der französischen Staatsbahn SNCF gescheitert: Die transportiert in der Sommerpause in den schnellen TGVs keine Fahrräder. Nur kurz dachten wir darüber nach, mehrere Tage in Regionalzügen ohne Reservierungsmöglichkeit die Räder zum Atlantik zu bringen oder vor Ort irgendein Rad zu leihen. Nach kurzer Diskussion einigten wir uns darauf, dass das keinen Sinn macht.

Die Herzallerliebste folgte dann meinem Vorschlag, eine Tour durch Hessen zu machen. Ich musste versprechen, dass ich nicht an die Arbeit denke und die Strecke auch nicht nach beruflichem Interesse raussuche. Als nächstes Kriterium schauten wir nach Bahnhöfen, bei denen ein Fahrradtransport von Basel aus mit durchgehenden Zügen möglich war. So kamen wir auf eine Tour von Frankfurt nach Koblenz (ok, das liegt nicht in Hessen) und ich habe dann noch aus beruflichen Gründen nach Lorch verlängert.

Eigentlich hatte ich geplant, das bewährte Vorgehen aus 2024 zu wiederholen und vor der eigentlichen Tour zu trainieren. Das hat leider nicht geklappt und so musste ich micht damit zufrieden geben, dass ich zwei Tage vor der Abfahrt die Kette neu geschmiert, das Rad etwas abgestaubt, die Bremsbeläge hinten ersetzt habe und die Reifen aufgepumpt habe. Dann galt es noch zu packen – da tue ich mich trotz Packliste doch immer etwas schwer, alles zu finden – und dann konnte es losgehen.

Diesmal hatte die Herzallerliebste auch auf Basis der Tourplanung zusammengetragen, was wir auf der Fahrt anschauen sollten. Und ich freute mich schon auf einige der Übernachtungen.

Grasshopper vor der Abfahrt (Bild: Klaus Dapp)
Grasshopper vor der Abfahrt (Bild: Klaus Dapp)

TIPP: Für die einzelnen Tage einfach unter dem Beitrag und dem Satz „Dieser Beitrag wurde am 8. Juli 2025 unter AllgemeinGrasshopper fx LiegeradTouren und AusflügeTouren: Hessentour 2025 veröffentlicht.“ den rechten Link auf die nächste Seite anklicken.

Von Bad Wimpfen nach Neckargemünd (11.465 km)

Neckargemünd - Kirche St. Johannes Nepomuk (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd – Kirche St. Johannes Nepomuk (Bild: Klaus Dapp)

Nach einem sehr guten Frühstück starteten wir auf unsere Neckaretappe. Es ist eine spannende Mischung aus den Wäldern an den Neckarhängen, diversen Burgen, dem Neckar und der im engen Neckartal teilweise doch bedrängenden Straßeninfrastruktur und Gewerbegebieten.

Neckartal bei Haßmersheim (Bild: Klaus Dapp)
Neckartal bei Haßmersheim (Bild: Klaus Dapp)

In Obrigheim erlebten wir eine unschöne Überrachung. Es war eine Umleitung für den Neckarradweg ausgeschildert. Ich ahnte nichts gutes, denn auf der anderen Neckarseite verlief die vielbefahrene B27. Trotzdem wechselten wir auf die andere Neckarseite. Leider war die Umleitungsbeschilderung so schlecht, dass wir erst einmal Richtung Mosbach fuhren, was wir zum Glück nach einer Weile merkten. Also fuhren wir wieder zurück und folgten mit noch mehr Aufmerksamkeit der Umleitungsbeschilderung … um nach einer halben Stunde wieder auf der anderen Seite in Obrigheim zu landen. Jetzt war es mir zu doof … und ein entgegenkommender Radfahrer meinte, dass es möglich ist an der Baustelle vorbeizukommen. Es war dann ein ziemliches Gerumpel, da der Weg hinter Obrigheim aufgerissen war. Nach einiger Zeit begegneten uns dann Baustellenfahrzeuge und ein stinksaurer LKW-Fahrer … so sehr ich ihn verstehen konnte, dann muss halt auch vernünftig beschildert werdne. Um so mehr freuten wir uns, als die Baustelle dann vorbei war und wir wieder ordentlich fahren konnten.

Zwingenberg (Baden) - Blick auf den Neckar und Schloss Zwingenberg (Bild: Klaus Dapp)
Zwingenberg (Baden) – Blick auf den Neckar und Schloss Zwingenberg (Bild: Klaus Dapp)

In Hirschhorn erreichten wir Hessen. Das musste natürlich dokumentiert werden 😉

Willkommen in Hessen - in Hirschhorn (Neckar) (Bild: Antje Hammer)
Willkommen in Hessen – in Hirschhorn (Neckar) (Bild: Antje Hammer)

In Hirschhorn machten wir eine Pause bei der Ersheimer Kapelle. Der Neckarradweg führt erst durch ein Gewerbegebiet und ist es schon überraschend, dass auf einmal ein von außen unscheinbares altes Kirchengebäude auftaucht.

Ersheimer Kapelle in Neckarsteinach (Bild: Klaus Dapp)
Ersheimer Kapelle in Neckarsteinach (Bild: Klaus Dapp)

Um so mehr beeindruckt der Innenraum der wohl aus der Zeit um 1460 stammt.

Chorraum der Ersheimer Kapelle in Neckarsteinach (Bild: Klaus Dapp)
Chorraum der Ersheimer Kapelle in Neckarsteinach (Bild: Klaus Dapp)

Nach einer kleinen Irrfahrt über einen Campingplatz – den Weg, den ich in Erinnerung hatte, gab es nicht mehr – fuhren wir nach Neckargemünd, wo die Elsenz in den Neckar mündet.

Da wir eine Stunde vor der Öffnung der Rezeption ankamen, setzten wir uns gemütlich in ein italienisches Cafe. Ich genoss einen großen Eisbecher und wir schauten uns das Pizzaangebot für das Abendessen an.

Nach dem Einchecken und Duschen machten wir auf dem Weg zum Abendessen noch einen kleinen Stadtrundgang und besuchten dabei mit der

Neckargemünd - Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd – Neckar (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd - Kirche St. Johannes Nepomuk (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd – Kirche St. Johannes Nepomuk (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd - Altes Rathaus (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd – Altes Rathaus (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd - Neckarstraße (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd – Neckarstraße (Bild: Klaus Dapp)

Besonders ist sicher die Kleppergasse – da stellst sich die Frage der Verkehrsberuhigung nicht, aber das Verhältnis zu den Nachbarn muss gut sein.

Neckargemünd - Kleppergasse (Bild: Klaus Dapp)
Neckargemünd – Kleppergasse (Bild: Klaus Dapp)

Von Westernhausen nach Bad Wimpfen (11.392 km)

Evangelische Stadtkirche Bad Wimpfen (Bild: Klaus Dapp)
Evangelische Stadtkirche Bad Wimpfen (Bild: Klaus Dapp)

Nach einer warmen Nacht und einem guten Frühstück machten wir uns auf den Weg. Unser erstes Ziel war nach wenigen Kilometern das Kloster Schöntal. Wir schauten uns das große Gelände an und freuten uns an den zahlreichen Aktivitäten. Vom Gästehaus klimperte Klaviermusik, im Innenhof wurden Kuchen zu einem Fest getragen und aus der evangelischen Kapelle war die Orgel des Gottesdienstes zu hören.

Eingang zum Kloster Schöntal (Bild: Klaus Dapp)
Eingang zum Kloster Schöntal (Bild: Klaus Dapp)
Chorraum der Klosterkirche des Kloster Schöntals (Bild: Klaus Dapp)
Chorraum der Klosterkirche des Kloster Schöntals (Bild: Klaus Dapp)
Torhaus des Kloster Schöntals (Bild: Klaus Dapp)
Torhaus des Kloster Schöntals (Bild: Klaus Dapp)

Mit diesen Eindrücken fuhren wir weiter und sahen öfter noch mehr oder weniger gut erhaltende Abschnitte der Jagsttalbahn. Dazu genossen wir die kühlen Wiesen und Waldabschnitte entlang der sich in diesem Abschnitt stark schlängelnden Jagst.

Burg Jagsthausen (Bild: Klaus Dapp)
Burg Jagsthausen (Bild: Klaus Dapp)

Ab Widdern fuhren wir dann auf der ehemaligen Trasse der Jagsttalbahn bis nach Möckmühl. Dort machten wir eine längere Pause uns spazierten durch die schöne Altstadt. Und ein leckeres Eis gab es auch noch.

Stadthalle Möckmühl (Bild: Klaus Dapp)
Stadthalle Möckmühl (Bild: Klaus Dapp)
Evangelische Stadtkirche in Möckmühl (Bild: Klaus Dapp)
Evangelische Stadtkirche in Möckmühl (Bild: Klaus Dapp)
Altstadt in Möckmühl (Bild: Klaus Dapp)
Altstadt in Möckmühl (Bild: Klaus Dapp)

Danach schlängelnten wir uns mit der Jagst in Richtung Neckar. Vor Neudenau entdeckten wir die Gangolfskapelle. Sie ist dem Heiligen Gangolf gewidmet, der auch der Patron der Reiter. Dort wird auch jährlich eine Pferdewallfahrt durchgeführt, was sich an den Hufeisen an der Eingangstür sehen lässt.

Gangolfskapelle bei Neudenau (Bild: Klaus Dapp)
Gangolfskapelle bei Neudenau (Bild: Klaus Dapp)
Eingangstür zur Gangolfskapelle bei Neudenau (Bild: Klaus Dapp)
Eingangstür zur Gangolfskapelle bei Neudenau (Bild: Klaus Dapp)

In Bad Friedrichshall querten wir den Neckar nach Bad Wimpfen.

Neckar zwischen Bad Friedrichshall - Jagstfeld und Bad Wimpfen (Bild: Klaus Dapp)
Neckar zwischen Bad Friedrichshall – Jagstfeld und Bad Wimpfen (Bild: Klaus Dapp)

In Bad Wimpfen schauten wir uns die zugänglichen Teile des Klosters in Bad Wimpfen im Tal an. Die Kirchenräume waren beeindruckend – und bei über 30 Grad außen war der Besuch auch wirklich erfrischend.

Kreuzgang des Klosters Bad Wimpfen im Tal (Bild: Klaus Dapp)
Kreuzgang des Klosters Bad Wimpfen im Tal (Bild: Klaus Dapp)

Dann machten wir uns auf zum letzten Anstieg nach Bad Wimpfen. Der Weg dort hin war wegen der Steigung und der Hitze nochmal richtig schweißtreibend. Um so mehr genossen wir den schönen innenhof unseres Hotels und den Eiskaffee.

Gasthof zur Traube in Bad Wimpfen (Bild: Klaus Dapp)
Gasthof zur Traube in Bad Wimpfen (Bild: Klaus Dapp)

Danach verräumten wir die Räder, duschten und ruhten uns ein bisschen aus bevor wir noch einen Rundgang durch die schöne Altstadt machten. Dabei merkten wir deutlich, dass Saison ist. Die Stadt war gut besucht. Wir fanden trotzdem in einem schattigen Innenhof ein Angebot für ein leckeres Abendessen.

Stadtmauer von Bad Wimpfen (Bild: Klaus Dapp)
Stadtmauer von Bad Wimpfen (Bild: Klaus Dapp)
Bad Wimpfen - Rathaus und Blauer Turm (Bild: Klaus Dapp)
Bad Wimpfen – Rathaus und Blauer Turm (Bild: Klaus Dapp)
Bad Wimpfen - Salzgasse (Bild: Klaus Dapp)
Bad Wimpfen – Salzgasse (Bild: Klaus Dapp)
Bad Wimpfen - Hauptstraße (Bild: Klaus Dapp)
Bad Wimpfen – Hauptstraße (Bild: Klaus Dapp)