Archiv der Kategorie: Touren und Ausflüge

Einfach mal einen Tag rumliegen (7.553 km)

Historische Ölpumpe im Naturschutzgebiet Kühkopf (Bild: Klaus Dapp)

Historische Ölpumpe im Naturschutzgebiet Kühkopf (Bild: Klaus Dapp)

Einfach mal einen Tag rumliegen … das hatte ich mir für heute vorgenommen. Am Vormittag habe ich mich gemütlich im Liegen zum Kühkopf aufgemacht und Antje ist mit dem Birdy mitgekommen. Bei Sonnenschein und bis auf 15 Grad steigenden Temperaturen war das eine schöner Ausflug in den Frühling. Und es macht auch viel mehr Spaß, gemütlich durch die Landschaft zu fahren, statt im Wohnzimmer zu stampeln – und das trotz Buch.

Blick auf den Kühkopf (Bild: Klaus Dapp)

Blick auf den Kühkopf (Bild: Klaus Dapp)

Nach dem Duschen und einem späten Mittagessen habe ich dann den Nachmittag gemütlich auf dem Sofa verbracht und nach dem zunehmend schlechteren Wetter geschaut. Es war die richtige Entscheidung, gleich am Vormittag loszufahren.

Am Abend haben wir  aus dem gepflückten Bärlauch ein leckeres Bärlauchpesto gemacht: So schmeckt der Frühling.

volle Distanz: 38.97 km
Maximale Höhe: 206 m
Minimale Höhe: 91 m
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Endlich Frühling ? (7.513 km)

Blick in Richtung Bergstraße (Bild: Klaus Dapp)

Blick in Richtung Bergstraße (Bild: Klaus Dapp)

In bester Frühlingslaune bin ich heute aufgebrochen, um zu schauen, ob auch die Natur schon in Frühlingslaune ist. Ich wollte zum Naturschutzreservat Kühkopf fahren und mir die ersten Frühjahrsblüher anschauen.

Leider begann es schon kurz nach Griesheim zu nieseln … und nach einiger Zeit hatte ich dann doch keine Lust mehr und bin umgedreht. Aber immerhin bin ich schon etwas weiter gekommen als beim letzten mal. Nur war diesmal die Dusche nicht solargewärmt.

volle Distanz: 30.99 km
Maximale Höhe: 264 m
Minimale Höhe: 63 m
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Fahrt in die Sonne (7.483 km)

Spargelfeld bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Spargelfeld bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Heute war es endlich soweit. Nach gefühlten Monaten war es nicht dunkel oder völlig trüb, wenn ich mal Zeit zum Radfahren hatte. Das habe ich dann genutzt, um endlich mal wieder meine „Hausrunde“ zu fahren.

Die erste Überraschung erlebte ich noch in Darmstadt. Eine Brücke über die Bahn auf meiner Stecke und die zugehörige Kreuzung ist inzwischen völlig verändert. Ich muss schon ewig lange hier nicht mehr langgefahren sein.

Umgebaute Kreuzung an der Bahn in Darmstadt (Bild: Klaus Dapp)

Umgebaute Kreuzung an der Bahn in Darmstadt (Bild: Klaus Dapp)

Nach einer Fotopause ging es dann weiter Richtung Griesheim, wo ich mal wieder an Hans-Peter Hörr denken musste. Mit dem ehemaligen Leiter des Umweltamtes wollte ich verschiedene Projekte anleiern – bevor wir richtig loslegen konnten, ist er für mich im letzten Jahr völlig überraschend gestorben. Was mich besonders bewegt: er war drei Jahre jünger als ich.

Auf dem Weg zwischen den Feldern habe ich mich dann an dem Geruch nach Frühling gefreut, obwohl es doch ziemlich kalt war. Zuhause angekommen, habe ich mich riesig über die warme Dusche gefreut – die zumindest zum Teil sogar solar geheitzt war.

volle Distanz: 19.59 km
Maximale Höhe: 256 m
Minimale Höhe: 96 m
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Saisoneröffnung (7.436 km)

Aufgeweichter Waldweg bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Aufgeweichter Waldweg bei Griesheim (Bild: Klaus Dapp)

Da hatten wir einen (zu) warmen Januar … und pünktlich zu meiner Jahresinspektion sinken die Temperaturen in den Frostbereich. Da es nicht regnete oder schneite, entschloss ich mich dafür, den Weg komplett per Rad zu fahren und verzichtete auf ein Stück Zugfahrt. Mit Neopren Überschuhen, kurzer warmer (und an entscheidender Stelle windstoppender) Unterhose und Skitourenhose, windichter Jacke sowie mit Sturmhaube und winddichter Mütze machte ich mich auf den Weg. Die Fahrt nach Trebur ist ja auch keine Weltreise, sondern nur flache 25 Kilometer lang.

Dank längerem Getrödel vor dem Start waren die Temperaturen über den Gefrierpunkt gestiegen. Was mich zunächst freute, stellte sich kurz nach Griesheim als Problem dar. Die Wege waren an der Oberfläche teilweise richtig schlammig und rutschig. Das war nicht nur unangenehm zu fahren sondern saute das Rad auch richtig ein. So musste ich mich bei Abgeben erst einmal dafür entschuldigen.

Zurück mit dem Leihrad fuhr ich dann doch zum nächsten Bahnhof. Dank der warmen Kleidung war mir relativ warm – nur die Füße waren trotz Neopren Überzug eisig kalt. Nach einer warmen Dusche gönnte ich mir einen Mittagschlaf und war danach glücklich, dass ich mich aufgerafft hatte, den ganzen Weg mit dem Liegerad zu fahren.

Dank meiner Trockenübungen bin ich – für meine Verhältnisse – zügig unterwegs gewesen und hatte am nächsten Tag keinen Muskelkater in den Beinen. Allerdings werden – logischerweise – die Nackenmuskeln nicht trainiert. Da ich da sehr empfindlich bin, war ich am nächsten Tag ziemlich verspannt. Schade, dass sich das nicht auch beim Lesen trainieren lässt. Da muss ich mir noch was einfallen lassen.

volle Distanz: 25.73 km
Maximale Höhe: 186 m
Minimale Höhe: 92 m
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Plauderstündchen in Kriftel (7.355 km)

Gepäckträgertransport auf dem Grasshopper im Frankfurter Stadtwald (Bild: Klaus Dapp)

Gepäckträgertransport auf dem Grasshopper im Frankfurter Stadtwald (Bild: Klaus Dapp)

Wunderschönes Herbstwetter und schon zwei Tage kein Liegerad mehr gefahren, da beschloss ich, den defekten Gepäckträger einfach per Grasshopper nach Kriftel zu fahren (und damit den Weg zum Logistikdienstleister zu sparen). Damit es ein Besuch und kein Überfall wird, habe ich kurz vor Start noch Alexander Kraft, den Pressesprecher von HP, angerufen.

Danach fuhr ich los und ärgerte mich erst mal, dass ich zwar gestern den Gepäckträger getauscht habe, aber das Ölen der Kette ebenso vergessen hatte wie die Absenkung des Drucks im hinteren Dämpfer, den ich für die Schwarzwaldfahrt erhöht hatte. So rumpelte ich leicht quietschend durch den Wald. Am Bahnübergang über die Riedbahn musste ich fast 15 Minuten warten … das erforderte schon ziemlich viel Disziplin, das Rad nicht einfach um die Schranken herum zu schieben. Danach trat ich noch etwas kräftiger in die Pedale, um halbwegs zur angekündigten Zeit anzukommen.

"Bettelbahnübergang" - aber nachdem die Züge durch waren, durfte ich sofort durch (Bild: Klaus Dapp)

„Bettelbahnübergang“ – aber nachdem die Züge durch waren, durfte ich dann auch durch (Bild: Klaus Dapp)

In Kriftel angekommen, kam mir Alexander Kraft auch schon am Eingang entgegen und begrüßte mich. Alexander Kopp aus dem technischen Vertrieb, mit dem ich auf der Eurobike über meinen Gepäckträger gesprochen hatte und Bilder zugeschickt hatte, war leider krank. So bin ich gespannt, was er noch zum Bruch des Gepäckträgers sagt.

Mit Alexander Kraft hatte ich noch Gelegenheit einen Kaffee zu trinken. Ich wollte natürlich wissen, ob es schon erste Rückmeldungen nach der Eurobike gibt. Insgesamt ist der Stand mit der neuen Messetechnik und der neuen Corporate Identity sowohl bei den Besucherinnen und Besuchern, die bewusst zu HP Velotechnik an den Stand gekommen sind, und den zufälligen Besucherinnen und Besuchern auf gute Resonanz stieß. Auch die Resonanz auf die Neuigkeiten war gut. Vor allem der Blinker für die Dreiräder und die Pinion-Schaltung im Ausleger wurden positiv wahrgenommen. Der Blinker hat offenbar viel Interesse gerade im Reha-Bereich ausgelöst.

Aus der Diskussion, ob nun die Pinion- oder die Rohloff-Schaltung die bessere Option ist, hält sich HP raus. Für den Einsatz mit Hinterradmotor ist die Pinion-Schaltung technisch bedingt die einzige Nabenschaltungsoption. Ich bin gespannt, ob diese dann doch ziemlich hochpreisige Ausführung auch entsprechend nachgefragt wird – so soll beispielsweise eine Streetmachine Gte mit Go Swissdrive-Motor und Pionion-Schaltung rund 6.300 Euro kosten. Wie sich die Neuheiten auf die Verkaufszahlen auswirken, wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Mit dem Blinker und der Pinion-Schaltung bietet HP nachrüstbare Optionen an, die weit über kleine Ergänzungen wie die weiter angebotene Airzound-Hupe oder Ersatzteile hinausgehen.

Speziell für die Kundinnen und Kunden in den USA hat HP ein neues Angebot entwickelt, was stärker auf die dortigen Markt- und Kaufverhältnisse eingeht. Zu den Kaufgewohnheiten in den USA gehört es, dass die Kundinnen und Kunden die Produkte im Laden in der Regel sofort mitnehmen wollen. Dazu bauen die Fahrradhändler in den USA die Fahrräder in der Regel größtenteils selbstständig auf – im Gegensatz beispielsweise zu den Händlern in Deutschland, die in der Regel ein weitgehend vormontiertes Fahrrad beziehen, das die Kundinnen und Kunden nach Wunsch aus dem reichhaltigen Baukasten von HP konfiguriert haben. Damit sinkt bei diesen Rädern in der USA der „Kriftel-Anteil“ deutlich. Der Markt insbesondere für Liegedreiräder unterscheidet sich ebenfalls. In den USA besteht ein wesentlich breiteres Angebot an günstigen Liegedreirädern.

Während des Tages der offenen Tür wurde auch ein Grasshopper aufgebaut (Bild: Klaus Dapp)

Grasshopper im Werk Kriftel (Bild: Klaus Dapp)

Deshalb gibt es speziell für die USA spezielle Editionen „Sport“ und „Performance“ für das Gekko 26 (unfaltbar), das Gekko fx 20 (faltbar) und das Gekko fx 26 (faltbar). Diese sind weitgehend vorkonfiguriert und werden an die Händler als Pakete zur Montage ausgeliefert. Dadurch – und insbesondere durch den Verzicht auf die Falteigenschaft – können im Vergleich zu heute günstigere Preise angeboten werden. Im günstigsten Fall sind das knapp 1.900 Dollar – oder mit dem aktuellen Wechselkurs rund 1.600 Euro. Damit gibt es erstmals ein Angebot deutlich unter dem „Eckpreis“ von 2.000 Dollar. Im Vergleich dazu kosten die frei konfigurierbaren und faltbaren Modelle aus Kriftel rund 2.900 (Gekko fx 20) bzw. 3.000 Dollar (Gekko fx 26) – hier sind Zoll und Versandkosten wesentliche Kostentreiber.

Ich bin gespannt, ob sich HP damit noch stärker in den USA etablieren kann. Ich hoffe, dass das Konzept aufgeht und dadurch der Standort Kriftel gestärkt wird – auch damit die Konfigurationsmöglichkeiten in Deutschland erhalten bleiben.

Idylle am Main (Bild: Klaus Dapp)

Idylle am Main (Bild: Klaus Dapp)

Auf der Rückfahrt habe ich am Main eine kleine Mittagspause eingelegt. Da die Windrichtung passte, konnte ich dabei gut die am nahen Flughafen startenden Flugzeuge beobachten. Nach der Unterquerung der Landebahn kam ich noch am Übungsgelände der Flughafenfeuerwehr vorbei – nach der Anzahl der Zuschauer jenseits des Zauns war wohl gerade eine größere Übung zu Ende gegangen. Nachdem ich das Flughafengelände verlassen hatte, ging es unspektakulär wieder zurück. Unterwegs überholte mich ein E-Scorpionfahrer mit dem Streamer (Windschutz), der offensichtlich täglich auf der Strecke unterwegs war. Am Bahnübergang musste ich auf der Rückfahrt nur eine knappe Minute warten und konnte bald darauf den schönen Tagesausflug daheim beenden.

Schwarzwald Panoramaradweg – 3. Tag: Freudenstadt – Schwenningen (7.208 km)

Europäische Wasserscheide Donau bzw. Rhein/Neckar (Bild: Klaus Dapp)

Europäische Wasserscheide Donau bzw. Rhein/Neckar (Bild: Klaus Dapp)

Gestärkt mit einem leckeren Frühstück zogen wir los und querten den Marktplatz in Freudenstadt. Blöderweise wusste ich schon, was jetzt kommt. Die nächste dreiviertel Stunde kurbelten wir uns teilweise kräftig nach oben. Da zeigte sich der Schwarzwald von seiner hügeligen Seite. Entlohnt wurden wir von einer ebenso steilen Abfahrt. Leider musste ich zwischendurch anhalten, da sich am Grasshopper das hintere Schutzblech von der hinteren Schutzblechstrebe gelöst hat.

Aufstieg hinter Freudenstadt (Bild: Klaus Dapp)

Aufstieg hinter Freudenstadt (Bild: Klaus Dapp)

Schon bald verließen wir den Wald und kamen auf Freiflächen. Dort genossen wir die Sonne und die tollen Blicke über und in den Schwarzwald. Klar, dass ich nicht nur in kurzer Hose sondern auch im T-Shirt unterwegs war.

Sonne genießende Kuh (Bild: Klaus Dapp)

Sonne genießende Kuh (Bild: Klaus Dapp)

Herbstlicher Feldrand oberhalb des Kinzigtals (Bild: Klaus Dapp)

Herbstlicher Feldrand oberhalb des Kinzigtals (Bild: Klaus Dapp)

Blick von Aichfelden über das Kinzigtal in Richtung Offenburg (Bild: Klaus Dapp)

Blick von Aichfelden über das Kinzigtal in Richtung Offenburg (Bild: Klaus Dapp)

Oberhalb von Alpirsbach erreichten wir den tiefsten Punkt des Tages und mussten dann teilweise wieder kräftig aufsteigen. Die Wege auf den Freiflächen waren meistens asphaltiert und wirklich gut befahrbar.

Freifläche im Schwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Freifläche im Schwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Um so größer war die Freude, dass wir nach Villingen bergab fahren konnten. Wir nutzten die Gelegenheit und schauten uns die schöne autofreie Innenstadt der Zähringerstadt Villingen an.

Obertor in Villingen im Schwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Obertor in Villingen im Schwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Leider hatten wir keine Übernachtungsmöglichkeit in Villingen gefunden. So mussten wir noch nach Schwenningen weiterfahren und dabei zwei wichtige Grenzen überwinden. Zum einen verließen wir Baden und fuhren nach Württemberg und zum anderen querten wir die Wasserscheide zwischen Donau und Rhein.

Wir belohnten uns mit einem leckeren Abendessen und guten Coctails für die lange Tour – dies trug sicher auch dazu bei, dass wir in der Nacht tief und fest geschlafen haben.

volle Distanz: 78.78 km
Maximale Höhe: 822 m
Minimale Höhe: 612 m
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Schwarzwald Panoramaradweg – 2. Tag: Bad Wildbad – Freudenstadt (7.128 km)

Sonnenschein auf dem Sommerberg oberhalb von Bad Wildbad (Bild: Klaus Dapp)

Sonnenschein auf dem Sommerberg oberhalb von Bad Wildbad (Bild: Klaus Dapp)

Zugegeben, ich habe es schon für ziemliches Geschwätz gehalten, als ein Wanderer aus dem Saarland in der Sommerbergbahn dozierte, dass es oben ja deutlich wärmer sei… aber als wir mit der Sommerbergbahn aus dem Nebel in die Sonne fuhren, war es wirklich so. Als erstes habe ich die kurze Hose angezogen und dann konnte es losgehen.

Im Warteraum der Sommerbergbahn (Bild: Klaus Dapp)

Im Warteraum der Sommerbergbahn (Bild: Klaus Dapp)

Alleine durch den Start in der Sonne hat sich die Fahrt mit der Sommerbergbahn gelohnt. Es war gleich am Anfang schon schön warm … und genug Berg war für uns auch noch da.

Auf den nächsten rund 15 Kilometern kurbelten wir uns auf knapp 1000 Meter über Normalnull und bestiegen dann noch den Hohlohturm. Der Blick war klasse und der Turm war ein echter Publikumsmagnet, so dass wir in mehreren Sprachen der Erklärung der Umgebung lauschen konnten.

Blick vom Hohlohturm (Bild: Klaus Dapp)

Blick vom Hohlohturm in Richtung Rheinebene (Bild: Klaus Dapp)

Blick vom Hohlohturm in den Nordschwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Blick vom Hohlohturm in den Nordschwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Danach genosse wir etliche tolle Abfahrten … und lernten auch noch ganz andere Seiten des Schwarzwalds kennen.

Freifläche bei Besenfeld im Schwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Freifläche bei Besenfeld im Schwarzwald (Bild: Klaus Dapp)

Am Nachmittag kamen wir glücklich nach Freudenstadt. Da die Rezeption der Jugendherberge noch nicht offen war, genossen wir am berühmten Marktplatz in Freudenstadt eine leckere Torte.

Eckkirche am Marktplatz in Freudenstadt (Bild: Klaus Dapp)

Eckkirche am Marktplatz in Freudenstadt (Bild: Klaus Dapp)

In der Jugendherberge erwartete uns eine tobende Jugendgruppe. Nach dem Duschen gingen wir zu Fuß in die Stadt und ließen den Abend mit Zwiebelkuchen und neuem (württemberger) Wein ausklingen.

Unsere Befürchtung, dass wir in der Nacht kein Auge zumachen, erfüllte sich nicht. Wir waren lange genug unterwegs an der frischen Luft gewesen und entsprechend bettschwer.

volle Distanz: 52.09 km
Maximale Höhe: 993 m
Minimale Höhe: 654 m
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Schwarzwald Panoramaradweg – 1. Tag: Pforzheim – Bad Wildbad (7.076 km)

Grasshopper in der Sonne am Ortsausgang von Pforzheim (Bild: Klaus Dapp)

Grasshopper in der Sonne am Ortsausgang von Pforzheim (Bild: Klaus Dapp)

Diesmal war das Wetter deutlich besser als bei unserem letzten Versuch, den Schwarzwald-Panoramaweg zu fahren. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir von Pforzheim der Enz entlang nach Bad Wildbad. Wir waren voller Vorfreude auf einen Besuch der Therme.

Weg entlang der Enz (Bild: Klaus Dapp)

Weg entlang der Enz (Bild: Klaus Dapp)

Bilck auf die Enz (Bild: Klaus Dapp)

Bilck auf die Enz (Bild: Klaus Dapp)

In Bad Wildbad ließen wir unsere Räder in der Unterkunft (die dafür pro Rad drei Euro berechnete) und gingen Essen. Wohlgesättigt tummelten wir uns dann in unterschiedlich warmen Wasser und diversen Saunen. Beeindruckend war das Außenbecken mit Blick auf den Sternenhimmel aus dem warmen Wasser. Nach Schließung der Therme suchten wir noch eine offene Gaststätte und landeten schließlich in einer Bar, in der wir das Durchschnittsalter dramatisch steigerten … aber die jungen Menschen ignorierten uns und wir hatten noch einen netten Abend.

So vorbereitet hatten wir eine ruhige Nacht – auch dies ein erfreulicher Gegensatz zur letzten Fahrt.

volle Distanz: 25.64 km
Maximale Höhe: 442 m
Minimale Höhe: 145 m
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Vélodyssée / Eurovelo 1 – ein Rückblick über rund 1.200 Kilometer und drei Wochen (6.874 km)

Atlantik mit Grasshopper bei Les Sables-d'Olonne (Bild: Antje Hammer)

Atlantik mit Grasshopper bei Les Sables-d’Olonne (Bild: Antje Hammer)

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. Dabei war Unsere Fahrt doch schön entschleunigend. Es war eine tolle Zeit.

Bevor ich einige Rückblicke mache, hier noch einmal die Etappen:

Strecke