Sommertour 2022 (Basel – Freiburg-Opfingen, 7.166 km)

Blick in Richtung Tuniberg (Bild: Klaus Dapp)
Blick in Richtung Tuniberg (Bild: Klaus Dapp)

Der Weg zum Urlaub war wieder mal richtig steinig… der Versuch noch schnell die Welt zu retten ist ebenso gescheitert wie die Reparatur der Klospülung… Dann hat auch noch mein Rechner den Dienst quittiert und ich hatte meine gute Packliste nicht. Und ich hasse die Packerei… genug gejammert – irgendwann war ich dann doch fertig und es konnte endlich losgehen.

Packchaos (Bild: Klaus Dapp)
Blick in Richtung Tuniberg (Bild: Klaus Dapp)

Aus Basel heraus fuhren wir auf „unseren“ üblichen Wegen durch Weils Gewerbegebiete an den Rhein. Die Strecke ist nur Sonntags erträglich. Danach genossen wir den Schatten der Rheinauen. Dadurch waren die 30 Grad weniger anstrengend als von mir befürchtet.

Erste Pause am Wehr in Märkt (Bild: Klaus Dapp)
Erste Pause am Wehr in Märkt (Bild: Klaus Dapp)

In Steinenstadt verließen wir den Rheinradweg und fuhren Richtung Freiburg im Breisgau. Vorbei am Flugplatz Bremgarten ging es durch die Oberrheinebene. Immer wieder boten sich schöne Blicke auf den Schwarzwald.

Blick auf den Schwatzwald (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Schwatzwald (Bild: Klaus Dapp)

Die Trockenheit in diesem Jahr zeigte sich nicht nur an den staubigen Wegen sondern auch an den Feldern. Auch dass wir in einem Tabak-Anbaugebiet unterwegs waren, merkten wir an einigen Stellen. Und ich bin sicher, dass ich mir den Tabakgeruch nicht nur eingebildet habe.

Tabakanbau am Oberrhein (Bild: Klaus Dapp)
Tabakanbau am Oberrhein (Bild: Klaus Dapp)

Den letzten Teil der Fahrt hatte wir regelmäßig Blicke auf den Kaiserstuhl und Tuniberg. Zum Hochfahren auf den Tuniberg waren wir zu faul.

Blick in Richtung Tuniberg (Bild: Klaus Dapp)
Blick in Richtung Tuniberg (Bild: Klaus Dapp)

Leider scheiterte unser Versuch, Schwarzwald-Tapas zu probieren. Da hätten wir reservieren müssen. So ließen wir den Abend bei einer leckeren Pizza ausklingen.

Endlich wieder im Liegen unterwegs

Andrang beim Tag der offenen Tür bei HP Velotechnik (Bild: Klaus Dapp)
Andrang beim Tag der offenen Tür bei HP Velotechnik (Bild: Klaus Dapp)

Nach drei Jahren war es endlich wieder soweit: Tag der offenen Tür bei HP Velotechnik in Kriftel.

Und wie in den Jahren vor Corona strömten die schon Habenden, Wollende und Interessierte in die wie immer bestens aufgeräumte Halle.

Neben den legendären Führungen mit Paul Hollands, den Vorstellungen der Firmengeschichte, dem Probefahrten auf dem Parkplatz und der Präsentation der Modelle gab es diesmal eine Talkrunde mit dem Titel „Alles halb fertig“ mit Daniel Pulvermüller (Gründer und Geschäftsführer), Thomas Wilkens (Vertriebsleiter) und Alexander Kraft (Pressesprecher) über die Zeit während Corona und mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine.

Daniel Pulvermüller (Gründer und Geschäftsführer), Alexander Kraft (Pressesprecher) und Thomas Wilkens (Vertriebsleiter) beim Aufwärmen vor der Gesprächsrunde (Bild: Klaus Dapp)
Daniel Pulvermüller (Gründer und Geschäftsführer), Alexander Kraft (Pressesprecher) und Thomas Wilkens (Vertriebsleiter) beim Aufwärmen vor der Gesprächsrunde (Bild: Klaus Dapp)

Die drei berichteten vom Januar 2020 ausgehend über die Folgen für HP. “ Ich habe von dem Husten in China gehört und bestellt.“ Im Rückblick eine weise Entscheidung.

Aber zunächst kam der Lockdown, der HP stark getroffen hat, da von einem Tag auf den anderen der Kontakt zu den Händlerinnen und Händlern in Deutschland und den USA und vor allem zu den Kundinnen und Kunden abbrach – und damit auch alle Bestellungen. Das Geschäftsmodell auf Bestellung zu fertigen schlug dabei durch. Und so ging HP für drei Wochen in Kurzarbeit.

Nachdem in Deutschland nach kurzer Zeit die Fahrradwerkstätten ebenso wie Kfz- Werkstätten wieder öffnen durften, stiegen die Bestelleingänge wieder rasch an. Dann wirkten sich schnell die Probleme in den Lieferketten aus. Starke Nachfrage stieß auf sich rasant leerende Lager. HP mutierte kurzfristig zum Ersatzteillieferanten und musste dies nach kurzer Zeit einschränken, um die eigene Produktion nicht reduzieren zu müssen.

Aber auch trotz dieser Bemühungen war auch HP bald von Lieferproblemen betroffen. Kein Wunder, wenn sich Lieferzeiten von 6-8 Monaten innerhalb von wenigen Monaten auf bis zu 24 Monate verlängerten. Da half dann auch der Einsatz von Luftfracht statt Schiffstransporten wenig. Fahrräder bzw. Fahrradteile sind das neue Klopapier…

Die Lage hat sich bis heute nicht wesentlich verbessert und auch Standardkomponenten haben weiterhin sehr lange Lieferzeiten, was sich auf Vorplanungen und -bestellungen und die Verfügbarkeit bzw. die Lieferfähigkeit auswirkt. Es war und ist sicher kein Spaß bei hochpreisigen Rädern erklären zu müssen, welche Optionen alle nicht verfügbar sind. Teilweise wurden alternative Komponenten verbaut und neue Lösungen entwickelt.

Sehr nachdenklich hat mich die Antwort von Daniel Pulvermüller zur Frage nach mehr Produktion in Europa bzw. Deutschland gemacht. Er erklärte dass HP beispielsweise seit 25 Jahren mit Rahmenbauern in Taiwan zusammenarbeitet, deren hohe Qualität und Verfügbarkeit auf dem europäischen Markt kaum ersetzbar ist.

Mit einem nachdenklichen Ausblick auf die Folgen der Energiepreissteigerung und Vorfreude auf die Eurobike ging die Runde zu Ende.

Ich probierte danach noch das Handbike aus, das inzwischen regulär erhältlich ist und auf das Daniel Pulvermüller zu recht stolz ist. Dank der kräftigen elektrischen Unterstützung bin auch ich nicht trainiert gut vorangekommen. Ich wünsche HP aber auch den darauf angewiesenen potenziellen Nutzenden, dass so vielen Menschen wieder zu eigenständiger Mobilität verholfen werden kann.

Bei knapp 30 Grad fuhr ich wieder zurück und war froh, als ich müde und verschwitzt unter der (solargewärmten) Dusche stand.

Baustelle der Radschnellverbindung bei Darmstadt-Wixhausen (Bild: Klaus Dapp)
Baustelle der Radschnellverbindung bei Darmstadt-Wixhausen (Bild: Klaus Dapp)
Unter dem Frankfurter Flughafen (Bild: Klaus Dapp)
Unter dem Frankfurter Flughafen (Bild: Klaus Dapp)
Rückweg von Kriftel (Bild: Klaus Dapp)
Rückweg von Kriftel (Bild: Klaus Dapp)

Besuch des jüdischen Friedhofs in Wangen (6.348 km)

Jüdischer Friedhof in Wangen (Bild: Klaus Dapp)
Jüdischer Friedhof in Wangen (Bild: Klaus Dapp)

Nachdem wir gestern am jüdischen Friedhof von Wangen vorbeigesaust sind, sind wir den Weg heute in umgekehrter Richtung gefahren. Bergauf haben wir den Abzweig dann gefunden.

Der Ort ist beeindruckend und besonders das Grab von Dr. Nathan Wolf und seine Familiengeschichte. Die Grabinschrift „Hier ruht der letzte Jude des Dorfes. Bald wird Gebüsch den Stein bedecken. Doch wird sein Grab nicht vergessen werden. Denn mehr als er liegt hier begraben.“

Grab von Dr. Nathan Wolf auf den jüdischen Friedhof in Wangen (Bild: Klaus Dapp)
Grab von Dr. Nathan Wolf auf den jüdischen Friedhof in Wangen (Bild: Klaus Dapp)
Grab von Lazarus Wolf auf den jüdischen Friedhof in Wangen (Bild: Klaus Dapp)
Grab von Lazarus Wolf auf den jüdischen Friedhof in Wangen (Bild: Klaus Dapp)

Nachdenklich radelten wir dann weiter den Schienenberg hinauf. Nach einer Weile gönnten wir uns eine Mittagspause mit Blick über den Untersee in die Schweiz.

Mittagspause auf dem Schienenberg (Bild: Klaus Dapp)
Mittagspause auf dem Schienenberg (Bild: Klaus Dapp)

Danach kurbelten wir uns kräftig unterstützt durch den Wald. Das Pino fuhr brav über die teilweise matschigen Waldwege. Nach dem Aufstieg ging es dann steil bergab. Die Hinterradbremse begann nach einiger Zeit kräftig zu röhren, bremste aber noch zuverlässig. Der vergrößerte Durchmesser der Bremsscheibe trägt dazu bei, dass sie schnell wieder abkühlte und dann auch ohne große Geräuschentwicklung wirksam bremste.

Nach einem Einkauf in Iznang waren wir unterhalb von Gundholzen im Bodensee. Das Wasser ist dort so flach, dass wir gut 50 Meter in den See laufen konnten, bis wir mit der Hüfte im Wasser standen.

Den Tag schlossen wir mit einem leckeren Spargelessen.

Kleine Hügeltour (6.318 km)

Blick auf den Untersee und Glarisegg (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Untersee und Glarisegg (Bild: Klaus Dapp)

Heute ließen wir es ruhig angehen und fuhren eine kleine Runde auf der „Halbhöhe“. Dabei spürten wir die hügelige Landschaft trotz elektrischer Unterstützung. Bei der rasanten Abfahrt Richtung Wangen verpassten wir den Abzweig zum jüdischen Friedhof und hatten dann keine Lust mehr zurück zu fahren. Statt dessen fuhren wir in Ufernähe zurück nach Gaienhofen und gönnten uns ein Eis im Strandbad mit Blick auf den Bodensee.

Blick auf den Untersee und Steckborn (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Untersee und Steckborn (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Untersee und Wangen (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Untersee und Wangen (Bild: Klaus Dapp)

Ein Blick auf Otto Dix (6.288 km)

Von Otto Dix entworfenes Kirchenfenster in Kattenhorn (Bild: Klaus Dapp)
Von Otto Dix entworfenes Kirchenfenster in Kattenhorn (Bild: Klaus Dapp)

Dass Otto Dix einen Teil seines Lebens auf der Höri verbrachte, war Folge seiner Entlassung als Professor durch das NS- Regime 1933. Seine Werke wurden als sogenannte „entartete Kunst“ eingestuft und aus den öffentlichen Museen genommen.

Nur Dank eines Erbes seiner Frau konnte die Familie am Bodensee ein Haus bauen und dort leben. Neben seinem Haus besuchten wir auch die evangelische Kirche im Ortsteil Kattenhorn in Öhningen.

Ausschnitt aus dem von Otto Dix entworfenen Kirchenfenster in Kattenhorn (Bild: Klaus Dapp)
Ausschnitt aus dem von Otto Dix entworfenen Kirchenfenster in Kattenhorn (Bild: Klaus Dapp)
Ausschnitt aus dem von Otto Dix entworfenen Kirchenfenster in Kattenhorn (Bild: Klaus Dapp)
Ausschnitt aus dem von Otto Dix entworfenen Kirchenfenster in Kattenhorn (Bild: Klaus Dapp)
Von Otto Dix entworfenes Kirchenfenster in Kattenhorn (Bild: Klaus Dapp)
Von Otto Dix entworfenes Kirchenfenster in Kattenhorn (Bild: Klaus Dapp)

Auf den Hohentwiel (6.264 km)

Blick vom Hohentwiel auf Singen (Bild: Klaus Dapp)
Blick vom Hohentwiel auf Singen (Bild: Klaus Dapp)

Heute wollten wir zu einem der bekanntesten Berge am Untersee fahren, dem Hohentwiel. Entlang des Bodensees fuhren wir bis Moos und dann an der Radolfzeller Aach entlang mit einigen kleinen Irrungen nach Singen.

Im Hintergrund der Hohentwiel (Bild: Klaus Dapp)
Im Hintergrund der Hohentwiel (Bild: Klaus Dapp)

In Singen fuhren wir dann den steilen Weg (18 %) zum Informationszentrum hinauf. Weiter ging es mit einem 25 minütigen Fußweg zur Festungsanlage.

Eingangstor zum Vorhof der Festung (Bild : Klaus Dapp)
Eingangstor zum Vorhof der Festung (Bild : Klaus Dapp)

Trotz der mehrere Monate dauernden durch Napoleon 1800 angeordneten Abrissarbeiten und Sprengungen, an denen bis zu 400 Menschen beteiligt sein sollen, ist die Ruine noch sehr beeindruckend. Ebenso der Blick in die Umgebung.

Blick zur Ruine Hohenkrähen (Bild: Klaus Dapp)
Blick zur Ruine Hohenkrähen (Bild: Klaus Dapp)
Blick vom Hohentwiel (Bild: Klaus Dapp)
Blick vom Hohentwiel (Bild: Klaus Dapp)
Blick vom Hohentwiel auf Singen (Bild: Klaus Dapp)
Blick vom Hohentwiel auf Singen (Bild: Klaus Dapp)

Zum Abschluss gönnten wir uns noch einen Kaffee. Die Betreiber sind vermutlich unsterblich, da sie sich selber räuchern… darauf ließ zumindest der kalte Rauch schließen, der aus dem offenen Ausgabefenster zu riechen war.

Ein Tässchen Kaffee vor der Festung Hohentwiel (Bild: Antje Hammer)
Ein Tässchen Kaffee vor der Festung Hohentwiel (Bild: Antje Hammer)

Danach sausten wir die Abfahrt nach Singen runter und fuhren auf dem geplanten Weg zurück. In Moos kauften wir für die Ostertage ein und sind jetzt bestens versorgt.

Auf die Kloster- und Gemüseinsel Reichenau (6.213km)

Münster St. Maria und Markus (Bild: Klaus Dapp)
Münster St. Maria und Markus (Bild: Klaus Dapp)

Heute wollten wir uns die Insel Reichenau anschauen. Dazu fuhren wir auf inzwischen bekannten Wegen an Radolfzell vorbei und über den Damm auf die Insel. Es war schon überraschend wie viel Verkehr dort schon am Vormittag war. Leider nicht nur auf dem Radweg sondern auch auf den Straßen.

Blick von der Insel Reichenau über den Gnadensee (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der Insel Reichenau über den Gnadensee (Bild: Klaus Dapp)

Wir bogen deshalb schnell von der Hauptstraße ab und schauten von dort erst mal über den See. Und sahen dabei auch die Fischfangflotte eines Fischers am Ufer.

Kirche St. Georg auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
Kirche St. Georg auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
Kirche St. Georg auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
Kirche St. Georg auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)

In den Kirchen beeindruckten die über 1000 Jahre alten Wandmalereien. Die Motive sind schön und eindrücklich in ihrer Größe und mich beeindruckt auch wie es mit viel Arbeit und Technikeinsatz es möglich ist, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Nach einem kleinen Imbiss fuhren wir weiter zum höchsten Punkt der Insel. Von der Hochwart lässt sich gut über den Untersee schauen. Da lässt sich gut nachvollziehen, warum hier 1839 ein Teehäuschen gebaut wurde.

Hochwart auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
Hochwart auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der Hochwart zur Höri (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der Hochwart zur Höri (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der Hochwart (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der Hochwart (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging unsere Fahrt zum Schau – Kräutergarten der Firma Pfiffikus, die Kräuter- und Würzmischungen herstellt. Ein schöner Ort auf der Insel.

Schau-Kräutergarten (Bild: Klaus Dapp)
Schau-Kräutergarten (Bild: Klaus Dapp)

Von der nahen Schiffsanlegestelle bietet sich wieder ein schöner Seeblick. Und da die Saison noch nicht voll begonnen hat, war es noch halbwegs ruhig.

Schiffsanlegestelle auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
Schiffsanlegestelle auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)

Unsere nächste Station war das Schlösschen an der Inselspitze und die Kirche St. Peter und Paul.

Schlößchen auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
Schlößchen auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
St. Peter und Paul auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)
St. Peter und Paul auf der Insel Reichenau (Bild: Klaus Dapp)

Unsere letzten Stationen waren das Münster mit der ehemaligen Klosteranlage und das Inselmuseum.

Innenhof des ehemaligen Klosters (Bild: Klaus Dapp)
Innenhof des ehemaligen Klosters (Bild: Klaus Dapp)

Danach eilten wir uns, wieder zurück zur Höri zu fahren, um bei „unserem“ Hofverkauf in Moos noch vor Feierabend Spargel einzukaufen. Die Chefin freute sich, uns wieder zu sehen. Dank Pino sind wir auch gut zu erkennen. Bis jetzt haben wir erst ein anderes Pino hier am See gesehen.

Ab ins Wasser (6.137 km)

Nach dem Baden (Bild: Klaus Dapp)
Nach dem Baden (Bild: Klaus Dapp)

Nach der längeren Fahrt gestern, ließen wir es heute etwas ruhiger angehen. Wir fuhren gemütlich nach Radolfzell. Dort spazierten wir durch die Stadt.

Kunstwerk "El Nino" des Bildhauers Ubbo Enninga an der Radolfzeller Hafenmole (Bild: Klaus Dapp)
Kunstwerk „El Nino“ des Bildhauers Ubbo Enninga an der Radolfzeller Hafenmole (Bild: Klaus Dapp)

Über „El Nino“ wurde kräftig gestritten… ob ein Mann der sein Geschäft verrichtet eine gute Begrüßung ist…

Innenstadt von Radolfszell (Bild: Klaus Dapp)
Innenstadt von Radolfszell (Bild: Klaus Dapp)

Auch das Werk von Peter Lenk war 2013 sicher nicht unumstritten. Und ob Herr Lenk heute noch einmal Angela Merkel als Kriegstreiberin darstellen würde…

Kunstwerk "Kampf um Europa" des Werks von Bildhauer Peter Lenk (Bild: Klaus Dapp)
Kunstwerk „Kampf um Europa“ des Werks von Bildhauer Peter Lenk (Bild: Klaus Dapp)

Das Hotel Aquaturm ist beeindruckend. Es ist extrem energieeffizient und eine spannende Nachnutzung des Wasserturms.

Hotel Aquaturm in Radolfszell (Bild: Klaus Dapp)
Hotel Aquaturm in Radolfszell (Bild: Klaus Dapp)

Mit einer neuen Badehose und den Barfußschuhen wollten wir dann noch etwas planschen. Da des See einen niedrigen Wasserstand hat, war das Wasser warm. Allerdings war es so flach, dass wir auch nach einigen Dutzend Metern nur Wasser bis kurz übers Knie hatten.

Badeschuh am Strand (Bild: Klaus Dapp)
Mit Barfußschuhen am Strand (Bild: Klaus Dapp)

In der Sonne ließen wir uns trocknen und schauten den balzenden Wasservögeln zu.

Badestelle bei Gundholzen (Bild: Klaus Dapp)
Badestelle bei Gundholzen (Bild: Klaus Dapp)

Rund um den Untersee (6.106 km)

Imperia am Hafen in Konstanz (Bild: Klaus Dapp)
Imperia am Hafen in Konstanz (Bild: Klaus Dapp)

Heute wollten wir einen Überblick über den Untersee bekommen und deshalb wir uns zu einer Umrundung auf. Über Radolfzell radelten wir oft mit Seeblick nach Konstanz an das obere Ende des Untersees.

Blick von Radolfszell über den Zeller See zur Höri (Bild: Klaus Dapp)
Blick von Radolfszell über den Zeller See zur Höri (Bild: Klaus Dapp)

In Konstanz konnten wir uns mit ein paar Pommes stärken und den Akku vollladen. Dann wechselten wir nach Kreuzlingen in die Schweiz in Richtung Stein am Rhein, dem unteren Ende des Untersees. Zuerst verlief der Weg nah entlang des Sees. Dann wechselten wir an die Bahnlinie etwas oberhalb. So fuhren wir an Obstplantagen und Weinlagen vorbei und hatten wieder viele schöne Blicke über den See.

Blick von Steckborn (CH) nach Gaienhofen (D) (Bild: Klaus Dapp)
Blick von Steckborn (CH) nach Gaienhofen (D) (Bild: Klaus Dapp)
Blick von Eschenz (CH) nach Öhningen (D) (Bild: Klaus Dapp)
Blick von Eschenz (CH) nach Öhningen (D) (Bild: Klaus Dapp)

Dann erreichten wir Stein am Rhein. In der Altstadt fanden wir eine gute Kombination aus Radladen und Café und stärkten uns mit einem Cappucino.

Eine gute Kombination: Kaffee und Fahrräder (Bild: Klaus Dapp)
Eine gute Kombination: Kaffee und Fahrräder (Bild: Klaus Dapp)
River Bike in Stein am Rhein (Bild: Klaus Dapp)
River Bike in Stein am Rhein (Bild: Klaus Dapp)

Bei unserem Rundgang durch die Stadt gingen wir bewusst parallel zur Fußgängerzone mit den vielen Touristenläden und bewunderten die schönen Stadthäuser.

Altstadt in Stein am Rhein (Bild: Klaus Dapp)
Altstadt in Stein am Rhein (Bild: Klaus Dapp)

Mit kräftiger Unterstützung ging es dann zurück nach Horn. Das Abendessen genossen wir besonders und schliefen richtig gut.

Rund um Horn (6.022 km)

Großherzog Friedrich von Badens Kommentar zu Horn (Bild: Klaus Dapp)
Großherzog Friedrich von Badens Kommentar zu Horn (Bild: Klaus Dapp)

Heute haben wir uns gemütlich die ganz nahe Umgebung angeschaut. Am Morgen sind wir in Richtung Moos gefahren. Auch wenn es noch recht kühl war, der sonnige Bodensee war sehr beeindruckend.

Pino am Strand der Höri (Bild: Klaus Dapp)
Pino am Strand der Höri (Bild: Klaus Dapp)

Zurück vom Einkaufen beim Bauern schauten wir uns die weithin sichtbare Kirche St. Johann und St. Veit an.

Kirche St. Johann und St. Veit in Horn (Bild: Klaus Dapp)
Kirche St. Johann und St. Veit in Horn (Bild: Klaus Dapp)
Blick über den Untersee von der Kirche St. Johann in St. Veit in Horn (Bild: Klaus Dapp)
Blick über den Untersee von der Kirche St. Johann und St. Veit in Horn (Bild: Klaus Dapp)

Danach strampelten wir noch etwas höher zum Wasserturm von Horn, der ein auch ein beliebter Ausflugsort ist.

Wasserturm oberhalb von Horn (Bild: Klaus Dapp)
Wasserturm oberhalb von Horn (Bild: Klaus Dapp)

Am Abend gab es dann den ersten Spargel mit lokal angebauten Bamberger Hörnchen.